News-Ticker

Corona in Offenbach: Anmeldung zu Impfungen möglich – Inzidenzen weiter hoch

In Offenbach, Hanau und der Region bleibt die Corona-Situation angespannt. Menschen über 80 können sich ab Dienstag für Impfungen anmelden.

  • Die  Corona-Lage bleibt rund um Offenbach, Hanau und Darmstadt angespannt.
  • Im Odenwaldkreis liegt die Inzidenz am Dienstag am höchsten.
  • Menschen im Alter über 80 können sich ab sofort zu Corona-Impfungen anmelden.

Update vom Dienstag, 12.01.2021, 6.47 Uhr: Ab Dienstag (12.01.2021) haben Menschen über 80 die Möglichkeit, sich in Hessen für eine Corona-Impfung anzumelden. Auch in der Region Offenbach, Hanau und Darmstadt können Menschen die Anmeldung unter der Nummer 116 117 vornehmen. Per Internet ist eine Anmeldung über das Portal impfterminservice.de möglich. Die Anmeldung kann auch von Angehörigen vorgenommen werden. Geplanter Start der Impfungen ist der 19. Januar. In der Region stehen die Impfzentren in Frankfurt und Darmstadt zur Verfügung. Weiterhin gibt es Corona-Impfzentren in Kassel, Fulda, Gießen und Wiesbaden.

Corona-Inzidenzen in der Region Offenbach weiterhin hoch

Derweil sind die Corona-Inzidenzen in weiten Teilen der Region hoch. Am stärksten betroffen ist laut Werten des Robert Koch-Instituts (RKI) der Odenwaldkreis mit einer Inzidenz von 185,1. An zweiter Stelle folgt die Stadt Offenbach mit einem Wert von 178,8. Kein Kreis und keine kreisfreie Stadt in der Region Offenbach, Hanau und Darmstadt erreicht derzeit die höchste Corona-Warnstufe des Landes Hessen mit einem Wert von mehr als 200.

Allerdings weist das RKI darauf hin, dass die Zahlen zu Corona-Neuinfektionen derzeit nicht so belastbar sind, wie vor den Weihnachtsfeiertagen. Noch immer liegt die Zahl der Tests niedriger, sodass Infektionen unter Umständen unentdeckt bleiben. Außerdem kann es weiterhin zu Nachmeldungen durch Gesundheitsämter kommen.

Corona-Lage in Kliniken bleibt kritisch

+++ 16.47 Uhr: Die Lage in den Kliniken in Offenbach bleibt kritisch. Die Auslastung der Intensivbetten habe sich zuletzt auf hohem Niveau eingependelt, sagt der ärztliche Direktor des Ketteler-Krankenhauses und Chefarzt Vittorio Paolucci. Aktuell (11.01.2021) sei eines von 10 Intensivbetten des Krankenhauses frei. „Mal sind 10 Prozent, mal 20 Prozent frei“, sagt Paolucci. Das Krankenhaus hat seine Kapazitäten wegen der Corona-Krise bereits um 35 Prozent aufgestockt (von acht auf zehn Betten).

Corona in Offenbach: Chefarzt des Ketteler-Krankenhaus spricht von angespannter Situation

Trotzdem kann es dazu kommen, dass alle Betten im Offenbacher Krankenhaus belegt sind. Das käme auch ohne Corona schon mal vor, sagt Paolucci. Um die zusätzlichen Patienten pflegen zu können, unterstützen Krankenschwestern aus anderen Krankenhäusern das Klinikpersonal. „Alle sprechen immer von den zur Verfügung stehenden Betten. Die Betten sind nicht das Problem, auch nicht die Beatmungsgeräte. Aber die Kapazitäten des Personals sind begrenzt.“ Insgesamt schätzt Paolucci die Corona-Situation als gerade noch beherrschbar ein. Zwar sei die Auslastung hoch, aber die Klinik hätte noch Reserven. Damit das Krankenhaus nicht an seine Grenzen stößt, dürfe die Zahl der Neuinfektionen in Offenbach allerdings nicht stärker ansteigen, als es jetzt der Fall ist, so der Chefarzt.

Die Zahl der Intensivbetten wurde in Offenbach bereits aufgestockt. Personal, um noch mehr Patienten zu pflegen, gibt es nicht. (Symbolbild)

Corona: Aktuelle Fallzahlen für Offenbach und den Odenwaldkreis

+++ 15.04 Uhr: Das Gesundheitsamt Offenbach meldet sechs neue Infektionsfälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Damit haben sich in der Stadt Offenbach seit Beginn der Pandemie insgesamt 4.801 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Mit sechs weiteren Todesfällen steigt die Zahl der an oder mit einer Corona-Infektion Verstorbenen auf 91. Die 7-Tage-Inzidenz beläuft sich auf 180,4.

Mit sieben Neuinfektionen ist im Odenwaldkreis die Zahl der insgesamt mit dem Coronavirus infizierten Personen auf 2.563 angestiegen. Für die vergangenen sieben Tage hat das Gesundheitsamt des Odenwaldkreises insgesamt 173 Neuinfektionen mit dem Coronavirus festgestellt. Die Zahl der Todesfälle beläuft sich weiterhin auf 130.

Corona in der Region: Die aktuelle Zahl der Neuinfektionen

Auch das Hessische Sozialministerium hat aktuelle Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb der letzten 24 Stunden in Frankfurt die meisten Neuinfektionen. 79 Menschen haben sich hier neu mit dem Coronavirus infiziert. Die höchste 7-Tage-Inzidenz in der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt registriert am Montag (11.01.2021) der Odenwaldkreis mit einem Wert von 181,1, dicht gefolgt von Offenbach mit einem Wert von 180,4.

  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 6, aktuelle Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 180,4
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 79, aktuelle Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 131,9
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 4, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 113,2
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 27, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 172,2
  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 73, aktuelle Todesfälle 4, 7-Tage-Inzidenz 166,4
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 8, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 132,5
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 0, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 152,7
  • Odenwaldkreis: Neuinfektionen 7, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 181,1
  • Aufgrund unterschiedlicher Meldewege können sich die Zahlen von Ministerium und Kreisen leicht unterscheiden. In der Regel sind die Zahlen der Kommunen aktueller.
Trotz Beginn der Corona-Impfungen bleiben die Inzidenzen vielerorts hoch (Symbolbild).

Corona in Offenbach, Darmstadt, Hanau: Die aktuellen Fallzahlen

Update vom Montag, 11.01.2021, 7.01 Uhr: Am Montag meldet das Robert Koch-Institut (RKI) erneut hohe Corona-Inzidenzen für die Region Offenbach, Hanau und Darmstadt. Den höchsten Wert weist demnach die Stadt Offenbach auf. Dort liegt die Inzidenz bei 185,0. Im Odenwaldkreis liegt der Wert mit 181,0 nur leicht darunter. Im Kreis Offenbach liegt die Inzidenz am Montag bei 172,3, im Kreis Bergstraße bei 166,5. Im Main-Kinzig-Kreis liegt die Corona-Inzidenz laut RKI bei 152,9. Für den Landkreis Darmstadt-Dieburg meldet das RKI eine Inzidenz von 132,6. Die niedrigste Inzidenz ist in Darmstadt zu finden. Dort liegt der Wert bei 113,2.

