Kampfmittelräumdienst im Einsatz

Bombe auf Hafeninsel erfolgreich entschärft

Offenbach - Bombenalarm auf der Hafeninsel in Offenbach: Bei einer routinemäßigen Untersuchung finden Experten des Kampfmittelräumdienstes einen Gegenstand, der sich als Bombe aus dem zweiten Weltkrieg erweist. Am Abend wurde die Bombe erfolgreich entschärft.

Auf der Offenbacher Hafeninsel wurde heute Vormittag in einer Baugrube in etwa sechs bis sieben Metern Tiefe eine 500-Kilogramm-Bombe der Amerikaner aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Der Kampfmittelräumdienst hatte gezielt nach Bomben gesucht, da aktuell Bauarbeiten auf der Hafeninsel laufen. Die Bombe war nicht transportfähig und muss daher entschärft werden.

Die Spezialisten begannen etwa um 18 Uhr damit, die Bombe zu entschärfen. Bereits eine halbe Stunde später war der Versuch erfolgreich. Zuvor hatte die Polizei im Radius von etwa 500 Metern den Fundort abgesperrt und alle Anwohner aus ihren Wohnungen evakuiert. Teilweise wurden die Menschen in der Offenbacher Stadthalle untergebracht. Nach Freigabe des Fundortes konnten die Menschen wieder zurück in ihre Wohnungen. Betroffen von der Evakuierung waren das Gebäude der EVO und die erste Häuserreihe im Nordring - etwa 400 bis 500 Menschen. Auch der Schiffsverkehr wird eingestellt und der Luftverkehr umgeleitet. Erst im September musste wegen eines Bombenfundes die A3 komplett gesperrt werden.

500-Kilo-Bombe im Hafen gefunden

500-Kilo-Bombe im Hafen gefunden

(nb/dani)

Rubriklistenbild: © Georg

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