Bilanz der HVB in Region positiv

Offenbach/Rodgau (ku) ‐ Die Hypovereinsbanken (HVB) in der Region haben trotz Finanzkrise 2009 ihre Geschäfte ausgebaut. „Ein schwieriges Jahr. Wir haben uns wacker geschlagen“, sagte Klaus Emser, Filialleiter in Offenbach, gestern unserer Zeitung.

Sein Kollege Stefan Markus von der Niederlassung in Rodgau fügte hinzu: „Wir sind sehr zufrieden.“ Die beiden Filialen in Offenbach und Rodgau betreuten 2009 mehr als 10.700 Privat- und Geschäftskunden, eine Steigerung um 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Geschäftsvolumen habe fast 532 Millionen Euro betragen, erklärte Emser. Markus sprach von einer leichten Erhöhung. Das Anlagevolumen ist um etwa 2,4 Prozent auf mehr als 213 Millionen Euro gestiegen. Die Kredite an Geschäftskunden in der Region sind auf einen Wert von rund 15 Millionen Euro gestiegen. Nach Ansicht von Emser gibt es keine Kreditklemme. Bei der HVB habe sich im vergangenen Jahr auch nichts an den Richtlinien bei der Kreditvergabe geändert, berichtete Markus.

Bei den Baufinanzierungen sind in der Region neun Prozent mehr Verträge 2009 abgeschlossen worden. Sie hatten einen Wert von über 20 Millionen Euro, wie Markus erläuterte.

Bei Geldanlagen hätten sich die Kunden der HVB im Jahr der internationalen Finanzkrise sehr sicherheitsorientiert gezeigt, sagte er weiter. „Viele wollten ihr Geld kurzfristig anlegen“, ergänzte Emser.

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