In keinem Kreis der Region Offenbach liegt die Corona-Inzidenz am Montag (11.01.2021) bei einem Wert von mehr als 200. Dieser Wert stellt aktuell die höchste Corona-Warnstufe des Landes Hessen dar, ab dem strenge Ausgangsbeschränkungen in Kraft treten. Allerdings weist das RKI nach wie vor darauf hin, dass die Inzidenzen infolge der verringerten Tests und Meldungen während der Feiertage nicht so verlässlich sind, wie vor Weihnachten und Silvester.

Kreis und Stadt Offenbach vermelden viele Corona-Todesfälle

+++ 16.20 Uhr: Einige Gesundheitsämter aus der Region informieren auch am Sonntag ( 10.01.2021) über die aktuelle Corona-Lage in den Kreisen und Kommunen. So meldet die Stadt Offenbach für das Wochenende (seit Freitag) 79 neue Corona-Fälle im Stadtgebiet. Der Kreis Offenbach meldet innerhalb der letzten 24 Stunden 61 Corona-Neuinfektionen. Die meisten Neuinfektionen im Kreis gab es den Angaben zufolge in Dreieich (18). Diese vergleichsweise hohe Zahl sei rund zur Hälfte auf einen Corona-Ausbruch in einem Altenheim zurückzuführen. Außerdem ist eine weitere Person im Kreis an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Damit beträgt die Gesamtzahl der Todesfälle im Landkreis Offenbach nun 275.

Wie der Odenwaldkreis mitteilt, erhöhte sich die Zahl der positiven Corona-Testergebnisse am Samstag (09.01.2021) um 26 auf insgesamt 2.556 seit Beginn der Pandemie. Im Kreis sind derzeit 325 Menschen aktiv mit dem Virus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt laut RKI bei 178,9. Der Kreis merkt dazu allerdings an, dass dieser Wert etwas zu hoch liegt, da das Robert Koch-Institut der Berechnung zwei Fälle mehr zugrunde lege, die es gar nicht gebe.  Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises meldet am Sonntag (10.01.2021) 50 Corona-Neuinfektionen und elf weitere Todesfälle.

Corona in der Region: Die aktuelle Zahl der Neuinfektionen

Auch das Hessische Sozialministerium hat aktuelle Corona-Zahlen veröffentlicht. Demnach gab es innerhalb der letzten 24 Stunden in Frankfurt die meisten Neuinfektionen. 162 Menschen haben sich hier neu mit dem Coronavirus infiziert. Die höchste 7-Tage-Inzidenz in der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt registriert am Sonntag (10.01.2021) der Odenwaldkreis mit einem Wert von 179,

Die Corona-Situation in Offenbach und der Umgebung bleibt angespannt. Am Montag (11.01.2021) treten noch einmal schärfere Regeln in Kraft.

Corona: Inzidenzen steigen – Odenwaldkreis ist neuer trauriger Spitzenreiter

Update vom Sonntag, 10.01.2021, 9.28 Uhr: Noch immer steigen die Corona-Fallzahlen in Offenbach, Hanau, Darmstadt und der Region weiter an. Im Odenwaldkreis hat sich die Situation verschärft, meldet das Robert Koch-Institut (RKI). Die Inzidenz ist mittlerweile auf 178,9 angestiegen. Damit hat der Kreis die höchste Inzidenz in der Region. Die Stadt Offenbach liegt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 175,8 knapp hinter dem Odenwaldkreis. Danach folgen der Kreis Offenbach (170,0), der Main-Kinzig-Kreis (153,1) und der Kreis Bergstraße (150,2). Schließlich folgen noch der Kreis Darmstadt-Dieburg mit einer Inzidenz von 134,6 und die Stadt Darmstadt mit 112,0 (Fallzahlen RKI, Stand 10.01.2021, 0 Uhr).

Corona in Offenbach und der Region: Viele Neuinfektionen

Nach derzeitigem Stand müssten in keiner Stadt und in keinem Landkreis der Region rund um Offenbach die verschärften Corona-Regeln angewendet werden, wie zum Beispiel Bewegungseinschränkungen oder dergleichen. Die Regelungen zum verschärften Lockdown in Hessen treten ab Montag (11.01.2021) in Kraft. Denn in Hessen wütet die Corona-Pandemie trotz verschärfter Maßnahmen weiter. Laut RKI kamen innerhalb von 24 Stunden 1.366 Neuinfektionen hinzu. 22 weitere Menschen starben an oder mit dem Virus.

Corona in Offenbach und der Region: Inzidenzen steigen sprunghaft an

+++ 15.49 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Zahlen für Offenbach und die Region bekanntgegeben. Besonders viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus gab es in Frankfurt: 356 Fälle wurden seit Freitag (08.01.2021) gemeldet. Somit ist auch die 7-Tage-Inzidenz dort erheblich gestiegen, von 85,5 auf 119,6. Auch in der Stadt Offenbach ist die Inzidenz stark geklettert: Betrug sie am Freitag noch 134,8, liegt sie am Samstag bei 176,1.

Leicht gesunken ist die 7-Tage-Inzidenz dagegen im Main-Kinzig-Kreis (um 1,4 auf 146,5), ansonsten ist sie in jedem Kreis gestiegen. Allerdings liegt kein Landkreis in der Region um Offenbach über der kritischen Schwelle von 200, ab der in Hessen etwa nächtliche Ausgangssperren verhängt werden.

Corona in der Region: Offenbach wieder trauriger Spitzenreiter

Update von Samstag, 09.01.2021, 9.42 Uhr: In Hessen gibt es wieder viele Corona-Neuinfektionen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldet 1.851 weitere Fälle und 112 neue Todesfälle (Stand 09.01.2021, 0 Uhr). Auch in Offenbach, Hanau und der Region scheint sich die Corona-Lage nicht zu entspannen. Wie an den Fallzahlen des RKI ablesbar ist, steigen die Inzidenzen wieder an.

Trauriger Spitzenreiter in der Region ist jetzt die Stadt Offenbach mit einer Corona-Inzidenz von 176,5. Danach folgen der Kreis Offenbach (164,4), der Odenwaldkreis (158,2) und der Kreis Bergstraße (151,7). Bei diesen Regionen sind die Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage kräftig angestiegen. Dennoch liegen alle Inzidenzen unter der Marke von 200. Demnach sind in Offenbach und der Region ab Montag (11.01.2021) bisher noch keine Corona-Bewegungseinschränkungen zu befürchten.

Die Inzidenzen in Offenbach und der Region steigen wieder (Symbolbild).

Auf Platz fünf liegt der Main-Kinzig-Kreis. Hier ist die Corona-Inzidenz etwas gesunken und liegt derzeit bei 146,7. Am Vortag musste der Kreis noch die höchste Inzidenz der Region vermelden. Danach folgen der Kreis Darmstadt-Dieburg (115,8) und die Stadt Darmstadt (103,2). Auch hier meldet das RKI steigende Inzidenzen.

