Corona in der Region

Offenbach erlässt schärfere Corona-Regeln: Das Wichtigste im Überblick

Nach der steigenden Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus gibt es in Offenbach neue Corona-Maßnahmen. Alle Einschränkungen auf einen Blick.

  • In Offenbach ist die dritte Stufe der Corona*-Eskalationsskala erreicht worden.
  • Stadt beschließt neue Beschränkungen: Alles auf einen Blick
  • Alle Informationen über das Coronavirus in Offenbach finden Sie in unserem neuen News-Ticker*.

Update vom Mittwoch, 05.08.2020, 17.00 Uhr: Nach einem Anstieg von Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Offenbach wurden bereits am Montag (03.08.2020) Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsgeschehens angeordnet. Diese wurden nun noch einmal verschärft, wie die Stadt Offenbach mitteilte.

Felix Schwenkle (SPD), Oberbürgermeister von Offenbach informiert auf einer Pressekonferenz über die jüngsten Corona-Fallzahlen.

Folgende Maßnahmen müssen die Bürger in Offenbach nun beachten:

  • Besuchsregeln für Alten- und Pflegeheime: Um besonders gefährdete Menschen zu schützen, sind Besuche nur noch im Freien oder größeren Räumen wie Besucherzimmern möglich.
  • Beschränkungen auf Beerdigungen und Trauerfeiern: Für stadteigene Räume gilt die Regel, dass für jeden Anwesenden fünf Quadratmeter Fläche zur Verfügung stehen müssen. Auf dem Neuen Friedhof dürfen höchstens 45 Menschen gleichzeitig in die Halle, auf dem Alten Friedhof, dem Friedhof Bieber und dem Friedhof Bürgel höchstens 17, und auf dem Friedhof Rumpenheim dürfen maximal 12 Personen in die Trauerhalle. Mit Ausnahme des oder der Geistlichen oder der Trauerredner muss in Hallen und auch im Freien eine Atemschutzmaske getragen werden. Bei einer Trauerfeier im Freien darf die Trauergemeinde höchsten 100 Teilnehmer groß sein. 

Corona: Offenbach verschärft Beschränkungen - Was sie jetzt wissen müssen

+++ 18.41 Uhr: Nachdem in Offenbach die Corona-Infektionen stark angestiegen sind, hat der Verwaltungsstab der Stadt umfangreiche Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung beschlossen. Auf einer Pressekonferenz wurden diese mitgeteilt. Folgende Maßnahmen müssen die Bürger in Offenbach* nun beachten:

  • Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich ab Dienstag (04.08.2020) verpflichtend testen lassen.
  • Grillen und Picknicken im öffentlichen Raum wird untersagt.
  • Wird rechtlich abgesichert: Rückkehrer müssen umfangreiche Informationen abgeben (Bsp: Geht das Kind in die Kita und in welche?).
  • Maximal zehn Personen oder unbegrenzt Mitglieder eines Haushalts dürfen Freizeitsport betreiben. Bei einer Gruppe, die diese Anforderungen nicht erfüllt, muss der Mindesabtand (1,50 Meter) eingehalten werden.
  • Bei städtischen Veranstaltungen (z.B. Trauerfeiern) werden pro Person fünf Quadratmeter eingeplant, um den Mindestabstand einhalten zu können.

Bereits am Freitag wurden diese Corona-Maßnahmen für die Stadt Offenbach beschlossen:

  • Freizeitsport: Keine Zuschauer bei Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen.
  • In Restaurants, Kneipen und Gastronomie müssen wieder Masken getragen werden, wenn Gäste nicht am Tisch sitzen.
  • Gästelisten in der Gastronomie sollen verstärkt kontrolliert werden. Die Listen dürfen ab dem 1. August nur für die Nachverfolgung von Infektionen genutzt werden.
  • Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht wird sofort ein Verwarngeld von 50 Euro erhoben.
  • Bildungsangebote außerhalb geschlossener Räume, zum Beispiel von der Volkshochschule, sind weiterhin nur mit 1,5 Metern Abstand und mit einer maximalen Gruppengröße von 15 Personen zulässig.
  • Umfassende mehrsprachige Informationskampagne.

+++ 17.55 Uhr: Die Pressekonferenz ist beendet.

+++ 17.37 Uhr: Nun erläutert Gesundheitsdezernentin Sabine Groß die neuen Corona-Maßnahmen der Stadt Offenbach. Unter anderem müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten verpflichtend testen lassen.

Corona in Offenbach: Jeder kann seinen ganz individuellen Beitrag durch sein Verhalten leisten“

+++ 17.30 Uhr: Bürgermeister Peter Freier appelliert: „Jeder kann seinen ganz individuellen Beitrag durch sein Verhalten leisten.“ Das Ordnungsamt werde in Zukunft härter gegen Verstöße vorgehen. So werden Verwarn- und Bußgelder zukünftig deutlich spürbarer sein und auch weh tun.

+++ 17.25 Uhr: 19 von 46 Erkrankten seien Reiserückkehrer, sagt Schwenke. Das unterscheide Offenbach von anderen Orten, in denen es ein größeres Infektionsgeschehen gegeben habe. Bei sechs Infizierten ist die Infektionskette nicht mehr nachvollziehbar. Es sei eine schwierige Lage, aber man wäre schlecht beraten eine ganze Stadt abzuriegeln, so Schwenke.

+++ 17.20 Uhr: Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke sagt: „Wir haben am Wochenende die Schwelle von 35 Infizierten pro 100.000 Einwohnern überschritten.“ Aus diesem Grund habe man sich die Lage sehr genau angeguckt, man müsse eine Balance zwischen harten Maßnahmen und Verhältnismäßigkeit finden. „Man ist gefordert, ganz klar abzuwiegen.“

Corona in Offenbach: Pressekonferenz jetzt live

+++ 17.16 Uhr: Die Verantwortlichen nehmen nun Platz, die Presskonferenz beginnt in Kürze.

+++ 17.06 Uhr: Auf der Pressekonferenz werden neben Oberbürgermeister Schwenke auch weitere Verantwortliche der Stadt Offenbach über die künftigen Schritte informieren. Derzeit verzögert sich die Konferenz noch etwas.

+++ 16.56 Uhr: Kommen in Offenbach neue Maßnahmen und Beschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus? Gegen 17 Uhr wird es eine Pressekonferenz geben, über alle Entwicklungen informieren wir Sie hier im Ticker.

Corona in der Region: Im Odenwald droht eine höhere Eskalationsstufe

+++ 15.11 Uhr: Nach Offenbach droht nun auch im Odenwald eine höhere Corona-Eskalationsstufe. So stieg die Gesamtzahl der mit dem Virus infizierten Menschen am Montag auf 437. „Als genesen gelten weiterhin 355 Menschen, verstorben sind 63. Damit liegt der Infektionssaldo bei 19 Fällen“, teilte der Odenwaldkreis in einer Meldung mit.

