Nach Bombenfund auf A3

Offenbacher Bürger evakuiert

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Offenbach - Nach dem Bombenfund und einer Evakuierung war die Stimmung bei den Offenbachern entspannt. Zahlreiche Personen machten sich auf den Weg in die „Auffangstation“ Stadthalle. Von Sonja Achenbach

Wegen der versuchten Entschärfung und späteren Sprengung einer Fliegerbombe auf der A3 ist in Offenbach ein Gebiet mit dem Radius von 1000 Metern evakuiert worden. ASB und Rotes Kreuz waren mit etwa 35 Leuten vor Ort an der Stadthalle. Die Verantwortlichen rechneten mit 180 bis 250 Bürgern. Um 20.30 Uhr waren es etwa 50. Sitzplätze und kalte Getränke standen bereit. Die Verantwortlichen waren auf eine Dauer von etwa drei Stunden eingerichtet.

Laut Ingbert Zacharias von der Offenbacher Polizei wurden 73 Häuser mit 159 Bewohnern geräumt - alle am südlichen Stadtrand von Offenbach, im Stadtteil Rosenhöhe. Den Betroffenen war es freigestellt, zur Stadthalle zu gehen. Es gab keine weitere „Auffangstation“ - die anderen Bürger sind vermutlich bei Bekannten untergekommen. Kurz nach der Sprengung der Bombe gegen 21.45 Uhr machten sich die Offenbacher wieder auf den Weg nach Hause.

Weltkriegsbombe auf A3 gesprengt: Bilder

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