Betriebsbedingte Kündigungen

GOAB schwer in der Krise

Offenbach - Um eine Insolvenz abzuwenden, muss die Gemeinnützige Offenbacher Ausbildungs- und Beschäftigungs-GmbH (GOAB) einschneidende Schritte einleiten.

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Gestern erfuhr die Stammbelegschaft von Geschäftsführer Jürgen Schomburg, was auf sie zukommt und was von ihr erwartet wird: Von 90 festen Mitarbeitern werden nur rund 50 bleiben können, es gibt betriebsbedingte Kündigungen; Sozialplan und Interessensausgleich werden verhandelt. Die Verbleibenden sollen sich mit einer 20-prozentigen Gehaltskürzung und der um einen Monat verschobenen Zahlung des Weihnachtsgelds einverstanden erklären.
Das defizitäre GOAB-Recyclingzentrum wird entweder geschlossen oder im günstigen Fall übernommen. Bereits seit 30. Juni ist die Bauabteilung zu. All das kann die GOAB aber nicht retten, wenn der Regierungspräsident der Stadt keine Bürgschaft für Kredite ihrer Tochterfirma gestattet. Laut Geschäftsführer Schomburg ist in erster Linie die drastische Kürzung der Bundesmittel für Arbeitsloseneingliederung seit 2010 an der desolaten Lage schuld.

tk

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