Der Kreis erwartet nun, dass am Dienstag (04.08.2020) ein Corona-Wert von 20 erreicht wird. „Sobald in einer einzelnen Kommune die Sieben-Tage-Inzidenz mehr als 20 beträgt, wird zudem künftig veröffentlicht, um welche Stadt oder Gemeinde es sich handelt, damit die Bevölkerung vor Ort entsprechend sensibilisiert ist“, so der Kreis. Das hessische Konzept gibt zudem vor, dass es eine erhöhte Aufmerksamkeit für die betroffene Region gibt. Außerdem soll es „bedarfsgerecht angepasste Maßnahmen“ geben. Aus diesem Grund berät am selben Tag der Krisenstab des Landratsamtes.

Corona in Offenbach: Krisenstab berät über weitere Schritte – Pressekonferenz mit Spannung erwartet

+++ Montag, 03.08.2020, 14.44 Uhr: Nach Angaben der Stadt und des hessischen Sozialministeriums hat es von Sonntag auf Montag (03.08.2020) keinen weiteren positiven Test auf das Coronavirus Sars-CoV-2 in Offenbach gegeben. Zuvor gab es einen Höchststand von Corona-Infektionsfällen, in der Stadt stieg die Eskalationsstufe auf 3.

Das Gesundheitsamt von Offenbach war am Sonntag (02.08.2020) davon ausgegangen, dass an diesem Montag der Wert von 35 Corona-Erkrankten pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage überschritten werden könnte. Das hessische Eskalationskonzept sieht ab diesem Wert neue Einschränkungen des öffentlichen Lebens vor.

Der Krisenstab von Offenbach wird am Montagnachmittag über weitere Schritte beraten, hieß es in einer Mitteilung der Stadt. Bei einer Pressekonferenz im Anschluss um 17 Uhr soll dann über die Ergebnisse der Sitzung informiert werden. Viele Bürger warten gespannt, ob es zu neuen Corona-Regelungen kommen wird.

Corona in Offenbach: Bürger werfen Stadt Nachlässigkeit vor

+++ 21.30 Uhr: Immer höher klettern die Corona-Infektionszahlen in Offenbach. Am Montag (03.08.2020) berät die Stadt über neue Maßnahmen. Schon bald könnte es neue Beschränkungen geben. Unterdes werden immer mehr kritische Stimmen von Bürgern in den sozialen Medien laut. Sie werfen der Stadt zu wenig Kontrollen und Nachlässigkeit vor.

Viele sind beispielsweise unzufrieden mit der Einhaltung der Maskenpflicht in Offenbach. „Wird auch in Supermärkten die Maskenpflicht kontrolliert? Denn nicht einmal das Verkaufspersonal trägt die Masken ordentlich geschweige denn, dass die Passanten die Masken richtig tragen oder die Abstände einhalten“, klagt ein Nutzer auf Twitter unter einem Tweet der Stadt zu neuen Corona-Maßnahmen.

Und auch auf Facebook kochen einige Menschen aus Offenbach vor Wut und machen ihrem Ärger Luft. So schreibt eine Nutzerin: „Der Wochenmarkt findet statt, die Cafés sind voll, Leute fliegen in den Urlaub. Sorry, aber da muss man sich nicht wundern.
Offenbach ist in der Pflicht, was zu tun und was ich da auf der Webseite lese hat noch nicht viel damit zu tun, was ich unter konsequentem Handeln verstehe.“ Der morgige Tag wird darüber Auskunft geben, zu welchen möglicherweise auch strengeren Maßnahmen die Stadt Offenbach angesichts der Corona-Infektionszahlen und der wachsenden Kritik greifen wird.

Angesichts steigender Infektionszahlen kritisieren viele Bürger aus Offenbach die Stadt.

Corona in Offenbach: Neue Beschränkungen ab Montag? „Es wird jetzt sehr ernst“

+++ 17.07 Uhr: Auch die Corona-Fallzahlen des Sozialministeriums bestätigen den beunruhigenden Trend in Offenbach. Mit einem Wert von 36 hat die Sieben-Tage-Inzidenz die nächste Eskalationsstufe erreicht. Jetzt hat auch die Stadt Offenbach zu den Zahlen Stellung bezogen. Derzeit seien 65 Menschen in Offenbach mit dem Virus infiziert, so viele zeitgleich wie nie zuvor. Sie geht allerdings mit dem Stand von 12 Uhr von einer 7-Tage-Inzidenz von 33,2 aus. Dies könne, laut Oberbürgermeister Felix Schwenke, an unterschiedlichen Meldewegen liegen. Außerdem prüfe die Stadt Offenbach die Zahlen noch einmal separat, um beispielsweise Doppelmeldungen herauszusieben.

Coronavirus in Offenbach: Am Montag wird über konkrete Corona-Maßnahmen beraten

Trotz der etwas geringeren Zahlen ist auch das Stadtgesundheitsamt wenig optimistisch. Es gehe davon aus, dass die Eskalationsstufe von 35 am Montag (03.08.2020) überschritten wird, heißt es in der Pressemitteilung. Der Krisenstab der Stadt Offenbach werde sich im Laufe des Montags beraten und in Abstimmung mit dem Land Hessen über konkrete Corona-Maßnahmen in Offenbach zur Eindämmung des Virus entscheiden.

Wegen einer Corona-Infektion in einer Gemeinschaftsunterkunft in Heusenstamm sind die Bewohner unter Quarantäne (Symbolbild).

 „Es wird jetzt innerhalb weniger Tage sehr ernst“, wird Oberbürgermeister Schwenke in der Mitteilung aus Offenbach zitiert. Und weiter: „Welche Maßnahmen wir ergreifen werden hängt auch davon ab, ob wir alle Infektionsketten nachvollziehen können. Der Offenbacher Magistrat hält an seiner Linie fest, alle Entscheidungen zu treffen, die nötig sind, und das auch ohne jedes Zögern – aber eben auch Augenmaß zu behalten.“

Auch Ordnungsdezernent Peter Freier zeigte sich besorgt und will ein hartes Durchgreifen in Offenbach: „Bereits am Freitag haben wir außerdem neue Kontrollen beschlossen, um sicherzustellen, dass sich Restaurants und andere Betriebe an die Hygienevorgaben halten und Kundenlisten vorhalten. Wer das nicht tut, muss zahlen. Die Strafen liegen je nach Fall bei mehreren tausend Euro. Es gibt keine Verwarnungen mehr!“

Corona-Stufe 3 in Offenbach erreicht – Weitere Beschränkungen drohen

Update vom Sonntag, 02.08.2020, 08.09 Uhr: 35,7 von 100.000 Menschen in Offenbach haben sich in den letzten sieben Tage mit Corona infiziert. Das zeigen die täglich aktualisierten Zahlen des Robert Koch-Insituts (RKI). Damit hat die Stadt Stufe 3 des hessischen Eskalationsplans erreicht. Bundesweit liegt Offenbach damit an zweiter Stelle nach dem Landkreis Dingolfing-Landau in Bayern. Die Stadt wird ab sofort in den Planungsstab des hessischen Sozialministeriums eingebunden. Außerdem drohen weitere Beschränkungen. Wie diese aussehen werden, ist noch nicht bekannt.

