50-Jährige wollte nicht ins Klinikum

Abgase entzünden eine Gartenhütte

Bürgel - Das ging noch einmal glimpflich aus: Bei dem Versuch, die brennende Gartenhütte zu löschen, erlitt eine 50-Jährige am Montagabend eine leichte Rauchgasvergiftung, die vor Ort ambulant vom Rettungsdienst versorgt wurde.

In das Krankenhaus wollte die Patientin jedoch nicht transportiert werden. Kurz vor 19 Uhr wurde die Leitstelle der Feuerwehr über den Notruf 112 zu einem Gartenhüttenbrand im Kleingartengelände an der Bürgeler Lammertstraße gerufen. Die über 80-jährigen Nutzer der Hütte wiesen die eintreffenden Wehrleute ein, während ihre 50-jährige Tochter die Flammen bekämpfte.

Ein unter Atemschutz vorgehender Trupp der Feuerwehr löschte schließlich den Brand mit einem Strahlrohr. Um 19.21 Uhr konnte vom Zugführer „Einsatzstelle unter Kontrolle“ und um 19.40 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Gegen 20.15 Uhr rückte die 15 Feuerwehrleute und die vier Helfer des Rettungsdienstes wieder aus Bürgel ab.

Wie das Feuer entstanden ist, müssen Fachleute klären. Vermutlich, so die Feuerwehr, entzündeten heiße Abgase an der Abgasführung des Ofens in der Hütte Teile der Holzständer und der Kunststoffvertäfelung, die an den Wänden angebracht war. (red)

Feuer in einem Geschäft in der Andréstraße: Bilder

Rubriklistenbild: © dpa

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