Die Frist ist abgelaufen

Bürgerbrunnen-Jury hat nun das Wort

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27 kreative Profis verschiedener Disziplinen wollen den „Offenbacher Bürgerbrunnen“ auf dem Wilhelmsplatz bauen.

Offenbach - Nichts geht mehr, die Einreichfrist ist abgelaufen. Und das Ergebnis übertrifft quantitativ wie qualitativ die Erwartungen der Auslober: 27 kreative Profis verschiedener Disziplinen wollen den „Offenbacher Bürgerbrunnen“ auf dem Wilhelmsplatz bauen. Von Thomas Kirstein

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Sie haben teils hochwertige Modelle und ausgefeilte Planungen eingereicht. „Überraschend viel, wir freuen uns über das große Interesse, was für Offenbach zu machen“, sagt GBO-Geschäftsführer Winfried Männche, Vorsitzender der für das Projekt federführenden Bürgerstiftung Offenbach. Sehr zufrieden mit dem Zuspruch ist auch Niko Gültig, Vorstandsmitglied des Deutschen Designer Clubs (DCC), der das Vorhaben fachlich begleitet.

Der DDC prüft nun, welche Beiträge die formalen Kriterien der Ausschreibung erfüllen. Am Sonntag, 3. März, tritt die Jury zusammen, um die Entscheidung zu treffen, was gebaut werden kann. Das 16-köpfige Preisgericht setzt sich aus acht Fachleuten und acht mit Offenbach verbundenen Laien zusammen. Darunter sind Marktbeschicker und Wilhelmsplatz-Anwohner. Drei Plätze dürfen noch von der Redaktion ausgewählte Leser unserer Zeitung besetzen.

Sieger des Wettbewerbs winkt Preisgeld von 5000 Euro

Spenden sind möglich auf das Konto mit der Nummer 16 16 16 bei der Sparkasse Offenbach, BLZ 505 500 20.

Jury-Interessenten schreiben noch bis zum 15. Februar an sekretariat.red@op-online.de

Im Herbst wurde der Wettbewerb ausgeschrieben. Spenden von Offenbachern bilden das Preisgeld: Der 1. Preis ist mit 5000 Euro dotiert, der 2. mit 3000, der 3. mit 2000. Ausschließlich Spenden der Offenbacher sollen die Realisierung dieses Identifikationsobjekts und Symbols für Bürgersinn ermöglichen. Wer einen bestimmten Mindestbeitrag stiftet, soll seinen Namen auf einer Platte am Brunnen wiederfinden. Städtisches Geld wird nicht einfließen. Das Motto ist „Von Offenbachern für Offenbacher“. Die Initiatoren rechnen mit einem sechsstelligen Betrag.

Bei der Bewertung sollen die Preisrichter die Wettbewerbsbeiträge darauf abklopfen, ob die in der Ausschreibung aufgeführten Eigenschaften des Bürgerbrunnens gegeben sind: ein beliebter Treffpunkt aller Bürger; ein gutes Beispiel zeitloser Stadtgestaltung; eigenständig und dominant in seiner Erscheinung; den Ansprüchen guten Designs genügend; bei Tag und Nacht weithin sichtbar; sympathisch, auffallend, ein Lichtblick. Darüber hinaus wird auch zu berücksichtigen sein, wie sich ein künftiger Brunnen in die dreimal wöchentlichen Gegebenheiten eines mit vielen Ständen bestückten, gut besuchten Wochenmarkts einfügt.

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