Kosten für Sicherheitskonzept

CDU gegen Eintrittsgeld fürs Lichterfest

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Offenbach - Die CDU spricht sich gegen Überlegungen der Stadt aus, beim Lichterfest Eintrittsgeld zu erheben.

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Den jährlich steigenden Zuschauerbesuch bei der Großveranstaltung bezeichnet Fraktionsvorsitzender Peter Freier als „erfreulich für Veranstalter, Teilnehmer und Besucher“. Das Lichterfest sei ein Höhepunkt im städtischen Veranstaltungskalender und solle es auch für alle Bürger bleiben. Es sei zwar klar, dass die Versammlungsstättenverordnung bei mehr als 5000 Besucherplätzen die Aufstellung eines Sicherheitskonzepts verlange, was mit Kosten verbunden sei, räumt der CDU-Fraktionschef ein. Aber deshalb müsse nicht gleich in die Taschen der Besucher gegriffen werden.

Freier ist der Ansicht, dass die stadteigene Gesellschaft OSG den Betrag sponsern könne. Schließlich erwarte deren Geschäftsführer Matthias Müller mehr Einnahmen aus der Städtereklame. „Ich denke, dass der Magistrat und die Koalitionsfraktionen SPD, Grüne und Freie Wähler mit mir übereinstimmen, dass das Lichterfest Priorität vor dem Wetterpark hat, den die OSG nach dem Willen Müllers bekanntlich noch stärker als bisher unterstützen will. Also sind ganz offensichtlich ausreichend Mittel für stärkeres Sponsoring des Lichterfestes vorhanden. Für das Schröpfen der Bürger beim zentralen Stadtfest des Jahres besteht folglich keine Notwendigkeit.“ Gegen die möglicherweise notwendige Sperrung einer Spur der Berliner Straße spricht für die Union grundsätzlich nichts, so lange die Zufahrt zur Rathaus-Tiefgarage oder Sheraton-Hotel möglich bleibe.

Lichterfest im Büsingpark (2013)

Lichterfest im Büsingpark

mad

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