Bereits am Freitag (31.07.2020) hatte Offenbach mit einer Inzidenz von 20 die Schwelle zur Stufe 2 überschritten. Am Samstag lag die Inzidenz bereits bei knapp 30. Im Main-Kinzig-Kreis liegt der Wert mit 5,5 weit entfernt von der Einführung neuer Beschränkungen.

Weiterhin rasanter Anstieg der Corona-Infektionen in Offenbach

Update vom Samstag, 01.08.2020, 14.39 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in der Stadt Offenbach steigt weiter rasant. Das zeigten die aktuellen Zahlen des hessischen Sozialministeriums. Nachdem am Freitag (31.07.2020) neue Maßnahmen bekannt gegeben wurde, liegt die Inzidenz jetzt bei 30. Das bedeutet, dass sich rechnerisch 30 Menschen auf 100.000 Einwohner in den letzten Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Noch am Vortag lag dieser Wert noch bei 21.

Damit rückt die nächste Stufe des Corona-Eskalationsplanes näher. Diese liegt bei einer Inzidenz von 35. Ab dieser Schwelle werden erweiterte Maßnahmen ergriffen und die betroffene Region wird in den Planungsstab des hessischen Sozialministeriums eingebunden. Darauf folgend liegt die nächste Stufe bei 50. Ab dieser Zahl kann es bereits wieder zu einer umfassenden Schließung von Geschäften und Gastronomie kommen.

Corona-Werte in Offenbach mit Abstand am höchsten

Ob weitere Maßnahmen infolge des aktuellen fortgesetzten Anstiegs erfolgen, ist noch offen. Nach Angaben der Stadt Offenbach wird die Situation allerdings genauestens beobachtet.

Im Main-Kinzig-Kreis liegt die Inzidenz derzeit noch bei 4 und ist damit weit von Schwellwerten entfernt. Die nächst höheren Schwellwerte hinter Offenbach sind in Wiesbaden und Schwalm-Eder-Kreis mit einem Inzidenz von 12 ebenfalls weit entfernt.

Stadt Offenbach beschließt erweiterte Corona-Maßnahmen

+++ 18.32 Uhr: Nachdem in der Stadt Offenbach ein erster Grenzwert für Corona-Neuinfektionen gefallen ist, will die Stadt neue Maßnahmen ergreifen. Im Zentrum der „Phase Gelb“ soll eine umfassende Informationskampagne stehen. Aber auch im Alltag werden sich die Maßnahmen auswirken. Folgendes ist geplant.

  • Keine Zuschauer bei Sportveranstaltungen in geschlossenen Räumen.
  • Keine Lockerungen ab dem 1. August, diese werden für 14 Tage aufgeschoben: Bildungsangebote außerhalb geschlossener Räume, zum Beispiel von der Volkshochschule, sind weiterhin nur mit 1,5 Metern Abstand und mit einer maximalen Gruppengröße von 15 Personen zulässig.
  • In Restaurants, Kneipen und Gastronomie müssen wieder Masken getragen werden, wenn Gäste nicht am Tisch sitzen.
  • Bei Verstößen gegen die Maskenpflicht wird sofort ein Verwarngeld von 50 Euro erhoben.
  • Gästelisten in der Gastronomie sollen verstärkt kontrolliert werden. Die Listen dürfen ab dem 1. August nur für die Nachverfolgung von Infektionen genutzt werden.

Außerdem werden mehrere Maßnahmen in der Verwaltung ergriffen. Eine Arbeitsgruppe aus den Krankenhäusern, der Feuerwehr, der Kassenärztlichen Vereinigung und den Rettungsdiensten soll regelmäßig zusammentreten. Der Verwaltungsstab soll ab sofort wieder regelmäßig mindestens zweimal die Woche tagen und die Lage beobachten. Bei einer weiteren Verschärfung könnten neue Maßnahmen ergriffen werden.

Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) erklärte: „Die Situation in Offenbach ist noch nicht dramatisch. Aber das Problem bei Corona ist ja, dass man den Ernst der Lage rechtzeitig erkennen muss und sein Verhalten rechtzeitig ändern muss. Der notwendige Zeitpunkt ist jetzt erreicht.“ Er rief die Bevölkerung zu Disziplin auf. „Da war bei manchen zuletzt noch Luft nach oben“, so Schwenke.

Bereits am Mittag hatte die Stadt Offenbach bekannt gegeben, dass sich rechnerisch 21,6 Menschen auf 100.000 Einwohner in den letzten Tagen mit dem Coronavirus infiziert haben. Der Wert von 20 beim sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz gilt als Grenze, bevor neue Maßnahmen ergriffen werden. Als nächste Grenze ist in Hessen ein Wert von 35 Neuinfektionen definiert.

Offenbach überschreitet als erste Gemeinde in Hessen Grenzwert

Update vom Freitag, 31.07.2020, 12.27 Uhr: Es hatte sich in den vergangenen Tagen angedeutet, nun ist es passiert: Offenbach hat den ersten Schwellenwert bei den Corona-Neuinfektionen gerissen. Am Freitag (31.07.2020) meldete das örtliche Gesundheitsamt, dass sich sechs weitere Menschen sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Damit stieg die Sieben-Tages-Inzidenz, also der Wert von Infizierten pro 100.000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage, auf 21,6 – und übersteigt damit eine erste vom Land Hessen markierte Grenze.

Die Bundesregierung hatte ursprünglich festgelegt, dass ab einer Sieben-Tages-Inzidenz von 50 das öffentliche Leben in den betroffenen Landkreisen eingeschränkt werden muss. Hessen entschied vor einigen Wochen, diesem Plan vorzugreifen und früher auf Infektionsherde zu reagieren. Die Landesregierung erstellte ein Konzept mit mehreren Eskalationsphasen, in dessen zweite Stufe (Phase gelb) Offenbach nun eintritt. Der Schwellenwert dafür liegt bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 20. Die nächste Stufe würde bei 35 erreicht.

