Neue Richtlinien bei der Grundstücksvergabe

Vorstoß für bezahlbaren Wohnraum

Offenbach - Auf Initiative der SPD bringt die Koalition einen Antrag zum geförderten Wohnungsbau in die nächste Stadtverordentensitzung ein.

Der sieht nach Angaben von SPD-Fraktionschef Andreas Schneider vor, dass städtische Grundstücke zum Zwecke der Wohnbebauung ab einem Bauvorhaben von 30 Wohneinheiten nicht mehr ausschließlich nach dem Höchstbieterprinzip vergeben werden, sondern an den Investor, der bereit ist, 30 Prozent der geplanten Wohnungen im Wege des geförderten Wohnungsbaus zu errichten.

„Auch in Offenbach ist die Nachfrage nach Grundstücken von Seiten privater Wohnbauinvestoren inzwischen so hoch, dass die Stadt beim Verkauf städtischer Grundstücke einen wirksamen Hebel besitzt, um für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen“, so Schneider. Zwar gebe es in der Stadt derzeit noch 4149 geförderte Wohnungen, aber durch steigende Mieten werde künftig auch die Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum zunehmen. Der SPD-Stadtverordnete ist sich sicher: „In anderen Kommunen gibt es schon ähnliche Konzepte, die mit dem Anstieg der Grundstückspreise auch hier in Offenbach funktionieren müssten.“ 2014 stieg die Bevölkerungszahl Offenbachs im Vergleich zum Vorjahr um zirka 2000 auf nunmehr 129.000 Einwohner.

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mad

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