Nochmal alles auf null gedreht

Bebauung der ehemaligen Schachbrett-Fläche an der Herrnstraße

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Offenbach - Die Bebauung der ehemaligen Schachbrett-Fläche an der Herrnstraße (wo auf dem Foto das rote Auto steht) wird noch länger auf sich warten lassen, als es ursprünglich vorgesehen war. Der bereits Ende Februar 2014 eingereichte Bauantrag wird komplett erneuert.

Investor Kilian Bumiller lässt alles auf null stellen und rechnet damit, dass er Ende des Jahres seine Genehmigung hat. Der Frankfurter, der auch für den auffälligen Glasfront-Bau an der Frankfurter Straße 6 verantwortlich zeichnet, erklärt offen, warum er die ursprüngliche Planung kippt: „Wir waren auf dem Weg zu einer kleinen Elbphilharmonie. “ Zu ambitioniert, eine unsäglich komplizierte Fassade, an der Grenze des Machbaren. Das neue Projekt werde „baubar, ansehnlich, wirklich schön“ und „keine hässliche Lochfassade“. Beim Erdgeschoss bleibt es bei einer Nutzung als Laden oder Lokal, eventuell zieht Gewerbe auch ins erste Obergeschoss; davon hängt ab, ob es 15 oder nur elf „kleine schicke Wohnungen“ (Bumiller) geben wird. Die benachbarten Stadtkirchengemeinde hat laut dem Investor die Zustimmung für den Bau gegeben. Der Investor bedauert Vorgaben des Denkmalschutzes, die verhinderten, dass er an dieser Stelle ein oder zwei Stockwerke höher bauen durfte. Aber klagen will Kilian Bumiller deswegen nicht: „Ich bin sehr zufrieden mit der Stadt.“

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tk

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