Corona-Grenzwert überschritten: Offenbach will erste Maßnahmen vorlegen

Was genau die Überschreitung des Grenzwerts nun für Offenbach bedeutet, will die Stadt am Nachmittag bekannt geben. „Wir waren vom ersten Tag an Befürworter eines Konzeptes mit Eskalationsstufen, um ein blindes Rutschen in eine schwierige Lage zu verhindern“, teilte Oberbürgermeister Felix Schwenke mit. Das Konzept sieht vor, dass die Stadt nun erste, vorsorgliche und speziell auf Offenbach bezogene Maßnahmen ergreift. Der Verwaltungsstab habe bereits erste Vorbereitungen betroffen. In einer weiteren Sitzung würden noch an diesem Freitag neue Maßnahmen abgestimmt.

Insgesamt hat sich die Corona-Lage in Offenbach zuletzt zunehmend verschärft. Aktuell sind 48 Menschen in Offenbach aktiv mit Corona infiziert – so viele wie zuletzt Anfang Mai 2020. Die Höchstzahl lag am 10. Mai bei 52 zeitgleich Infizierten. Drei Personen werden derzeit nach Angaben des Gesundheitsamtes im Krankenhaus behandelt. 334 Offenbacherinnen und Offenbacher – ebenfalls ein Rekordstand – befinden sich zurzeit in Quarantäne.

Corona in Offenbach: Neuer Todesfall im Kreis registriert

+++ 16.57 Uhr: Im Kreis Offenbach ist ein weiterer Mensch am Coronavirus gestorben. Damit steigt die Zahl der Personen, die im Kreis an Covid-19 gestorben sind, auf 42. In ganz Hessen stieg die Zahl der Erkrankten auf 11.895, was einem Zuwachs von 89 Fällen seit dem Vortag entspricht. Die höchste Inzidenz, die als Richtwert für mögliche neue Maßnahmen gilt, gibt es in der Stadt Offenbach. Dort wurden in den letzten sieben Tagen 19 neue Corona-Fälle auf 100.000 Einwohner registriert. Im Main-Kinzig-Kreis liegt dieser Wert bei 7, ebenso im Kreis Offenbach.

Nachdem bei einem Kind im Kreis Offenbach eine Infektion mit dem Coronavirus festgestellt wurde, wurden Quarantänemaßnahmen angeordnet. Einige der Maßnahmen trafen allerdings bei den Betroffenen in Dreieich auf wenig Verständnis*.

Gesundheitsamt Offenbach weist auf Arbeitsrecht im Zusammenhang mit Corona hin

Update vom Donnerstag, 30.07.2020, 10.33 Uhr: Das Gesundheitsamt Offenbach weist darauf hin, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die sich wissentlich in ein Corona-Risikogebiet begeben, unter Umständen ihren Anspruch auf Lohnersatzzahlungen für die Zeit einer Quarantäne verlieren können. Außerdem stelle es eine Ordnungswidrigkeit dar, sich nach einer solchen Reise nicht zu melden. Das kann mit Bußgeldzahlungen im fünfstelligen Bereich sogar sehr teuer werden.

Große Sorge in Offenbach: Corona-Neuinfektionen steigen sprunghaft an

Update vom Mittwoch, 29.07.2020, 14.06 Uhr: Reiserückkehrer aus Risikogebieten – dieses Thema treibt derzeit auch die Menschen in der Region rund um Offenbach und Hanau um. Zurecht, wie die jüngsten Zahlen aus der Stadt Offenbach zeigen. Dort gab es in den vergangenen 24 Stunden einen geradezu sprunghaften Anstieg der Corona-Neuinfektionen.

Einige Corona-Infizierte in Offenbach haben das Virus aus dem Urlaub im Gepäck (Symbolbild).

Nach zuletzt rückläufigen Zahlen wurden gleich 16 Offenbacher positiv auf das Coronavirus getestet. Rund die Hälfte der Neuinfizierten hat sich laut Gesundheitsamt bei einer Reise ins Ausland angesteckt. Unter den anderen bekanntgewordenen Fällen sind zudem auch ihre in der Heimat gebliebenen Kontaktpersonen. Die Urlauber kamen laut der Stadt Offenbach beispielsweise aus Spanien, Rumänien, Serbien, Kosovo und Bosnien zurück.

Corona in Offenbach: Bürgermeister spricht eindringliche Warnung an Urlauber aus

„Die Rückkehr von Urlaubern aus Risikogebieten gehört aktuell zur größten Herausforderung im Umgang mit dem Coronavirus in Offenbach“, hieß es in einer Mitteilung aus dem Rathaus Offenbach. Das Gesundheitsamt betrachte die Entwicklung mit „großer Sorge“. Alle Offenbacher seien dazu aufgerufen, auch auf Reisen die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. „Ein Urlaub ist in diesem Jahr immer auch ein Urlaub mit Corona und keinesfalls ein Urlaub von Corona“, betonte OB Felix Schwenke.

In Offenbach befinden sich nach Angaben des Gesundheitsamts derzeit 309 Menschen in häuslicher Quarantäne, darunter 38 positiv auf Corona getestete Personen sowie 271 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus dem Nicht-EU-Ausland von einer Reise zurückgekehrt sind. Insgesamt zählt Offenbach derzeit 40 aktive Corona-Fälle.

Positive Erfahrungen hat dagegen ein Ehepaar aus Heusenstamm im Kreis Offenbach bei seinem Urlaub in der Türkei gemacht.

Corona in Hanau: Reiserückkehrer bereiten dem Main-Kinzig-Kreis Sorgen

Wer von einem Reise aus einem Risikogebiet zurückkehrt, ist in Hessen verpflichtet, sich beim Gesundheitsamt zu melden und sich 14 Tage zu isolieren. Bei Missachtung drohen hohe Geldstrafen. Der Main-Kinzig-Kreis hat noch etwas strengere Regeln aufgestellt. Wer hier mit dem Reisenden in einem Haushalt lebt, darf – selbst wenn er oder sie selbst nicht mit im Urlaub war – für 14 Tage Kitas, Schulen oder andere Ausbildungseinrichtungen nicht betreten.

Der Grund ist simpel: Man sehe, dass die meisten Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf Reiserückkehrer zurückzuführen seien, so Landrat Thorsten Stolz. In den vergangenen zwei Wochen kamen mehr als 40 Covid-Fälle hinzu. „Wir hatten in dieser Zeit in Gelnhausen ein lokal eingrenzbares Infektionsgeschehen in Flüchtlingsunterkünften. Rechnet man das heraus, verbleiben noch rund 30 neue Covid-Fälle, von denen die meisten auf Einreisende zurückzuführen sind, und die wiederum kamen zum größten Teil aus Risikogebieten“, erläutert Stolz.

Am Mittwoch meldete das Sozialministerium 11 Neuinfektionen für den Main-Kinzig-Kreis. Das örtliche Gesundheitsamt sprach von sieben Neuinfektionen, drei davon in einer Flüchtlingsunterkunft in Gelnhausen. Die Unterschiede begründen sich auf unterschiedlichen Meldungswegen. Laut Gesundheitsamt gibt es derzeit 59 aktive Fälle im Kreis.

