Drei Unternehmen aus dem Kreis Offenbach dabei

94 Bewerbungen für den hessischen Gründerpreis

Offenbach/Hanau - 94 Gründer haben sich bis zum Ende der Frist am 21. August für den Hessischen Gründerpreis beworben.

Wie die Offenbacher Projektleiterin der Gründertage Hessen, Elisabeth Neumann, gestern mitteilte, sind das fast ebensoviele wie im Jahr zuvor (96) und nur etwas weniger als beim Allzeitrekord von 97 Bewerbungen 2013. Auch die Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze sei wieder sehr hoch: 1068 Menschen haben laut Neumann bei den jungen Unternehmen Arbeit gefunden. „Ob Vollzeit, Teilzeit oder Freiberufler: Die Gründer geben Menschen Arbeit. Das ist ein ganz wichtiger Aspekt“, sagte Neumann. Der Hessische Gründerpreis hebe sich dadurch ab, dass er nur Unternehmen auszeichne, die erfolgreich am Markt agierten.

In der regionalen Verteilung ist wie bereits 2016 das Rhein-Main-Gebiet deutlich vorne: 42 Bewerbungen kommen aus dieser Region. Stark aufgeholt hat Südhessen, von dort haben sich 25 Unternehmen beworben. Aus dem Kreis Offenbach sind dabei: Der Hersteller von Schlaf-Systemen Kaua’I Camper Sven Teusch (Egelsbach), die Tortendekorateurin Nadine Brams mit ihren „Caketales“ (Neu-Isenburg) und ein Anbieter nachhaltiger Solarenergie, die Africa Green Tec AG (Hainburg). Aus dem Main-Kinzig-Kreis haben sich vier Gründer qualifiziert. Die 36 Halbfinalisten treten Ende September vor einer Jury gegeneinander an. In den drei Kategorien „Mutige Gründung“, „Geschaffene Arbeitsplätze“ und „Innovative Geschäftsidee“ erreichen je drei Firmen das Finale am 1. November in Darmstadt. (al)

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