Corona in Offenbach und der Region: Inzidenzen fallen – Ein Kreis ist die Ausnahme

+++ 16.48 Uhr: In der Stadt Offenbach sind aktuell 477 Menschen mit Corona infiziert. 17 Neuinfektionen meldet das Gesundheitsamt. Die 7-Tage-Inzidenz hat den Wert von 138,2. Damit ist sie im Vergleich zu gestern (145,1) leicht gesunken. Die meisten Neuinfektionen werden im Kreis Offenbach gemeldet, wo 115 Menschen innerhalb eines Tages positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Inzidenz stieg dadurch von 126,8 am Tag zuvor auf 145,3. Es gibt 12 Todesfälle. Die Zahl gehe allerdings zum Teil auf Nachmeldungen aus den vergangenen Wochen zurück, so das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach.

Im Main-Kinzig-Kreis haben sich 94 Menschen mit Corona infiziert. Sieben Menschen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Inzidenz hat den Wert 149 und ist damit im Vergleich zu gestern (154) leicht gesunken. Im Odenwaldkreis gibt es 28 Neuinfektionen, teilt das der Kreis mit. Auch hier zeigt sich die Tendenz der niedrigeren Inzidenzen. Sie beträgt 130,3, statt 136,5 am Vortag.

Corona: Main-Kinzig-Kreis hält Öffnung dezentraler Impfzentren für dringend

+++ 12.19 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis sieht die dringende Notwendigkeit zur Öffnung aller dezentralen Impfzentren, statt, wie es das Land Hessen geplant hat, zunächst nur mit sechs regionalen Impfzentren zu starten: „Wir halten die getroffene Entscheidung, nur sechs regionale Impfzentren zu öffnen – und nicht wie von allen 21 hessischen Landkreisen übereinstimmend vorgeschlagen auch die weiteren Impfzentren in Hessen – für den falschen Weg. Wir sind startklar und können auch mit kleineren Impfmengen in unseren Impfzentren in Hanau und Gelnhausen damit beginnen, die mobilen über 80-Jährigen im Sinne kurzer Wege im Main-Kinzig-Kreis zu impfen“, teilte die Spitze des Main-Kinzig-Kreises um Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann sowie Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und der Vorsitzende der Bürgermeisterkreisversammlung Stefan Erb mit.

Im Main-Kinzig-Kreis und im Kreis Bergstraße gibt es die meisten Neuinfektionen mit Corona. Der Main-Kinzig-Kreis fordert die Öffnung aller dezentraler Impfzentren. (Symbolbild)

Gemeinsam mit den anderen 20 hessischen Landkreisen hatte der Main-Kinzig-Kreis über den Hessischen Landkreistag vorgeschlagen, alle Impfzentren zeitgleich an den Start zu bringen. Jetzt hat das Land aber entschieden, diesem Vorschlag nicht zu folgen: „Wir sind uns bewusst, dass geringere Mengen als notwendig an Impfstoff zur Verfügung stehen. Aber das ist kein Problem, sondern ermöglicht es uns, vor Ort den Betrieb in unseren Impfzentrenten Schritt für Schritt hochzufahren und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger die Wege zur Impfung sehr deutlich zu verkürzen. Wir hätten uns gewünscht, dass das Land diesem konstruktiven Vorschlag der kommunalen Basis folgt, denn die Infrastruktur steht und das Personal ist motiviert und abrufbereit“, so Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann.

„Wenn wir unseren Impfstoffanteil dezentral im Kreisgebiet verimpfen, wird die Impfaktion schneller an Fahrt aufnehmen, mehr Menschen erreichen und somit erfolgreicher“, ist sich Stolz sicher. Auch Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky versteht die Entscheidung des Landes Hessen nicht: „Wenn mich ältere Menschen aus Hanau verzweifelt fragen, ob sie denn nicht in ihrer eigenen Stadt, in einer professionell aufgestellten Impfstation den helfenden Piks erhalten können und warum sie dafür denn nach Frankfurt fahren müssen, bei allen Wehwehchen und Gebrechen, die das Alter nun mal mit sich bringt, dann muss ich ehrlicherweise sagen: Da habe auch ich keine Erklärung und vor allem kein Verständnis. Lasst uns anfangen in Hanau und Gelnhausen, worauf wollen wir noch warten, wenn der Impfstoff dann da ist“, so Kaminsky.

Coronas in Hessen: Neuer Biontech-Impfstoff trifft ein

+++ 10.15 Uhr: Hessen erwartet am Freitag (08.01.2021) die nächste Lieferung Corona-Impfstoff des Herstellers Biontech aus Mainz. Der Bund hat nach Angaben des Innenministeriums rund 49.000 Dosen für das Land in Aussicht gestellt. Ab dem 18. Januar soll dann wöchentlich Impfstoff gegen das Coronavirus nach Hessen kommen - jeweils zwischen rund 44.000 und knapp 49.000 Dosen, wie aus einer Aufstellung des Bundesgesundheitsministeriums hervorgeht.

Derzeit konzentrieren sich die Schutzimpfungen auf die Bewohner und Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen sowie das Personal auf Covid-Intensivstationen. Die ersten Impfzentren in Hessen sollen am 19. Januar öffnen. Anmeldungen für die Corona-Impfung in Kassel, Gießen, Fulda, Frankfurt, Wiesbaden und Darmstadt sind ab dem 12. Januar möglich. Die Impf-Berechtigten aus der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt, werden dann für die Corona-Schutzimpfung dann vorerst nach Frankfurt oder Darmstadt fahren müssen. In Phase drei werden dann nach und nach alle 28 Impfzentren in Hessen öffnen.

Ab dem 12. Januar 2021 können Personen der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung einen Termin für die Corona-Schutzimpfung vereinbaren.

Corona in der Region Hanau, Offenbach, Darmstadt: Aktuelle Zahlen ‒ Mehr als 2000 Neuinfektionen

+++ Freitag, 08.01.2021, 7.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus bekannt gegeben. Insgesamt gab es in Hessen in den vergangenen 24 Stunden 2.003 weitere Corona-Fälle. Im selben Zeitraum starben 71 Menschen an den Folgen einer Covid-Erkrankung. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Region verzeichnet am Freitag der Main-Kinzig-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier laut RKI bei 148,1.

Danach folgen der Kreis Offenbach (145,3), der Kreis Bergstraße (140,2), die Stadt Offenbach (135,1) und der Odenwaldkreis (130,3). Im Kreis Darmstadt-Dieburg sinkt die 7-Tage-Inzidenz am Freitag auf 106,4 (Donnerstag: 109,5), in Darmstadt liegt der Wert weiterhin unter 100, bei 81,9. Insgesamt stabilisieren sich die Inzidenzen Anfang des Jahres in der gesamten Region deutlich unter dem kritischen Wert von 200.

Nach dem Wochenende werden in Hessen und der gesamten Region noch einmal die bestehenden Kontaktbeschränkungen verschärft. Zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten ab dem 11. Januar noch einmal strengere Maßnahmen.

