Bürgern Kunst näher bringen

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Der größte Teil des Kunstverein-Vorstands (von links): Thomas Woeller, Geet Chorley, Michael Bald, Claudia Bald, Andy Funk, Marc Simon, Ulrike Djellouli-Della und Horst Kolbinger.

Offenbach ‐ Aus dem Tiefschlaf geweckt haben interessierte Bürger und Künstler den Kunstverein Offenbach. Vor etwa einem Jahr hat sich ein neuer Vorstand formiert – unter der Leitung des alten Vorstands Ferdi Walther, der jetzt als Ehrenvorsitzender fungiert. Von Simone Weil

 Nachdem fast alle Formalitäten erledigt sowie Prospekte und Visitenkarten gedruckt sind, macht sich der Kunstverein ans Werk. Um auf eine Wiederbelebung der mehr als 30 Jahre alten Organisation aufmerksam zu machen, präsentierte sie sich erstmals öffentlich beim beliebten Fest der Vereine am Mainufer.

Am Stand an der Kulturmeile rührten die Beteiligten so kräftig die Werbetrommel, dass sie inzwischen etwa 40 neue Mitglieder verzeichnen können. Doch wer sich Kunst aufs neue Logo geschrieben hat, belässt es nicht dabei, lediglich Faltblätter zu verteilen. Mehrere Künstler arbeiteten am Stand auf Leinwand und auf T-Shirts, außerdem wurden Lichtkunst und Performances gezeigt.

Was der Verein will, bringt Vorsitzender Thomas Woeller auf den Punkt: „Bürgern Kunst näher bringen.“ Dabei soll es nicht nur um jährlich vier bis fünf Ausstellungen gehen, sondern „die ganze Palette“ von Veranstaltungen wie Lesungen, Musik, aber auch Performances, Experimentelles und Subkultur. Deutlich sagt Woeller auch, was nicht gewollt ist: „Wir machen keine Verkaufsausstellungen für bestimmte Künstler.“

Wer Kontakt zum Verein aufnehmen möchte, wendet sich an: Ulrike Djellouli-Della, Tel.: 069 47894949; Thomas Woeller, Tel.: 0160 1800099.

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