Erneuerung der Fahrbahn ab Montag

Bauarbeiten: Auf der A3 ist Geduld gefragt

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Offenbach/Obertshausen - Ab nächsten Montag wird es eng auf der Autobahn 3 zwischen dem Offenbacher Kreuz und der Anschlussstelle Obertshausen. Dann beginnen dort die Arbeiten für die Erneuerung der Fahrbahn.

Damit es nicht zu Megastaus oder gar zum Kollaps auf der Strecke kommt, setzen die Verantwortlichen auf eine neuartige Verkehrsführung. Bis etwa Anfang Oktober müssen sich die Autofahrer die A 3 zwischen Offenbach und Obertshausen mit Baggern und Bauarbeitern teilen. Am Montag starten die Vorarbeiten für die 5,9 Kilometer lange Fahrbahnerneuerung. Das Projekt stellt die Verantwortlichen von Hessen Mobil vor große Herausforderungen, wie es in einer Mitteilung heißt: Denn der Streckenabschnitt ist mit durchschnittlich etwa 133.000 Fahrzeugen am Tag einer der am stärksten belasteten in Hessen. Schon jetzt werden die dort vorhandenen drei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung durch die Freigabe des Seitenstreifens in Spitzenzeiten ergänzt, um Staus zu vermeiden.

„Eine Baustelle in diesem Abschnitt einzurichten und möglichst so abzuwickeln, dass der Verkehr nicht zum Erliegen kommt, dafür bedarf es innovativer Ideen“, heißt es bei Hessen Mobil. Erstmals wird deshalb eine neuartige Verkehrsführung auf einer Autobahn eingesetzt, die sogenannte Wechselverkehrsführung. Wie bei allen anderen Dauerbaustellen in Hessen gilt die Vorgabe, die Anzahl der Fahrstreifen - einschließlich des temporär geöffneten Seitenstreifens - nicht zu reduzieren, so Hessen Mobil. Da die Fahrbahnbreite jedoch neben dem Baufeld nur Platz für insgesamt sieben Fahrstreifen lässt, wird die Verkehrsführung in der Baustelle zweimal täglich „angepasst“. Von den insgesamt sieben Fahrstreifen werden dem Verkehr in der Rushhour morgens in Fahrtrichtung Frankfurt und nachmittags in Fahrtrichtung Würzburg jeweils vier Fahrstreifen zur Verfügung gestellt. Dafür wird der mittlere der sieben Fahrstreifen wechselweise für die beiden Fahrtrichtungen freigegeben. Die Autofahrer werden schon im Zulauf auf die Baustelle über Anzeigetafeln informiert, welche Fahrstreifen aktuell für ihre Fahrtrichtung freigegeben sind.

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Dieses neue Verkehrskonzept soll laut Hessen Mobil nicht nur die Nerven der Autofahrer schonen, sondern auch richtig Geld sparen: Die zusätzlichen Staus, die durch die dauerhafte Wegnahme eines Fahrstreifens auf der A 3 in der Rushhour während der Baustellendauer entstehen würden, verursachen laut Berechnungen der Universität Bochum volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von etwa sechs Millionen Euro. Die Fahrbahnerneuerung auf der A 3 ist nötig, weil dort es dort erhebliche Schäden wie etwa Risse gibt. Die Anschlussstelle Obertshausen wird im Verlaufe der Bauarbeiten zeitweise komplett gesperrt werden. Die Kosten der Maßnahme belaufen sich auf 7,5 Millionen Euro und werden vom Bund getragen.

ad

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