Baugebiet Hafenviertel

Gold zwischen den Welten

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Während die Fassade der ABG-Häuser langsam an Farbe gewinnt, beginnt spätestens Anfang nächsten Jahres der Bau von neun Inselhäusern, die der Investor gern auch als Schatzkisten bezeichnet. Sie entstehen auf der jetzigen Brachfläche vor dem sogenannten ABG-Riegel in unmittelbarer Nähe zum Hafenbecken.

Offenbach - Es liegt irgendwo zwischen den Welten, findet Thomas Dorant. Das mache das Hafenviertel für die Deutsche Wohnwerte (DIH) so interessant am Schnittpunkt zwischen Offenbach und Frankfurt. Von Fabian El Cheikh

Zumal dort, wie der Geschäftsführer ausschmückt, gleich alle drei selbst formulierten Investitionskriterien erfüllt seien: Zentralität, Wasserbezug und Sichtkontexte.

Übersetzt aus der Sprache der Architekten, die sich nur allzu gern an jene von Künstlern anlehnt, heißt das soviel wie: „In drei Minuten sind Sie auf der Autobahn, in 13 Minuten zum Einkaufen in der Frankfurter Innenstadt. Sie leben am Fluss und genießen den Blick auf die Skyline.“ So der denn unverbaut bleibt.

Hafengold: Neun Inselhäuser

Hafengold nennt die DIH denn auch vielsagend ihre neun Inselhäuser, die sie ab dem Jahreswechsel vom Nordend gesehen vor den drei querliegenden Bauten der ABG Frankfurt Holding bauen lässt. Am 25. Juli beginnt der Makler Corpus Sireo mit der Vermarktung der insgesamt 153 hochwertigen Eigentumswohnungen samt Penthäusern. Diese stoßen bereits jetzt auf große Nachfrage, nicht nur wegen der genannten Investitionskriterien, die für den einen oder anderen Interessenten auch die entscheidenden Kriterien zum Erwerb einer der Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen sein dürften. „Noch vor Vermarktungsbeginn liegen Anfragen von 200 Interessenten vor“, hat Dorant zu berichten. Die Hälfte stamme aus Offenbach, die andere, ja genau, aus Frankfurt.

Die Wohneinheiten, die über Fußbodenheizung, helle Parkettböden, hochwertige Tageslichtbäder, Fenster mit Dreifachverglasung und Wärmerückgewinnung verfügen, sind neben der einmaligen Lage auch wegen des Preises attraktiv. Bei 2 900 bis 3 900 Euro ist mancher geneigt, von Schnäppchen zu reden – angesichts teils horrender Quadratmeterpreise, die inzwischen in Frankfurt zu zahlen sind und gut und gern um 30 Prozent höher liegen. „Das Preisgefüge liegt eben auch zwischen den Welten“, meint Dorant, „zwischen Frankfurter und Offenbacher Niveau.“

Gesamtvolumen von 57 Millionen Euro

Städtebaulich fügt sich das Projekt, das bei einem Gesamtvolumen von 57 Millionen Euro in zwei Bauabschnitte gegliedert ist, den Vorstellungen, die auch der Hafenentwickler Mainviertel GmbH – eine Tochter der Stadtwerke Offenbach Holding (SOH) – stets formuliert hatte. Entstehen soll zwischen den neun Inselhäusern, die in zwei Reihen bis zu sechs Geschosse hochwachsen, ein ebenfalls hochwertig begrünter autofreier Quartiersplatz. Im Süden, direkt an der Hafenmole, wird eine Bootspromenade ebenfalls zum Flanieren einladen. Darüber hinaus erhalten die Erdgeschosseinheiten eigene private Gärten.

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Unterbaut ist das Areal mit einer Tiefgarage für alle Bewohner. Wer Hochwasser fürchtet, den beruhigt die Mainviertel-Geschäftsführerin Daniela Matha: „Das Erdgeschoss beginnt erst in einer Höhe von vier Metern über der Bootspromenade, da muss sich keiner Sorgen machen, wir planen für ein 200-jähriges Hochwasser.“ Tatsächlich dürfte, sollte dies je eintreten, zunächst der Rest Offenbachs volllaufen, ehe die neuen Bewohner auf der Hafeninsel im Nassen stehen.

Der Vermarktungspavillon im Hafenviertel öffnet am 28. Juli. Interessenten-Telefon: Tel.: 069/84000-4615. Mehr Infos: www.wohnen-hafengold.de.

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