Corona in Offenbach: Die aktuellen Fallzahlen

+++ 14.59 Uhr: In der Stadt Offenbach gibt es 47 Neuinfektionen mit Corona. Außerdem sind in der Stadt sechs Personen im Zusammenhang mit dem Virus gestorben. Drei von ihnen hatten Vorerkrankungen. Die 7-Tage-Inzidenz hat nach Angaben des Gesundheitsamtes einen Wert von 145,1. Im angrenzenden Main-Kinzig-Kreis meldet das Gesundheitsamt 175 neue Corona-Fälle. Das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach meldet 14 Todesfälle nach. Außerdem wurden im Kreis 141 Menschen positiv auf Corona getestet. 50 Personen, die neu an dem Virus erkrankt sind, kommen aus Dreieich. Das liege an Ausbrüchen in zwei Pflegeheimen, teilt der Kreis Offenbach mit. Im Odenwaldkreis beträgt die Zahl der Neuinfektionen 34. Zwei Menschen sind dort im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, darunter eine Person der Altersgruppe zwischen 50 und 59 Jahren.

Corona in der Region um Offenbach: Zahl der Neuinfektionen steigt

Auch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat neue Corona-Zahlen veröffentlicht. In der Stadt Offenbach gibt es 73 Neuinfektionen. Das sind 23 mehr als am Vortag (50). Auch im Kreis Offenbach steigt die Zahl der Neuinfektionen. 146 Menschen wurden positiv getestet, am Tag davor waren es 132. Im Main-Kinzig-Kreis sind die Neuinfektionen dagegen leicht von 157 Fällen am Mittwoch (06.01.2021) auf 146 am Donnerstag (07.01.2021). In der Stadt Frankfurt gibt es die meisten neuen Corona-Fälle. Dort wurden innerhalb eines Tages 198 Menschen positiv auf Corona getestet.

Corona in Hanau: Besuchsverbot in beiden Krankenhäusern, Ausnahmen sind möglich

+++ 13:01 Uhr: Das Klinikum Hanau führt einen generellen Besuchsstopp ein. Die Regelung tritt am Freitag (08.01.2021) in Kraft, teilt die Stadt Hanau mit. Im St. Vincenz Krankenhaus gibt es bereits seit Montag (04.01.2021) ein Besuchsverbot. Gründe für das Verbot sind die hohe Belastung der Krankenhäuser und die steigende Zahl von Corona-Patienten, erklärt die Stadt. Die Intensivstationen in den Kliniken seien seit mehreren Tagen kontinuierlich über 90 Prozent ausgelastet.

Sonderregeln sollen für minderjährige Patienten, die Geburtshilfe und Patienten in Ausnahmesituationen gelten. Ein Elternteil kann ein Kind dauerhaft besuchen, erklärt die Stadt in einer Pressemitteilung. Im Klinikum Hanau können auch Absprachen getroffen werden, dass beide Elternteile das Kind besuchen können. Ausnahmen können außerdem für die Angehörigen von Palliativpatienten und bei Personen, die in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Klinikums behandelt werden, gemacht werden, teilt die Stadt Hanau mit. Alle Besucher in den Krankenhäusern in Hanau müssen regelmäßig Corona-Tests machen.

Offenbach: Situation in den Krankenhäusern verschärft sich, Patienten müssen verlegt werden

+++ 10:11 Uhr: Bereits seit Dezember 2020 verschärft sich die Lage in den zwei Offenbacher Kliniken wegen der anhaltenden Corona-Pandemie. Damals meldete die Stadt, dass die Kliniken die Menge der Intensivbetten aufstocken mussten, um den Bedarf zu decken. Nun hat die Corona-Lage in Offenbach offenbar eine weitere Eskalationsstufe erreicht.

Wie die Offenbacher Gesundheitsdezernentin Sabine Groß (Die Grünen) gegenüber faz.net mitteilt, müssen nun schwerkranke Patienten aus Kapazitätsgründen in andere Kliniken verlegt werden. Groß berichtet, dass die Patienten teilweise nach Würzburg oder nach Fulda transportiert werden müssen. Zwar sei die Inzidenz in Stadt und Kreis Offenbach aktuell unter 200, wie das RKI mitgeteilt hat, die Zahl der Menschen, die an und mit einer Covid-19-Infektion sterben, ist jedoch weiterhin hoch.

Corona: Intensivstationen in Offenbach sind voll - Schwerkranke müssen in weit entfernte Kliniken verlegt werden.

Ausgangssperre in Offenbach aufgehoben: Oberbürgermeister nennt den Grund

Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) hat aufgrund des gesunkenen Inzidenzwertes die nächtliche Ausgangssperre in Offenbach von Mittwoch (06.01.2020), 5 Uhr, an wieder aufgehoben.

Update vom Donnerstag, 07.01.2021, 06.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Demnach liegen alle Kreise in der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt weiterhin unter der Warnstufe 5 des Eskalationskonzeptes. Die Warnstufe gilt ab einer Inzidenz von 200. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Region verzeichnet am Donnerstag Offenbach. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier laut RKI bei 147,4.

Corona in der Region: Darmstadt verzeichnet hessenweit niedrigste Inzidenz

Danach folgen der Main-Kinzig-Kreis (144,2), der Odenwaldkreis (136,5) und der Kreis Darmstadt-Dieburg (109,5). In diesen Kreisen ist der Inzidenzwert im Vergleich zum Vortag gesunken. Im Kreis Offenbach liegt die Inzidenz am Donnerstag bei 126,8 (Mittwoch: 118,3), im Kreis Bergstraße bei 116,2 (105,1). Darmstadt verzeichnet weiterhin hessenweit die niedrigste Inzidenz, obwohl die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auch hier wieder leicht angestiegen ist. Der Wert liegt am Donnerstag bei 70,7 (Montag: 68,8). Insgesamt stabilisieren sich die Inzidenzen Anfang des Jahres in der gesamten Region unter einem Wert von 200.

+++ 15.15 Uhr: In der Stadt Offenbach gibt es 50 Corona-Neuinfektionen. Das meldet das Gesundheitsamt der Stadt. Ihr Zustand ist stabil, so die Stadt. Die 7-Tage-Inzidenz hat einen Wert von 140,9. Seit Beginn der Pandemie sind 77 Menschen in Offenbach im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Corona in der Region: Zwei Todesfälle in der Stadt Offenbach, 157 Neuinfektionen im Main-Kinzig-Kreis

Die meisten Neuinfektionen mit Corona in der Region um Offenbach gibt es im Main-Kinzig-Kreis. Dort wurden innerhalb eines Tages 157 Menschen positiv auf das Virus getestet. Das geht aus den Zahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (Stand 06.01.2021 0 Uhr) hervor. Im Kreis Offenbach sind es 132 Menschen, die innerhalb eines Tages positiv getestet wurden.

In der Stadt Offenbach gab es zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Der Kreis Darmstadt-Dieburg meldet keine neuen Todesfälle. Im Kreis Bergstraße gibt es einen und im Main-Kinzig-Kreis gibt es elf Todesfälle. In Frankfurt sind zwölf Menschen gestorben. Der Kreis Offenbach meldete fünf neue Todesfälle.

