News-Ticker

Corona: Main-Kinzig-Kreis überschreitet nächste Warnstufe - und verschärft Regeln

Nachdem der Kreis Offenbach die dritte Corona-Warnstufe erreicht hat, knackt auch der Main-Kinzig-Kreis die nächste Stufe. Die Lage im News-Ticker.

  • Das Coronavirus bestimmt in der Region rund um Offenbach und Hanau immer noch weite Teile des täglichen Lebens.
  • Der Main-Kinzig-Kreis überschreitet die nächste Warnstufe.
  • MKK erlässt neue Maßnahmen

+++ 17.05 Uhr: Im Main-Kinzig-Kreis sind heute 39 neue Corona-Infektionen gemeldet worden. Die 7-Tage-Inzidenz steigt auf 40 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit hat der Main-Kinzig-Kreis die dritte Corona-Warnstufe erreicht.

„Mit dem Überschreiten der nächsten Schwelle müssen wir nun eine Reihe von Maßnahmen auf den Weg bringen, die zwischen Bund und Ländern und zwischen Land Hessen und den Kreisen am Donnerstag vereinbart worden sind“, sagte Landrat Thorsten Stolz. Um auf die steigenden Corona-Zahlen zu reagieren, sollen im Main-Kinzig-Kreis zeitnah strengere Maßnahmen gelten.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Verschärfte Maßnahmen ab dem Wochenende erwartet

Einige Regeln für den am Montag beginnenden Schulbetrieb hat der Main-Kinzig-Kreis bereits am Freitag in einer Allgemeinverfügung beschlossen. Ab Montag gilt in Schulen ab der fünften Jahrgangsstufe eine Maskenpflicht. Diese Regelung gilt zunächst für 14 Tage.

Am Wochenende sollen folgende verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus in eine rechtssichere Form gebracht werden und zeitnah in Kraft treten:

  • Für Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis im öffentlichen Raum gilt eine Begrenzung auf höchstens 25 Personen (z.B. Hochzeits- und Geburtstagsfeiern in Gaststätten, Bürgerhäusern etc.).
  • Für Feiern im privaten Raum gilt die dringende Empfehlung, sie auf 15 Personen zu begrenzen.
  • In der Gastronomie gilt eine Sperrstunde zwischen 23 und 6 Uhr.
  • Die Teilnehmerzahl für öffentliche Veranstaltungen wird weiter begrenzt.

Odenwaldkreis: Corona-Zahlen steigen leicht

Im Odenwaldkreis wurden am Freitag neun Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Corona-Infektionen liegt damit bei 528. Eine Person wird im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis (GZO) in Erbach stationär behandelt, insgesamt 34 Personen gelten aktuell als infiziert. Die Zahl der Genesenen (431) und die der Verstorbenen (63) ist gleich geblieben. Die vom Land Hessen errechnete Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 25,9.

Corona-Lage in Offenbach: 7-Tage-Inzidenz deutlich über 100 - Scharfe Maßnahmen erlassen

+++ 15.40 Uhr: Der Corona-Krisenstab der Stadt Offenbach hat am Nachmittag noch einmal schärfere Corona-Maßnahmen erlassen. Nach dem extremen Anstieg der Fallzahlen und dem Erreichen einer 7-Tage-Inzidenz von 110,5 sah die Stadt deutlichen Handlungsbedarf, um die Zahl der Kontakte in Offenbach zu reduzieren und das Infektionsgeschehen noch unter Kontrolle halten zu können.

Zentraler Ansatz der verschärften Corona-Regeln ist es die Kontakte weiter zu beschränken. Ab Montag, den 19. Oktober, dürfen sich in Offenbach für vorerst 14 Tage nur noch maximal drei Personen im Öffentlichen Raum treffen. Auf privaten Feiern sind noch 10 Gäste, auf öffentlichen Veranstaltungen 100 Gäste erlaubt. Da am kommenden Montag auch Herbstferien enden, gilt für die Schüler an weiterführenden Schulen auch eine Maskenpflicht im Unterricht.

Corona-Lage in Offenbach spitzt sich zu - Inzidenz steigt stark an

+++12.10 Uhr: Nun hat auch die Stadt Offenbach ihre aktuellen Fallzahlen mitgeteilt. Das Gesundheitsamt meldet 35 neue Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Darunter sind fünf Reiserückkehrer und 14 Kontaktpersonen. „Zwei Fälle sind dem Ausbruch im DHL-Verteilerzentrum in Obertshausen zuzuordnen“, heißt es in der Mitteilung. Bei den anderen Fällen ist die Infektionsquelle derzeit noch unbekannt.

Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz erneut auf nun 110,5 Fälle auf 100.000 Einwohner. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte in seinem täglichen Update noch von einem Wert von 95,2 gesprochen. Von Kommunen selbst gemeldete Zahlen können jedoch von den RKI-Zahlen abweichen, da sie die Daten mit Zeitverzögerung weitergeben. Zahlen, die die Kommunen selbst nennen, sind in der Regel aktueller als die aus Berlin oder Wiesbaden.

Inzidenz in Offenbach erneut gestiegen - Stadt informiert über neue Maßnahmen

Aktuell infiziert sind laut der Stadt Offenbach derzeit 191 Menschen. Als Genesen gelten inzwischen 629 Personen. Auf das Coronavirus wurden bisher bei 831 Bürger Offenbachs positiv getestet. Todesfälle gab es bisher elf. Aufgrund der wieder gestiegenen Inzident, will die Stadt am heutigen Freitag um 14 Uhr über neue Maßnahmen im Kampf gegen Corona informieren.

