In Hessen 2014 mehr Ab- und Umsatz

BMW investiert in Standort Offenbach

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Frankfurt/Offenbach - BMW gibt in Hessen Gas. Der Autobauer hat 2014 mehr Fahrzeuge verkauft. Zudem investiert er auch in die Standorte Offenbach und Dreieich. Von Marc Kuhn 

Der BMW-Niederlassungsverbund Frankfurt, Darmstadt und Kassel mit den weiteren Standorten Offenbach, Dreieich und Rüsselsheim sowie dem Mini-Geschäft auf der Hanauer Landstraße blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. „2014 war für uns ein gutes Jahr“, sagte Niederlassungsleiter Uwe Holzer gestern in Frankfurt. Die Autos seien bei den Privat- und Geschäftskunden beliebt. An allen sieben Standorten sind Investitionen von insgesamt fünf Millionen Euro geplant. Die Mitarbeiterzahl in dem Verbund ist um sechs Prozent auf knapp 830 gesunken.

Sehr gut hätten sich die Dependancen in Offenbach und Dreieich entwickelt, erklärte Holzer weiter. In der Lederstadt solle weiter in den Karosserie- und Lackbereich investiert werden. Eine Lackiermeisterin sei eingestellt worden. Zudem soll ein Reifenzentrum in Offenbach aufgebaut werden. Dort können künftig Sommer- und Winterreifen schnell gewechselt werden. Die Pilotphase startet nach den Worten von Holzer im Frühling. Im Herbst soll das Vorhaben abgeschlossen sein. In Dreieich werde morgen ein neues Motorradzentrum eröffnet, berichtete Holzer. Dort würden auch neue Autos verkauft. Darüber hinaus sei in Dreieich das weltweit größte Gebrauchtwagenzentrum des bayerischen Autobauers mit rund 1 000 BMW und Minis untergebracht. Holzer sagte zudem, dass eine Niederlassung im Westen von Frankfurt geschlossen worden sei. Deshalb habe es Verschiebungen des Geschäfts nach Offenbach, Darmstadt und in die Dependancen der Mainmetropole gegeben.

Der Niederlassungsverbund hat das Geschäftsjahr 2014 mit einer deutlichen Absatz- und Umsatzsteigerung abgeschlossen. Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorjahr von 564 auf 606 Millionen Euro erhöht worden, erklärte Holzer. Dies sei eine Steigerung von 7,4 Prozent. Zu der Entwicklung habe das Service- und Teilegeschäft mit einem Plus von 5,2 Prozent auf 74 Millionen Euro beigetragen. Wachstum gebe es auch im Werkstattgeschäft, berichtete Holzer.

Im vergangenen Jahr hat der Verbund 20 595 Fahrzeuge verkauft, 3,7 Prozent mehr als 2013. Dazu gehören auch fast 660 Motorräder. 10 114 neue Autos sind 2014 abgesetzt worden. Eine Steigerung um sechs Prozent. Darunter fallen 8 795 BMW und 1 224 Minis. An allen Standorten sind die Marktanteile erhöht worden. Im Niederlassungsbereich Frankfurt sei die Marktführerschaft mit einem Anteil von fast 12,8 Prozent erreicht worden, berichtete Holzer. Darüber hinaus verkaufte der Verbund im vergangenen Jahr 9 822 gebrauchte Fahrzeuge, 2,1 Prozent mehr als 2013. Holzer zeigte sich auch zufrieden mit den Elekrofahrzeugen. 87 i3 und acht i8 seien 2014 verkauft worden. „Das stimmt mich positiv.“ Zudem hätten Kunden etwa 800 Probefahrten vereinbart.

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