Update vom Mittwoch, 06.01.2021, 7.30 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Demnach liegen alle Kreise in der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt weiterhin unter der Warnstufe 5 des Eskalationskonzeptes. Die Warnstufe gilt ab einer Inzidenz von 200. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Region verzeichnet am Mittwoch der Main-Kinzig-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier laut RKI bei 162,4.

Danach folgen die Stadt Offenbach (141,2), der Odenwaldkreis (136,5) und der Kreis Darmstadt-Dieburg (128,6). In diesen Kreisen ist der Inzidenzwert im Vergleich zum Vortag gesunken. Im Kreis Offenbach liegt die Inzidenz am Mittwoch bei 118,3 (Dienstag: 114,4), im Kreis Bergstraße bei 105,1 (120,6). Darmstadt verzeichnet weiterhin hessenweit die niedrigste Inzidenz, obwohl die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auch hier wieder leicht angestiegen ist. Der Wert liegt hier am Mittwoch bei 68,8 (Montag: 67,6). Insgesamt stabilisieren sich die Inzidenzen Anfang des Jahres in der gesamten Region unter einem Wert von 200. Daher werden die Ausgangssperren in vielen Kreisen in Hessen derzeit gelockert.

Trotz Aufhebung der Ausgangssperre sollen die Bürger der Stadt und des Kreises Offenbach weiterhin Kontakte reduzieren.

+++ 18.11 Uhr: Die Stadt und der Kreis Offenbach heben ab Mittwoch (06.01.2021) die nächtlichen Ausgangssperren auf. Das gehe aus einem Beschluss des Verwaltungsstabs hervor, meldet die Stadt Offenbach. Der Grund für die Lockerung der Corona-Maßnahmen ist der Inzidenzwert, der bereits seit zehn Tagen unter dem kritischen Wert von 200 liegt.

Inzidenz seit mehreren Tagen unter 200: Offenbach lockert Corona-Maßnahmen

Es könne zwar sein, dass die niedrigen Inzidenzwerte noch die Folge der Feiertage seien, aber die Ausgangsbeschränkung könne nicht beliebig verändert werden, nur weil ein zeitnaher Anstieg nicht ausgeschlossen sei, begründet Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke die Entscheidung. Wenn die 7-Tage-Inzidenz wieder über den Wert von 200 steigt, wird die Ausgangssperre gemäß der Vorgaben der Landesregierung Hessens wieder eingeführt werden, sagte Bürgermeister Peter Freier.

Die Corona-Lage in den Kliniken in Offenbach sei allerdings weiterhin angespannt, betont Gesundheitsdezernentin Sabine Groß. Aktuell gebe es keine Intensivbetten und Patienten mussten bereits bis nach Fulda und Würzburg gebracht werden. Es sei also weiterhin sehr wichtig, Kontakte einzuschränken.

Corona in der Region: Sechs Todesfälle in der Stadt Offenbach, 91 Neuinfektionen im Main-Kinzig-Kreis

+++ 15.32 Uhr: In der Stadt Offenbach gibt es 25 Corona-Neuinfektionen. Das meldet das Gesundheitsamt der Stadt. Damit sind aktuell 439 Menschen mit dem Virus infiziert. 33 Personen müssen im Krankenhaus behandelt werden. Ihr Zustand ist stabil, so die Stadt. Die 7-Tage-Inzidenz hat einen Wert von 146,6. Seit Beginn der Pandemie sind 75 Menschen in Offenbach im Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

Die meisten Neuinfektionen mit Corona in der Region um Offenbach gibt es in Frankfurt. Dort wurden innerhalb eines Tages 140 Menschen positiv auf das Virus getestet. Das geht aus den Zahlen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (Stand 05.01.2021 0 Uhr) hervor. Im Main-Kinzig-Kreis haben sich 91 Personen mit Corona infiziert. Die Stadt Offenbach meldet 17 Neuinfektionen. Im Kreis Offenbach sind es 14 Menschen, die innerhalb eines Tages positiv getestet wurden.

Die Impfungen beginnen, aber die Corona-Neuinfektionen beeinflusst das nicht. Die Inzidenzen in der Region um Offenbach steigen leicht. (Symbolbild)

In der Stadt Offenbach gab es sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Im Kreis Darmstadt-Dieburg sind ebenfalls sechs Menschen mit oder an dem Virus gestorben. Im Kreis Bergstraße und im Main-Kinzig-Kreis gibt es jeweils fünf Todesfälle. In Frankfurt sind elf Menschen gestorben. Der Kreis Offenbach meldete dagegen keine neuen Todesfälle an das Sozialministerium.

  • Stadt Offenbach: Neuinfektionen 17, aktuelle Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 150,8
  • Stadt Frankfurt: Neuinfektionen 140, aktuelle Todesfälle 11, 7-Tage-Inzidenz 115,9
  • Stadt Darmstadt: Neuinfektionen 12, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 67,5
  • Kreis Offenbach: Neuinfektionen 14, aktuelle Todesfälle 0, 7-Tage-Inzidenz 114,3
  • Kreis Bergstraße: Neuinfektionen 6, aktuelle Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 120,6
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Neuinfektionen 18, aktuelle Todesfälle 6, 7-Tage-Inzidenz 140,9
  • Main-Kinzig-Kreis: Neuinfektionen 91, aktuelle Todesfälle 5, 7-Tage-Inzidenz 168,8
  • Odenwaldkreis: Neuinfektionen 4, aktuelle Todesfälle 1, 7-Tage-Inzidenz 114,3
  • Aufgrund unterschiedlicher Meldewege können sich die Zahlen von Ministerium und Kreisen leicht unterscheiden. In der Regel sind die Zahlen der Kommunen aktueller.

Corona-Test vor Pflegeheim-Besuch im Main-Kinzig-Kreis: Bis geimpft wird, wird getestet

+++ 14.25 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis hält den Betrieb der drei Corona-Schnelltestzentren über den 6. Januar hinaus aufrecht. Der Kreis hatte die Testmöglichkeiten seit dem 24. Dezember in den lokalen Impfzentren in Hanau und Gelnhausen angeboten, da diese bisher nicht für die Impfungen in Betrieb sind. Wer Angehörige in einem Pflegeheim im Main-Kinzig-Kreis besuchen will und das mit einem Formular nachweisen kann, darf sich vorab in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern auf das Coronavirus testen lassen. Mehrere hundert Angehörige von Bewohnerinnen und Bewohnern haben nach Angaben des Kreises davon schon Gebrauch gemacht.  

Die Einrichtungen sollen so entlastet werden, erklärt Landrat Thorsten Stolz: „[Wir leisten] mit den Schnelltestzentren einen Schutzbeitrag von außen“, erklärt Stolz. Die Corona-Testzentren befinden sich in der Hanauer August-Schärttner-Halle und der Gelnhäuser Sporthalle am Hallenbad und im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium in Schlüchtern. Das Zentrum in Schlüchtern zieht ab dem 7. Januar in den ersten Stock der Main-Kinzig-Kliniken um. Die Testzentren sind täglich zwischen 8 und 12 Uhr geöffnet.