Hessen: In Heusenstamm eskaliert die Corona-Quarantänesituation 

Update vom Mittwoch, 29.07.2020, 08.35 Uhr: In einer Geflüchtetenunterkunft in Heusenstamm hat es am Dienstagabend eine Massenschlägerei gegeben. Wie die Polizei berichtet, sind zehn Personen aufeinander los gegangen. Verursacher waren nach ersten Erkenntnissen vier Männer zwischen 30 und 40 Jahren. Bei der Auseinandersetzung gab es keine Verletzten.

Seit über einer Woche sind die Bewohner der Unterkunft in Quarantäne. Ein Bewohner ist mit dem Coronavirus infiziert und an Covid-19 erkrankt. Die Menschen dürfen das Gelände nicht verlassen und sind dazu angehalten, in ihren Zimmern zu bleiben. Wie die Polizei berichtet, war die Ursache des Streites wohl, dass sich die Streitenden auf die Nerven gegangen sein.

In Darmstadt ist die Zahl der Corona-Infizierten hoch

Update vom Montag, 27.07.2020, 08.40 Uhr: Die Stadt Darmstadt weist mit 14,4 Fällen pro 100.000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen derzeit den höchsten Wert an Corona-Infektionen in Hessen auf. Auf Platz zwei folgt Offenbach mit 11,5 Fällen pro 100.000. Die regionale Obergrenze der Fallzahlen liegt bei 20 Neu-Infektionen pro 100.000 Menschen – davon sind die hessischen Kreise und kreisfreien Städte weiterhin entfernt. Bei Überschreitung droht eine strengere Beobachtung durch das Land sowie möglicherweise erste lokale Beschränkungen.

In ganz Hessen sind innerhalb von 24 Stunden laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) insgesamt nur fünf Corona-Neuinfektionen hinzugekommen. Insgesamt vermeldet das Bundesland seit Beginn der Corona-Pandemie 11.685 Fälle, 10.700 davon sind mittlerweile genesen.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Ausbruch in Kita in Dreieich

Update vom Sonntag, 26.07.2020, 16.38 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Sonntag (26.07.2020) in Sachen Covid-19 keine Veränderungen gegenüber Samstag (25.07.2020) gemeldet. Nachdem am Samstag vier positive Coronavirus-Fälle vermeldet wurden, kamen am Sonntag keine weiteren hinzu. Es bleibt damit bei insgesamt 855 Covid-19-Fällen, von denen 758 bereits als genesen gelten, 48 Coronavirus-Infizierte sind laut der Mitteilung des Kreises noch „aktiv“. Stationär behandelt werden drei Patienten aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Update vom Samstag, 25.07.2020, 17.05 Uhr: In einer Kita in Dreieich sorgte ein positiver Coronatest vor kurzem für große Verunsicherung bei den Eltern. Ein Familienvater hatte sich mit dem Virus* infiziert, seine zwei Kinder waren zuvor noch in der Einrichtung betreut worden. Nach Bekanntwerden der Infektion wurde die Familie unter Quarantäne gestellt, die Testergebnisse standen noch aus.

Nun teilte der Kreis Offenbach mit, dass nach der Erkrankung eines Elternteils auch eins dessen Kinder positiv auf Corona getestet wurde*. Das Ergebnis für das Geschwisterkind stehe noch aus. Kontaktpersonen seien bereits über den Fall informiert worden. Laut Kreis sind rund 60 Kinder und Erwachsene betroffen, für die vom Gesundheitsamt nun Quarantäneverfügungen erlassen wurden. Der Kreis stehe im engen Austausch mit der Stadt Dreieich. Die Einrichtung in der Schulstraße bleibt vorübergehend geschlossen. Die angrenzende Krippe ist nicht betroffen.

Corona im Kreis Offenbach: Mehrere Neuinfektionen – Online-Formular für Reiserückkehrer

Update vom Freitag, 24.07.2020, 17.00 Uhr: Das Gesundheitsamt der Stadt Offenbach bietet ab sofort ein vereinfachtes Meldeverfahren für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten an. Auf der Website von Offenbach befindet sich ein digitales Formular zum Ausfüllen. Anschließend wird das Gesundheitsamt Kontakt mit der Person aufnehmen. Die Meldung ist verpflichtend.

Die Stadt Offenbach weist Reisende aus Risikogebieten darauf hin, sich 14 Tage lang in Quarantäne zu begeben. Kontakte zu anderen Personen sind in dieser Zeit nicht zulässig.

Corona im Kreis Offenbach: Aufregung in einer Kita - Vater positiv auf Virus getestet

Update vom Freitag, 24.07.2020, 11.18 Uhr: In einer Kita in Dreieich (Kreis Offenbach) herrscht derzeit große Aufregung. Der Vater einer Familie ist positiv auf Corona getestet worden. Seine Kinder hatten die Kita in Dreieich jedoch noch besucht, bevor sie in Quarantäne* geschickt wurden. Die Leitung stellte daraufhin den restlichen Eltern frei, ihre Kinder in die Kita zu bringen.

Das Gesundheitsamt des Kreises sprach in einem Schreiben dagegen davon, die Kinder „vorsichtshalber in häusliche Isolation“ zu nehmen. Ein Vater sieht darin einen Widerspruch, auch wenn das Amt klarstellte, dass es sich nur um eine Empfehlung handele und die Kinder keinen direkten Kontakt mit dem an Covid-19 erkrankten Vater hatten. Es herrscht Verunsicherung, auch weil die Testergebnisse der betroffenen Familie noch ausstehen.

Corona im Kreis Offenbach: Mehrere Neuinfektionen – Wohnunterkunft betroffen

Update vom Donnerstag, 23.07.2020, 16.10 Uhr: Hessen vermeldete am heutigen Donnerstag den höchsten Anstieg an Neuinfektionen seit zwei Monaten, wie fnp.de berichtet*. Den Trend spiegeln teils auch die Zahlen aus der Region rund um Offenbach und Hanau wider. Der Kreis Offenbach meldete gleich 15 neue Corona-Fälle. Acht von ihnen entfallen auf die Gemeinschaftsunterkunft in Heusenstamm, deren Bewohner seit Samstag (18.07.2020) unter Quarantäne stehen. Die insgesamt neun Erkrankten wurden auch in der Einrichtung selbst isoliert, teilte der Kreis mit.

