Entscheidung erwartet

Multifunktionsarena auf des Messers Schneide

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Nahe des umgebauten Kaiserleis soll die neue Halle entstehen.

Frankfurt - Bekommen Frankfurt und Offenbach im Grenzgebiet am Kaiserlei eine Multifunktionsarena? In dieser Frage fällt in diesen Tagen eine wichtige Entscheidung. Von Georg Leppert

Bis zum heutigen Freitag haben die beiden potenziellen Bieter – die Anschütz Entertainment Group und die Gesellschaft Lagardère Sport – Zeit, ihre Angebote nachzubessern. Unterdessen haben sich zahlreiche Frankfurter Prominente in einem offenen Brief für den Bau der Halle ausgesprochen. Bereits vor Monaten hatten Anschütz und Lagardère Angebote für Bau und Betrieb einer Arena für 13.000 Zuschauer vorgelegt. In der Halle sollen unter anderem die Eishockey-Löwen und die Basketballer der Skyliners spielen, zudem sind Konzerte geplant.

Andrea Brandl, Referentin von Sportdezernent Markus Frank (CDU), sprach gestern auf Anfrage von „tollen Angeboten“ – die die Stadt aber in jeweils einem Punkt vor unlösbare Probleme gestellt hätten. Einer der Bieter wollte die festgelegte Erbpacht für das Grundstück am Kaiserlei nicht bezahlen. Sein Konkurrent plante neben der Halle noch weitere Bebauung. Offenbar sollte eine Art Freizeitpark entstehen, „aber das ist mit dem Verkehrskonzept für die Umgebung überhaupt nicht vereinbar“, sagte Brandl.

Alles zum Umbau des Kaiserlei-Kreisels auf unserer Themenseite

Beide Bieter mussten also nachbessern, und im Römer ist man einigermaßen gespannt darauf, wie die neuen Angebote im Einzelnen aussehen. Denn klar ist: Sollten die Investoren nicht von ihren Vorstellungen abrücken oder aussteigen, wäre das Projekt um Jahre zurückgeworfen, wenn nicht sogar gestorben.

Ist hingegen eine brauchbare Offerte dabei, bittet eine Gruppe um Frank, Baudezernent Jan Schneider (CDU) und Vertreter der Stadt Offenbach zu Verhandlungen. Anschließend gäbe es einen städtebaulichen Wettbewerb und schließlich einen Beschluss des Stadtparlaments. Im Jahr 2021 könnte mit dem Bau begonnen werden. Zwei Jahre später würde die Halle in Betrieb gehen.

Bilder: So soll der Kaiserleikreisel nach dem Umbau aussehen

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