Corona in Offenbach und der Region: Die aktuellen Fallzahlen des RKI

Update vom Dienstag, 05.01.2021, 6.50 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Demnach liegen alle Kreise in der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt unter der Warnstufe 5 des Eskalationskonzeptes. Die Warnstufe gilt ab einer Inzidenz von 200. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Region verzeichnet am Dienstag der Main-Kinzig-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier laut RKI bei 169,1.

Danach folgen die Stadt Offenbach (151,2), der Odenwaldkreis (145,8) und der Kreis Darmstadt-Dieburg (141). In all diesen Kreisen und in Offenbach ist die 7-Tage-Inzidenz im Vergleich zu den vergangenen Tagen wieder leicht angestiegen. Im Kreis Bergstraße liegt die Inzidenz bei 120,6, im Kreis Offenbach bei 114,4. In beiden Kreisen ist der Wert im Vergleich zum Vortag gesunken. Darmstadt verzeichnet weiterhin hessenweit die niedrigste Inzidenz, obwohl die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner auch hier wieder leicht angestiegen ist. Der Wert liegt hier am Dienstag bei 67,6 (Montag: 64,4).

Corona um Offenbach: Aktuelle Zahlen - Etliche Todesfälle in der Region

+++ 16.40 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuelle Zahl der Corona-Neuinfektionen für alle Kreise und Städte im Land gemeldet. Landesweit hat sich die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden um 406 erhöht. Damit haben sich seit dem Beginn der Pandemie 140.371 Menschen in Hessen mit dem Coronavirus infiziert (Stand 04.01.2020, 0.00 Uhr).

Bislang wurden im Land Hessen 2991 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus gezählt. Das sind 29 mehr als am Vortag. Allein im Kreis Offenbach gab es sieben neue Todesfälle zu beklagen.

Die Zahl der Covid-Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner lag in den vergangenen sieben Tagen in Hessen bei 133,5 (7-Tage-Inzidenz). Über diesem Landesschnitt liegen in der Region aktuell die Stadt Offenbach, der Main-Kinzig-Kreis, der Odenwaldkreis und der Kreis Darmstadt-Dieburg. Allerdings bleiben alle Kreise in der Region unter der Warnstufe 5 des Eskalationskonzeptes des Landes Hessen, die ab einer Inzidenz von 200 greift.

Corona in der Region: Main-Kinzig-Kreis hat höchste Inzidenz

Update vom Montag, 04.01.2021, 7.45 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Demnach liegen alle Kreise in der Region unter der Warnstufe 5 des Eskalationskonzeptes. Die Warnstufe gilt ab einer Inzidenz von 200. Die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in der Region um Offenbach, Hanau und Darmstadt verzeichnet am Montag der Main-Kinzig-Kreis. Die 7-Tage-Inzidenz liegt hier laut RKI bei 159,1.

Danach folgen der Odenwaldkreis (144,8), die Stadt Offenbach (141,2) und der Kreis Darmstadt-Dieburg (140,7). Im Kreis Bergstraße liegt die Inzidenz bei 124,3, im Kreis Offenbach bei 123,1. Darmstadt verzeichnet derzeit hessenweit die niedrigste Inzidenz. Der Wert liegt hier am Montag bei 64,4.

Corona in der Region: Ausflügler lösen Corona-Chaos im Odenwald aus

+++ 19.39 Uhr: Trotz Corona-Lockdown und weiter steigenden Infektionszahlen zogen die winterlichen Temperaturen viele Menschen in die regionalen Gebirge, um zu wandern oder zu rodeln. So tummelten sich am Sonntag (03.01.2020) laut Kreutz TV hunderte Menschen auf der Neunkircher Höhe im Odenwald und brachten den Verkehr völlig zum Erliegen.

Wegen des hohen Andrangs auf der Neunkircher Höhe im Odenwaldkreis waren die Parkplätze schnell überfüllt.

Unter den Besuchern soll es bei der Suche nach dem besten Platz im Schnee sogar zu Handgreiflichkeiten gekommen sein, wie „hessenschau.de“ berichtet. Da sich zudem viele nicht an die Sicherheitsabstände sowie das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung hielten, musste die Polizei anrücken. Diese sperrte gemeinsam mit dem Ordnungsamt alle Zufahrten zur Neunkircher Höhe. Am Samstag und Sonntag war auch die Situation am Großen Feldberg* zeitweise sehr angespannt: Rund um den höchsten Gipfel im Taunus sei es „chaotisch wie die letzten Tage“, hatte ein Sprecher der Polizei gesagt.

Corona in der Region Offenbach: Kein Kreis in höchster Warnstufe

+++ 14.01 Uhr: Nach den aktuellen Zahlen des hessischen Sozialministeriums sind alle Städte und Kreise in der Region um Offenbach weiterhin unter einer 7-Tage-Inzidenz von 200 und damit nicht mehr in der Corona-Warnstufe schwarz. Den höchsten Inzidenzwert verzeichnet derzeit der Main-Kinzig-Kreis (158,9), danach folgt der Odenwaldkreis (141,8), dicht dahinter liegt die Stadt Offenbach (140,9). Die Stadt selbst meldete einen niedrigeren Wert von 125,9 pro 100.000 Einwohner. Neuinfektionen habe es seit Silvester 36 gegeben.

Es sei laut der Stadt Offenbach jedoch davon auszugehen, dass es mehr neue Corona-Fälle gibt, als gemeldet wurden. Der Grund seien eingeschränkte Tätigkeiten in Gesundheitsämtern, Arztpraxen und Laboren. Auch bei der Interpretation der Zahlen des Sozialministeriums sind die Auswirkungen der Feiertage zu berücksichtigen, an denen möglicherweise weniger getestet und nicht alle Daten übermittelt wurden.

Kein Kreis in höchster Corona-Warnstufe – die aktuellen Fallzahlen

Update von Sonntag, 03.01.2021, 10:06 Uhr: Das Robert-Koch-Institut hat die aktuellen Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Demnach liegen alle Kreise in der Region unter der Warnstufe 5 des Eskalationskonzeptes. Darmstadt hat dabei die niedrigste 7-Tage-Inzidenz von 67,6, nach der die Kreise in die Warnstufen eingeteilt werden. Die höchste 7-Tages-Inzidenz verzeichnet der Main-Kinzig-Kreis mit 159,1, 669 Personen haben sich in den letzten sieben Tagen mit Corona infiziert.

Weiterhin sind diese Zahlen nicht aussagekräftig. Über die Feiertage und den Jahreswechsel waren viele Labore und Arztpraxen geschlossen, weswegen nicht so viele Tests wie sonst durchgeführt wurden. Erst im Laufe der nächsten Woche wird sich zeigen, ob die Feste an Weihnachten und Silvester zu einem Anstieg der Corona-Fallzahlen in der Region rund um Offenbach, Hanau und Darmstadt geführt haben.

Corona-Lage: Aktuelle Fallzahlen für die Region Offenbach, Hanau und Darmstadt

+++ 18.11 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat zum ersten Mal im Jahr 2021 Zahlen zu den Corona-Neuinfektionen in der Region Offenbach, Hanau und Darmstadt veröffentlicht. Demnach liegt die Inzidenz in keinem Teil der Region mehr auf der höchsten Stufe, sondern überall unter 200. Den höchsten Wert hat nach wie vor der Main-Kinzig-Kreis mit 162,7 neu registrierten Corona-Infektionen auf 100 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen.