Akut sind im Kreis Offenbach somit 50 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, sechs liegen im Krankenhaus. 756 Corona-Infektionen wurden seit Beginn der Pandemie registriert. Innerhalb der letzten sieben Tage gab es insgesamt 33 Neuinfektionen im Kreis Offenbach. Dies entspricht etwa neun Personen je 100.000 Einwohner. Damit liegt die Sieben-Tages-Inzidenz deutlich unter dem Schwellenwert, der Einschränkungen des öffentlichen Lebens bedeuten würde.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Eine Neuinfektion im Main-Kinzig-Kreis

Das Gesundheitsamt im Main-Kinzig-Kreis hat am Donnerstag eine Neuinfektion mit dem Coronavirus gemeldet. Die betroffene Person wohnt in Nidderau. Die Gesamtzahl aller bestätigten Fälle liegt somit bei 847. Als genesen gelten 758 Personen (+3), 49 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. 40 Fälle sind noch „aktiv“. Stationär behandelt wird eine Person aus dem Main-Kinzig-Kreis. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt laut Sozialministerium bei fünf. Die Angaben des Ministeriums können leicht von denen der Landkreise abweichen.

Auf die Stadt Offenbach entfallen zwei weitere Corona-Neuinfektionen. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist dort mit neun nach Infos des Sozialministerium zwar eine der höchsten des Bundeslandes, aber weiterhin deutlich entfernt vom Schwellenwert. Bestätigte Corona-Fälle gab es hier seit Beginn der Pandemie 241.

Erzieherin in Dietzenbach hat Corona

Update vom Mittwoch, 22.07.2020, 17.51 Uhr: Die Ausbreitung des Coronavirus hat rund um Hanau und Offenbach massiv an Geschwindigkeit verloren. Kleinere Krisenherde tauchen dennoch immer wieder auf. So wie nun in einer Kita in Dietzenbach. Dort hat nach Angaben des Gesundheitsamts des Kreises Offenbach eine der Erzieherinnen Corona. Betroffen ist der Kindergarten Martinstraße. Rund 20 Kinder und Erzieherinnen, die mit der Infizierten Kontakt gehabt haben sollen, müssen in Isolation. Den Erzieherinnen wurde empfohlen, sich testen zu lassen.

Im ganzen Kreis Offenbach gelten noch 36 Personen als akut mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt wurden hier seit Beginn der Pandemie 741 Corona-Fälle registriert. Seit Dienstag kamen fünf Neuinfektionen hinzu. Innerhalb der letzten sieben Tage gab es insgesamt 19 Neuinfektionen im Kreis Offenbach. Dies entspricht etwa fünf Personen je 100.000 Einwohner und liegt deutlich unter den Schwellenwerten, die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Folge hätten.

Heusenstamm: Alle Bewohner in Quarantäne - Corona-Fall in Gemeinschaftsunterkunft

Update vom Samstag, 18.07.2020, 20:10 Uhr: Corona ist auch in der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt noch ein Thema. Nun gab der Kreis Offenbach bekannt, dass eine Person, die in einer Gemeinschaftsunterkunft in Heusenstamm lebt, positiv auf das Coronavirus getestet wurde. Demnach seien alle Bewohnerinnen und Bewohner unter Quarantäne gestellt.

Wegen einer Corona-Infektion in einer Gemeinschaftsunterkunft in Heusenstamm sind die Bewohner unter Quarantäne (Symbolbild).

„In den nächsten Tagen werden Beschäftigte des Gesundheitsamtes des Kreises Offenbach bei rund 110 Personen einen Abstrich auf SARS-CoV-2 nehmen", verkündete der Kreis. Die Quarantäne solle für mindestens 14 Tage gelten, bis sie durch das Gesundheitsamt wieder aufgehoben wird. Außerdem sollen die Bewohnerinnen und Bewohner nach Möglichkeit in ihren Zimmern bleiben, damit das Coronavirus nicht verbreitet wird.

Corona-Ausbruch im Main-Kinzig-Kreis: Mehr Neuinfektionen, Flüchtlingsheim unter Quarantäne

+++ 15.21 Uhr: Das Coronavirus breitet sich in der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt eigentlich nur noch langsam aus, nun schnellen die Infektionszahlen im Main-Kinzig-Kreis jedoch wieder nach oben. „Das Gesundheitsamt hat neun Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet“, hieß es in einer Meldung des Kreises. Sieben Fälle werden den Flüchtlingsunterkünften in Gelnhausen zugeordnet, die anderen Infizierten wohnen in Biebergemünd und Neuberg. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich nun 835 Menschen in dem Kreis mit Sars-CoV-2 angesteckt.

Corona-Ausbruch im Main-Kinzig-Kreis: Zwei Flüchtlingsheime in Gelnhausen werden unter Quarantäne gestellt. (Symbolbild)

Update vom Freitag, 17.07.2020, 13.11 Uhr: Das Gesundheitsamt Main-Kinzig-Kreis hat zwei Flüchtlingsunterkünfte in Gelnhausen unter Quarantäne gestellt. Dies teilte der Kreis in einer Meldung mit. Demnach infizierten sich sechs weitere Bewohner in der Einrichtung „Vor der Kaserne“ mit dem Coronavirus. Am Mittwoch (15.07.2020) gab es dort einen ersten Infektionsfall. „Darüber hinaus hat es einen Covid-Fall in der Flüchtlingsunterkunft ‚Am Schandelbach‘ gegeben“, hieß es vom Kreis.

Corona-Ausbruch im Main-Kinzig-Kreis: Zwei Flüchtlingsheime unter Quarantäne gestellt

„Aufgrund der Parallelität der Ereignisse haben wir mit unserem Verwaltungsstab, in Abstimmung mit dem Gelnhäuser Krisenstab, für beide Einrichtungen nun Quarantäne angeordnet. Das ist notwendig, um die Ausbreitung nach Möglichkeit einzudämmen“, erklärte Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler nach einer gemeinsamen Sitzung zwischen Kreis und Stadt. „Gleichzeitig haben wir besprochen, wie die Versorgung mit Lebensmitteln und der Zugang zu medizinischer Versorgung sichergestellt werden kann.“

In der Flüchtlingsunterkunft „Vor der Kaserne“ leben nach Angaben des Main-Kinzig-Kreises 99 Bewohner, in der Einrichtung „Am Schandelbach“ 58. Alle Bewohner müssen nun vorerst in häusliche Corona-Quarantäne.

Corona in der Region: Infektionsfall in Flüchtlingsunterkunft im Main-Kinzig-Kreis

Update vom Mittwoch, 15.07.2020, 16.26 Uhr: In der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt breitet sich das Coronavirus eigentlich nur noch langsam aus. Jetzt meldet das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises aber einen Corona-Fall in einer Flüchtlingsunterkunft in Gelnhausen. Die infizierte Person wurde von den anderen in der Unterkunft lebenden Personen sofort separiert. Zuvor hatten jedoch 30 Bewohner Kontakt zu der infizierten Person. Für diese Kontaktpersonen hat das Gesundheitsamt eine häusliche Isolation angeordnet.

