Sicherheitsmaßnahmen

Offenbach: Corona-Mutante breitet sich aus – Stadt verschärft Regeln

Schule unter Corona-Bedingungen
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Um Kinder und Betreuungspersonen vor der Virusvariante zu schützen, werden Sichterheitsmaßnahmen in Offenbach angepasst. (Symbolfoto)

In Offenbach breitet sich die britische Corona-Mutante aus. Schulen und Kitas verschärfen deshalb die Quarantäne- und Testregelungen.

Offenbach – Seit Februar können Schüler in Offenbach im Rahmen von Wechselunterricht wieder zur Schule. Auch der Kita-Betrieb wurde wieder aufgenommen. Angesichts der neuen Virusvariante aus England ist jedoch besondere Vorsicht geboten. Kinder sollen nun häufiger getestet und gegebenenfalls länger in Quarantäne geschickt werden.

Britische Mutante in Offenbach: „Wesentlich ansteckender als der ursprüngliche Virus“

„Wir begrüßen es sehr, dass die Kinder wieder in die Schule und die Kita können. Gleichzeitig wissen wir, dass sich die britische Virusvariante gerade in Offenbach ausbreitet. Und auch wenn über die Wirkung der Variante bisher wenig bekannt ist, steht eines bereits fest: sie ist wesentlich ansteckender als der ursprüngliche Virus.“, so Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke über die Corona-Mutante. Es sei daher wichtig, im Falle positiver Corona-Tests zu überprüfen, ob es sich um die Variante handelt.

Dies nimmt jedoch laut Gesundheitsdezernentin Sabine Groß einige Zeit in Anspruch: „Erste Erfahrungen des Stadtgesundheitsamts zeigen, dass es aktuell noch mehrere Tage dauern kann, bis klar ist, ob es sich um eine Virusvariante handelt.“ Daher sei es wichtig, positiv getestete Personen, deren Kontaktpersonen sowie Klassen und Gruppen dementsprechend lange in Quarantäne zu schicken.

Durch eine sich immer weiter ausbreitende Corona-Mutante wurden die Maßnahmen in der Stadt Offenbach nun angepasst. (Archivfoto)

Corona-Mutante in Offenbach: Neue Regelungen werden bis Mitte März getestet

„Nach Meldung eines positiven Testergebnisses eines Kindes (Indexperson) werden das Kind und enge Kontaktpersonen (wie Familie) für 14 Tage in Quarantäne gestellt. Die gesamte Unterrichts- oder Betreuungsgruppe des Kindes wird ebenfalls, allerdings für 9 Tage, unter Quarantäne gestellt.“, so Groß über das konkrete Vorgehen. Sollte sich herausstellen, dass es sich um die Corona-Variante handelt, wird die Quarantäne auf 21 Tage verlängert – dies gilt nicht nur für die betroffene Person, sondern auch für enge Kontaktpersonen.

Diejenigen, die sich daheim befinden, werden am siebten Tag der Quarantäne mittels eines PCR-Tests getestet. Hier wird auch überprüft, ob eine Virusvariante vorliegt. Sollte das Ergebnis negativ sein, kann die Quarantäne am 14. oder am 9. Tag beendet werden. Liegt eine Mutation vor, muss die Quarantäne verlängert werden. So soll das Risiko für die Kinder in den geöffneten Schulen und Kitas so gering wie möglich gehalten werden. Das Vorgehen wird zunächst bis zum 16. März getestet – dann zieht der Verwaltungsstab Bilanz. (tt)

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