Allerdings sind die Zahlen nicht repräsentativ, da über die Feiertage weniger getestet wurde und so womöglich einige Corona-Neuinfektionen nicht registriert wurden. Ebenfalls wurden aus einigen Kreisen keine Infektionen oder Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Alle Neuinfektionen und neuen Todesfälle beziehen sich auf den Stand seit dem 31.12.2020, als das Hessische Sozialministerium zuletzt Zahlen gemeldet hatte.

RKI meldet Zahlen zu Corona-Infektionen in der Region Offenbach

Update vom Samstag, 02.01.2021, 09.24 Uhr: Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt neue Corona-Fallzahlen für die Region um Offenbach bekannt. Die höchste 7-Tage-Inzidenz weist der Main-Kinzig-Kreis mit einem Wert von 162,9 auf. Damit ist die Inzidenz im Vergleich zum Vortag (01.01.2021) leicht gestiegen: Hier betrug sie noch 162. Seitdem haben sich erneut 92 Menschen mit dem Virus infiziert. Zudem meldet der Kreis drei weitere Todesfälle in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Im Odenwaldkreis ist die Zahl der Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen dagegen weiter gesunken. Lag diese gestern noch bei 146,8, beträgt sie heute laut dem RKI 141,2. Auch die im Kreis Darmstadt-Dieburg liegt die 7-Tage-Inzidenz mit einem Wert von 137,0 weit unter 200. Seit gestern sind hier jedoch weitere drei Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben.

In den meisten Regionen um Offenbach werden zunehmend weniger Menschen positiv auf Corona getestet.

Corona-Lage in Offenbach: Hoffen auf Ende der Ausgangssperre

+++ 14.00 Uhr: Am ersten Tag des neuen Jahres 2021 hat das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der Verstorbenen auf 228. Innerhalb von 24 Stunden wurden im Gesundheitsamt des Kreises Offenbach 64 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert.

Aktuell werden in den beiden Kliniken im Kreis Offenbach 87 Covid-19-Patienten versorgt. Davon befinden sich 17 in intensiver medizinischer Betreuung, wie der Kreis Offenbach in einer Pressemitteilung berichtet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt demzufolge bei 114,7. Obwohl es sich bei dieser Inzidenz um den bisher niedrigsten Wert handelt, wird diese Tatsache keine Auswirkungen auf die geltende Ausgangssperre haben.

Corona-Lage in der Region: Weiterer Todesfall im Main-Kinzig-Kreis

Auch im Main-Kinzig-Kreis wurden Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, insgesamt 109 in den letzten 24 Stunden. Hier gibt es ebenfalls einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit einer Covid-19-Infektion zu beklagen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt beinahe unverändert bei 162. Die Gesamtzahl der im Main-Kinzig-Kreis infizierten Menschen beläuft sich seit Beginn der Pandemie auf 11.164 Personen. 231 Menschen starben im Zusammenhang mit der Krankheit.

Corona-Lage in Offenbach: Banges Hoffen auf Ende der Ausgangssperre

Update vom Freitag, 01.01.2021, 10:06 Uhr: Gute Nachrichten aus dem Odenwaldkreis: Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun im zweiten Tag in Folge unter 200. Das Robert-Koch-Institut errechnet einen Wert von 146,8. Damit die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben werden kann, muss der Wert fünf Tage in Folge unter 200 liegen.

Corona-Lage in Stadt und Kreis Offenbach: Inzidenzwerte sinken

Update vom Donnerstag, 31.12.2020, 12.23 Uhr: In Offenbach hat das Gesundheitsamt 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 642 Menschen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 130,5 Fällen auf 100.000 Einwohner. Zudem verstarb gestern (30.12.2020) eine Person im Alter von 70 Jahren und ohne Vorerkrankungen mit Covid-19. Die Corona-Todesfälle liegen in Offenbach derzeit bei 66.

30 Personen werden aktuell im Krankenhaus behandelt, 612 Menschen befinden sich nach einem positiven Corona-Test in häuslicher Quarantäne. 3.802 Menschen sind inzwischen wieder genesen. Insgesamt wurden bislang 4.510 Menschen in Offenbach positiv auf SARS-CoV-2 getestet.

Die Stadt Offenbach geht davon aus, dass die aktuellen Corona-Zahlen nicht belastbar sind und behält die Ausgangssperre bei. (Symbolbild)

Corona: Keine Ausgangssperre mehr aufgrund niedriger Inzidenz? Offenbach verkündet Entscheidung

+++ 15.25 Uhr: Das Hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Zahlen für Hessen und die Region Offenbach, Hanau und Darmstadt veröffentlicht. Insgesamt gab es innerhalb von 24 Stunden 1.271 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Das ist schon wieder deutlich mehr als noch am Vortag - der Schein der Verbesserung der Lage über die Feiertage verblasst langsam.

Im selben Zeitraum starben außerdem 129 Menschen an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung. Das sind mehr als je zuvor. Die meisten Todesfälle musste der Main-Kinzig-Kreis verzeichnen. Dort starben nach Angaben des Sozialministeriums 24 Menschen an oder mit Corona, der Main-Kinzig-Kreis selbst meldet am Mittwoch (30.12.2020) 18 Todesfälle, 12 davon in Hanau. Diese Differenz ergibt sich aus Verzögerungen bei der Übertragung der Zahlen. Da die Zahlen der Kreise meist aktueller sind, enthält der Wert des Ministeriums vermutlich zusätzlich Todesfälle aus den vergangenen Tagen.

Corona in Offenbach, Hanau, Darmstadt: Die aktuellen Fallzahlen aus der Region

Neben der leichten Abweichung bei der Zahl der Todesfälle meldet der Main-Kinzig-Kreis auch etwas weniger Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden. Nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes sind es hier am Dienstag 179 neue Corona-Fälle. Auch der Odenwaldkreis hat am Mittwoch (30.12.2020) die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben: Das Gesundheitsamt bestätigt 51 Corona-Neuinfektionen im Kreis. Die Zahl der Todesfälle erhöht sich um drei auf 120. Der Odenwaldkreis ist aktuell der einzige Kreis in der Region, der noch den kritischen Inzidenzwert von 200 überschreitet. Die Ausgangssperre bleibt hier demnach auch über Silvester bestehen, außerdem gilt ein Feuerwerksverbot im öffentlichen Raum.

Das Gesundheitsamt der Stadt Offenbach meldet am Mittwoch 60 neue Infektionen mit dem Coronavirus. Damit sind aktuell 636 Menschen in Offenbach mit dem Virus infiziert. Eine Person ist seit dem Vortag in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. Im Kreis Offenbach gab es innerhalb von 24 Stunden nach Angaben des Kreises 44 Corona-Neuinfektionen und drei Todesfälle.

Die Corona-Lage in der Region um Offenbach scheint sich etwas zu entspannen - doch die Kreise bleiben alarmiert und halten die Beschränkungen bis ins neue Jahr aufrecht.