Allen weiteren Bewohner der Flüchtlingsunterkunft in Gelnhausen hat das Gesundheitsamt dringend empfohlen, Kontakte vorerst zu reduzieren. Am Donnerstag (16.07.2020) sollen die Kontaktpersonen auf das Coronavirus getestet werden. Um die Umsetzung der Maßnahmen sowie die Versorgung der isolierten Bewohnerinnen und Bewohner kümmert sich die Stadt Gelnhausen.

Die offiziellen Corona-Fallzahlen des Ministeriums stellen sich für die Kreise und Städte in der Region wie folgt dar (Stand 14.07.2020, 14 Uhr):

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 381, Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 439, Todesfälle 20
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 814, Todesfälle 50
  • Odenwaldkreis : Infizierte 416, Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 718, Todesfälle 41
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 238, Todesfälle 18
  • Stadt Offenbach: Infizierte 223, Todesfälle 9

Weiterer Todesfall aufgrund von Corona in der Region

Update von Montag, 06.07.2020, 21.30 Uhr: Der Kreis Offenbach hat am Montag den 41. COVID-19-Todesfall bestätigt. Die Gesamtzahl der Personen, bei denen das neuartige Corona-Virus SARS-CoV-2 im Kreis nachgewiesen wurde, ist über das Wochenende um zwei Personen angestiegen. 697 Personen sind kreisweit als infiziert registriert. Derzeit werden in den beiden Krankenhäusern im Kreis Offenbach zwölf an COVID-19 Erkrankte versorgt. Innerhalb der letzten sieben Tage gab es insgesamt 15 Neuinfektionen im Kreis Offenbach.

Corona in der Region: Zwei Kita-Gruppen bleiben wegen Corona-Verdacht am Montag geschlossen

+++ 18.00 Uhr: Zahlreiche Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie werden von diesem Montag an in Hessen gelockert. So öffnen beispielsweise die Kitas wieder im Normalbetrieb für alle Kinder. Wegen eines Corona-Verdachts bleiben allerdings zwei Kita-Gruppen in Breuberg im Odenwaldkreis am Montag vorsorglich geschlossen.

Bei einer Frau aus Breuberg besteht der Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus. Ein erster Test hatte zu keinem eindeutigen Ergebnis geführt, sodass das Gesundheitsamt einen zweiten Test veranlasst hat. Das Ergebnis steht allerdings aktuell noch aus. Das Gesundheitsamt hat außerdem bei den beiden Kindern der Frau, die je eine Gruppe in einer Kita in Breuberg besuchen, einen Rachenabstrich genommen.

Sollte der Test der Kinder negativ ausfallen, können die beiden Kita-Gruppen geöffnet bleiben. Am Montag (06.07.2020) werden die beiden Gruppen jedoch sicherheitshalber vorerst geschlossen bleiben.

Gefährliche Post an Rathaus in Darmstadt: Unbekannte schicken mutmaßlich gebrauchte Corona-Masken

+++ 16.30 Uhr: Im Rathaus von Darmstadt hat ein Paket an Oberbürgermeister Jochen Partsch für Entsetzen gesorgt. Es enthielt mutmaßlich gebrauchte Corona-Schutzmasken. Das Gesundheitsamt soll nun prüfen, ob von den Masken eine Infektionsgefahr ausgeht. Der Darmstädter Oberbürgermeister hat bei der Staatsanwaltschaft Darmstadt Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Ein Informant hat der Redaktion jetzt Hinweise darauf geliefert, welche Täterinnen oder Täter die Corona-Schutzmasken an Darmstadts OB geschickt haben könnten.

Aktuelle Fallzahlen: Ein weiterer Corona-Todesfall in der Region

+++ 14.48 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in der Region um OffenbachDarmstadt und Hanau steigt weiterhin nur leicht an. Insgesamt haben sich innerhalb eines Tages 3 Menschen in der Region mit dem Virus infiziert. Das meldet das Sozialministerium am Sonntagnachmittag (05.07.). Außerdem gab es in der Region einen neuen Todesfall in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung. Eine Person aus Rodenbach im Main-Kinzig-Kreis ist verstorben.

Corona in der Region: Main-Kinzig-Kreis verschärft vor den Ferien die Regeln für Rückkehrer aus Risikogebieten

Update von Sonntag, 05.07.2020, 13.45 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis beschließt strengere Regeln für Urlaubs-Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten. Der Verwaltungsstab des Kreises sah nach mehreren Corona-Fällen an Schulen dringenden Handlungsbedarf: „Wir haben vor den Sommerferien in noch recht kleiner Dimension erlebt, was sich über die Sommerferien und dann im Regelbetrieb aller Schulen potenzieren dürfte“, schätzt Landrat Thorsten Stolz. Zu den Maßnahmen für Urlaubs-Rückkehrer im Kreis gehören nun

  • eine umfänglichere Selbstisolation und
  • eine breiter angelegte Teststrategie bei Reiserückkehrern.
  • Zusätzlich zu den eigenen persönlichen Daten müssen Rückkehrer dem Gesundheitsamt nun auch die Daten aller Mitglieder in ihrem Haushalt melden – inklusive der schulischen oder beruflichen Situation.

Der Hintergrund ist, sensible Einrichtungen, wie Schulen, Kitas, Krankenhäuser oder Pflegeeinrichtungen besser zu schützen. Die Meldung funktioniert ganz einfach über ein Online-Formular im „CoroNetz“ auf der Webseite des Main-Kinzig-Kreises. Wie der Kreis am Freitag (03.07.2020) weiter mitteilte, könnte die Reise der Eltern für Kinder ein vorübergehendes Betreuungs- oder Schulbesuchsverbot nach sich ziehen. Für Erzieher oder Lehrer, die mit einem Rückkehrer zusammenleben, könnte es zum zeitlich begrenzten Tätigkeitsverbot führen. Erst wenn ein Corona-Test* beim Reiserückkehrer negativ ausfällt, fallen demnach auch die Einschränkungen für alle anderen weg, so der Kreis.

Corona in der Region: Anstieg der Neuinfektionen – Gesundheitsamt entdeckt Muster

Update von Samstag, 04.07.2020, 14.05 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in der Region um OffenbachDarmstadt und Hanau steigt weiterhin an, allerdings nur leicht. Insgesamt haben sich zehn Menschen in der Region innerhalb eines Tages mit dem Virus infiziert, meldet das Sozialministerium. Neue Todesfälle in Zusammenhang mit Corona gab es zum Glück keine für die Region zu vermelden.

Die offiziellen Corona-Fallzahlen des Ministeriums stellen sich für die Kreise und Städte in der Region wie folgt dar:

  • Kreis Bergstraße: Infizierte 368, Todesfälle 3
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 435 (+1), Todesfälle 20
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 801 (+4), Todesfälle 49
  • Odenwaldkreis: Infizierte 411 (+1), Todesfälle 63
  • Kreis Offenbach: Infizierte 696, Todesfälle 41
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 229 (+1), Todesfälle 18
  • Stadt Offenbach: Infizierte 208 (+3), Todesfälle 9

Wie das Stadtgesundheitsamt von Offenbach bereits am Freitag (03.07.2020) meldete, sind die Corona-Fallzahlen in Offenbach aktuell leicht am Steigen. Vermehrt wurden Corona-Neuinfektionen nach der Einreise aus dem Ausland festgestellt. Das Stadtgesundheitsamt appelliert an die Bürger, Abstand und Hygieneregeln einzuhalten.  „Wenn eine Familie infiziert ist, startet das neue Infektionsketten. Sehr schnell wird dann wieder die Schließung von Kitas, Schulen, aber möglicherweise auch von Betrieben notwendig. Offenbacherinnen und Offenbacher werden damit auch einem höheren Infektionsrisiko ausgesetzt“, erläutert Dr. Bernhard Bornhofen, Leiter des Stadtgesundheitsamts in einer Pressemitteilung.

Region Offenbach und Hanau: Weitere Schule von Corona betroffen – Über 140 Personen isoliert

Update vom Donnerstag, 02.07.2020, 18.52 Uhr: An einer weiteren Schule im Main-Kinzig-Kreis gibt es einen Corona-Fall. Das Gesundheitsamt hat am heutigen Donnerstag insgesamt vier neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Zwei Betroffene wohnen in Maintal, jeweils einer in Bad Orb und Biebergemünd. In Bad Orb hat sich demnach eine Person aus der Schulgemeinde der Martinus-Schule, einer Grundschule, infiziert. Eine Klasse mit zwölf Kindern und zwei Lehrerinnen muss in häusliche Isolation und wird auf Corona getestet. Teils seien die Tests schon erfolgt, hieß es vom Gesundheitsamt. Die Ergebnisse stünden aber noch aus.

Derweil gibt es laut Mitteilung rund um die Hasela-Schule in Linsengericht und die Theodor-Heuss-Schule in Hanau bislang keine weiteren positiven Befunde. Auch dort liegen aber noch nicht alle Testauswertungen vor. Mit den vier neuen Fällen am Donnerstag ist die Gesamtzahl aller bestätigten Coronavirus-Infektionen im Main-Kinzig-Kreis auf 802 gestiegen.

Corona-Fälle an Schulen und in Kita bei Offenbach und Hanau – Über 130 Personen müssen in Isolation

Erstmeldung vom Mittwoch, 01.07.2020, 18.27 Uhr: Offenbach – Im Kreis Offenbach und im Main-KInzig-Kreis sind mehrere Schulen und eine Kita von Corona-Ausbrüchen betroffen. Das wurde am Mittwoch (01.07.2020) bekannt. Insgesamt über 130 Kinder und Erwachsene müssen sich vorsorglich in häusliche Isolation begeben. Die Gesundheitsämter wollen umfangreich auf das Coronavirus testen.

Kreis Offenbach: Corona-Fälle an Kita in Heusenstamm und an Schule in Neu-Isenburg

Im Kreis Offenbach gab es seit Beginn der Pandemie insgesamt 693 Corona-Infizierte. Als akut gelten aktuell 47 Fälle. Innerhalb der vergangenen sieben Tage gab es insgesamt 18 Neuinfektionen. Darunter eben auch die beiden Fälle, die nun Konsequenzen für Schüler, Lehrer und Familien haben: Einen Corona-Fall gebe es in der Kindertagesstätte Rembrücken in Heusenstamm und einen in der Ludwig-Uhland-Schule in Neu-Isenburgs Stadtteil Gravenbruch. Beide stünden in direktem Zusammenhang mit einer Reiserückkehr aus einem Risikogebiet, berichtete das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach.

Sämtliche Kinder und Erzieherinnen der Kita in Heusenstamm hatten demnach „engen Kontakt“ zu einer Person, bei der Corona nachgewiesen wurde. Sie müssen für 14 Tage in häusliche Quarantäne. Anders sieht es an der Grundschule in Neu-Isenburg aus. Dort müssen sich lediglich alle Schüler der betroffenen Klasse sowie deren Lehrkräfte isolieren. Insgesamt seien mehr als 80 Quarantäneverfügungen versandt worden. Alle engen Kontaktpersonen sollen nun getestet werden.

Main-Kinzig-Kreis: Mehrere Corona-Fälle rund um Hanau – Grundschüler müssen in Quarantäne

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch acht neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Die Infizierten wohnten in Linsengericht (3), Gelnhausen (2), Biebergemünd, Hanau und Maintal. Insgesamt gab es dort seit März 798 bestätigte Fälle, von denen noch 33 als akut gelten. Unter den neuen positiven Befunden ist je einer an zwei Schulen im Kreis.

Zwei Grundschulklassen der Hasela-Schule in Linsengericht-Altenhaßlau sowie eine Klasse der Theodor-Heuss-Schule in Hanau-Steinheim mussten sich laut Mitteilung am Mittwoch in häusliche Isolation begeben. Betroffen sind demnach rund 30 Personen in Linsengericht und rund 25 in Hanau. Für einen Klassenverband in Linsengericht ist die Isolation vorsorglich, bis alle Testergebnisse vorliegen.

Hanau: Zweiter positiver Corona-Test an Schule – Gesundheitsamt will beruhigen

Aus der Schulgemeinde der Theodor-Heuss-Schule in Hanau ist es der zweite gemeldete Covid-19-Fall binnen einer Woche, wobei der erste Betroffene nach Kreis-Angaben schon längere Zeit vor seiner Testung nicht im Unterricht gewesen war. Dass sich die beiden Infizierten während des Schulbetriebs gegenseitig angesteckt haben, hält das Gesundheitsamt nach derzeitigem Erkenntnisstand für „wenig wahrscheinlich“. Wahrscheinlicher sei beim zweiten Betroffenen demnach eine Infektion im Freizeitbereich.

Zuletzt wurden an mehreren Schulen in der Region Corona-Fälle bekannt. Für eine Grundschule im Ortsteil Wirtheim von Biebergemünd konnte das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises nun Entwarnung geben: Dort gab es am Mittwoch keine weiteren positiven Tests. Das Gesundheitsamt hatte die Schule am Freitag (26.6.) vorsorglich dicht gemacht und sicherheitshalber auch eine zweite Klasse in Isolation geschickt. Die direkt Betroffenen müssen getestet werden, alle übrigen Eltern und Schüler können – so sie denn wollen. (ag/mr/tvd/iw/sl)

Unterdessen hat „Breaking Bad“-Star Bryan Cranston seine Corona-Infektion* öffentlich gemacht.

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Rubriklistenbild: © Boris Roessler/dpa

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