Corona in Offenbach: Ausgangssperre bleibt trotz gesunkener Inzidenz in Kraft

+++ 11:33 Uhr: Fällt die Ausgangssperre in Offenbach weg, weil die Inzidenz aktuell so niedrig ist? Möglich wäre es, die Stadt trifft aber eine andere Entscheidung: Sie behält die Ausgangssperre als Maßnahme gegen Corona bei. Der Inzidenzwert befindet sich bereits am vierten Tag in Folge unter dem Wert 200. Das Eskalationskonzept des Landes Hessen ermöglicht eine Zurücknahme der Ausgehverbote, wenn die Inzidenz fünf Tage in Folge unter diesem kritischen Wert liegt. Die Stadt geht jedoch davon aus, dass die aktuellen Corona-Zahlen aufgrund der Feiertage und geschlossener Labore nicht belastbar seien und es keinen echten Rückgang gebe, sagte ein Vertreter der Stadt auf Nachfrage.

Corona in der Region Offenbach: Sinkende Inzidenzen unter Vorbehalt

Update vom Mittwoch, 30.12.2020, 6.40 Uhr: In der Region um Offenbach geht die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen mit dem Coronavirus zurück. Auch die Inzidenzwerte sinken weiter. Das ergeben die neusten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (Stand 30.12.2020 0 Uhr). Doch der Schein könnte trügen, denn an den Weihnachtsfeiertagen und auch danach wurde deutlich weniger getestet als sonst, die Zahlen könnten deshalb auch am Mittwoch noch deutlich niedriger sein, als an einem normalen Tag.

In der Stadt Offenbach gibt es 54 neue Corona-Fälle. Die Inzidenz liegt bei 150,4. Im Kreis Offenbach gibt es laut RKI 77 Corona-Neuinfektionen, im Odenwaldkreis wurden 51 Personen positiv auf das Coronavirus getestet. Dort liegt die Inzidenz mit einem Wert von 203,7 wieder über der Marke von 200. Die Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis bleibt im Vergleich zum Vortag gleich und liegt bei 150,8 (Vortag: 151,0). Für die Stadt Darmstadt meldet das RKI eine Inzidenz von 82,6. Im Kreis Darmstadt-Dieburg liegt die Inzidenz bei 128,3.

Corona in der Region Offenbach: Inzidenz mehrere Tage unter Höchststufe

Erstmeldung vom Dienstag, 29.12.2020, 14.09 Uhr: Offenbach – Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die aktuellen Corona-Fallzahlen bekannt gegeben. In ganz Hessen haben sich innerhalb eines Tages 400 Personen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 angesteckt. Allerdings muss beachtet werden, dass die Gesundheitsämter in der Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr weniger testen – und demnach auch die bestätigten Fälle geringer sind. In ganz Hessen gab es innerhalb von 24 Stunden 71 Todesfälle, die Gesamtzahl steigt damit auf 2.582.

Corona in Offenbach/Hanau/Darmstadt: Keine belastbaren Zahlen an den Feiertagen

In der Region rund um Offenbach, Hanau und Darmstadt liegt offiziell keiner der Kreise mehr in der Warnstufe Schwarz des hessischen Präventions- und Eskalationskonzeptes. Allerdings gehen laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel weniger Personen zum Arzt, wodurch weniger Proben genommen werden und weniger Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Außerdem kann es sein, dass „nicht alle Gesundheitsämter und zuständigen Landesbehörden an allen Tagen an das RKI übermitteln“, wie das RKI auf seiner Website schreibt. Deshalb könnten die Zahlen auch am Dienstag deutlich niedriger sein, als an einem normalen Tag.

Offenbach: Corona-Inzidenz in Offenbach unter 200

In Offenbach gibt es 633 aktive Fälle, wie das Gesundheitsamt der Stadt am Dienstag (29.12.2020) meldet. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 158,9 und damit bereits den dritten Tag in Folge unter dem Schwellenwert von 200, ab dem Ausgangsbeschränkungen in der Nacht eingeführt werden. Die Regel ist, dass bestehende Ausgangsbeschränkungen ausgesetzt werden, wenn die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 200 liegt. Dieser Tag wäre in Offenbach an Silvester, sollte sich der Trend der niedrigen Inzidenz fortsetzten. Dennoch ist unklar, ob die Stadt die Maßnahmen noch vor dem Jahreswechsel lockern würde.

Aktuell werden 32 Personen aus Offenbach wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus behandelt. Nach Angaben der Stadt ist ihr Zustand überwiegend stabil. Die übrigen 601 positiv getesteten Personen befinden sich in Quarantäne. Außerdem sind 898 weitere Personen in häuslicher Isolation, da sie Kontakt zu einer erkrankten Person hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind.

Corona in der Region: Der Odenwaldkreis meldet acht neue Todesfälle

Auch der Odenwaldkreis hat die aktuellen Fallzahlen veröffentlicht. Wie in Offenbach können hier die Zahlen trügen, betont der Kreis. Es sei „davon auszugehen, dass über die Feiertage deutlich weniger Meldungen von Ärzten und Laboren beim Gesundheitsamt eingegangen sind“, schreibt der Odenwaldkreis in einer Pressemitteilung. Für Montag (28.12.2020) meldet der Kreis nur drei neue bestätigte Corona-Fälle. 438 Corona-Infektionen im Kreis gelten als aktiv, 49 davon müssen im Krankenhaus behandelt werden.

Zudem registriert der Odenwaldkreis acht weitere Todesfälle, die Verstorbenen lebten alle in Pflegeheimen. Sechs Personen verstarben allerdings bereits vergangene Woche, aufgrund der Feiertage wurden diese Fälle erst jetzt dem Gesundheitsamt gemeldet.

Main-Kinzig-Kreis erwartet belastbare Corona-Fallzahlen im Januar

Im Main-Kinzig-Kreis gelten 1.972 Corona-Infektionen als aktiv. Auch hier registriert das Gesundheitsamt am Dienstag acht Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion, die Gesamtzahl der Todesfälle steigt damit auf 196. Die 7-Tage-Inzidenz sank auf 164, Lockerungen soll es aber keine geben, da der Inzidenzwert „feiertagsbedingt derzeit eine geringere Aussagekraft besitzt“. Erst im Laufe der ersten Januarwoche erwartet der Kreis belastbare Zahlen. „Statistische Einmaleffekte“ seien daher kein Grund für überstürzte Lockerungen im Main-Kinzig-Kreis - erst recht nicht über Silvester.

138 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis müssen derzeit im Krankenhaus behandelt werden, 22 davon auf der Intensivstation. 11 Menschen müssen beatmet werden. Innerhalb eines Tages meldet der Kreis 51 Neuinfektionen. Die betroffenen Personen wohnen in: Hanau (16), Maintal (5), Bruchköbel (4), Nidderau (3), Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Rodenbach, Schlüchtern, Sinntal, Wächtersbach (je 2), Brachttal, Erlensee, Gelnhausen, Großkrotzenburg, Langenselbold, Linsengericht, Neuberg, Niederdorfelden und Steinau. Zwei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.*fnp.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Waltraud Grubitzsch/dpa

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