Coroa in der Region Offenbach: RKI meldet aktuelle Fallzahlen

+++ Freitag, 16.10.2020, 07.40 Uhr: Die Stadt Offenbach liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit bei einer 7-Tage-Inzidenz von 95,2 pro 100.000 Einwohner (Stand 16.10.2020, 0 Uhr). Damit bleibt Offenbach in der höchsten Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts (ab 75).
Auch in Frankfurt ist die 7-Tage-Inzidenz mit 75,5 Fällen pro 100.000 Einwohner hoch. In Hessen meldete das RKI 671 Neuinfektionen innerhalb eines Tages und damit einen sprunghaften Anstieg. An oder mit Corona gestorben sind bisher 571 Personen, zwei mehr als gestern. 

+++ 18.27 Uhr: Im Kreis Offenbach werden aufgrund der steigenden Corona-Inzidenz neue Regelungen erlassen. Das hat der Kreis am Donnerstagabend mitgeteilt. Die neuen Regeln sehen folgendes vor.

  • Aufenthalte im Freien sind nur für fünf Personen oder mit Angehörigen des eigenen und eines anderen Haushalts erlaubt.
  • Auch in der Gastronomie und bei Veranstaltungen dürfen nur maximal fünf Personen oder Angehörige des eigenen und eines weiteren Haushalts zusammenkommen.
  • In der Öffentlichkeit darf kein Alkohol mehr konsumiert werden. Gastsronomie mit Außenbewirtung ist ausgenommen.
  • Ab dem 18.10.2020 gilt eine Sperrstunde von 23 bis 6 Uhr.

Die Punkte 1 bis 3 der Verfügung treten am Samstag (17.10.2020) in Kraft und gelten zunächst bis einschließlich 01.11.2020 um 24 Uhr. Für Treffen im Privaten wird empfohlen, sich an die Regeln für Treffen in der Öffentlichkeit zu halten. Außerdem gilt ab Montag (19.10.2020) in allen weiterführenden Schulen ab der fünften Klasse Maskenpflicht. Sportunterricht darf überall nur noch kontaktlos stattfinden, also mit mindestens 1,5 Metern Abstand.

Corona-Inzidenzen steigen weiter - Kreis und Klinken verschärfen Maßnahmen

+++ 17.19 Uhr: Nachdem das Gesundheitsamt heute 30 Neuinfektionen mit dem Coronavirus im Main-Kinzig-Kreis gemeldet hat und der Inzidenzwert damit bei 34 liegt, nähert sich der Kreis der nächsten Warnstufe.

Um das Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus weiter einzudämmen, verfügt der Main-Kinzig-Kreis daher ab kommenden Montag (19.10.2020) eine Maskenpflicht im Unterricht. Diese soll zunächst für 14 Tage und ab der 5. Klasse gelten.

Corona-Neuinfektionen: Weiterhin Anstieg in der Region zu verzeichnen

+++ 16.17 Uhr: Das hessische Ministerium für Soziales und Integration hat in seinem täglichen Bulletin den aktuellen Stand der Corona-Infektionen im Land bekannt gegeben. Insgesamt sind in Hessen innerhalb der letzten 24 Stunden 662 weitere Infektionen gemeldet worden. Zwei Menschen sind in Hessen an oder mit dem Coronavirus verstorben.

Die Neuinfektionen verteilen sich wie folgt auf die Kreise und Städte in der Region rund um Offenbach, Hanau und Darmstadt:

  • Stadt Offenbach: Infizierte 792 (+29), Todesfälle 11, 7-Tage-Inzidenz 89,6
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1.592 (+40), Todesfälle 46, 7-Tage-Inzidenz 48,0
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 4.479 (+76), Todesfälle 74, 7-Tage-Inzidenz 69,1
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 559 (+14), Todesfälle 18, 7-Tage-Inzidenz 47,5
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 861 (+25), Todesfälle 22, 7-Tage-Inzidenz 28,2
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1.627 (+36), Todesfälle 55, 7-Tage-Inzidenz 33,2
  • Odenwaldkreis: Infizierte 521 (+5), Todesfälle 63, 7-Tage-Inzidenz 23,8
  • Kreis Bergstraße: Infizierte 780 (+40), Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 36,2

Corona in Hanau: Kliniken verschärfen Besuchsregel

+++ 15.43 Uhr: Aufgrund der steigenden Corona-Infektionszahlen verschärfen die beiden Kliniken in Hanau ihre Besuchsregeln. In einer Mittelteilung der Stadt Hanau heißt es, dass ab kommenden Montag (19.10.2020) Patienten eine feste Bezugspersonen nennen müssen. Zusätzliche Besucher seien im Klinikum Hanau und dem St. Vinzenz Krankenhaus bis auf Weiteres nicht möglich.

„Wir wissen, dass dieser Schritt für unsere Patienten und deren Angehörige nicht einfach ist, uns ist aber wichtig, dass wir ihnen den bestmöglichen Schutz bieten können und das bedingt aktuell leider eine Einschränkung des Personenverkehrs“, erklärt Volkmar Bölke, Geschäftsführer des Klinikum Hanau, die Verschärfung der Regeln.

Offenbach: Bei vielen Corona-Infektionen bleibt die Quelle unbekannt

+++ 14.43 Uhr: Die Stadt Offenbach hat aktuelle Corona-Infektionszahlen gemeldet. Demnach wurden seit dem Vortag (14.10.2020) 30 neue Infektionsfälle registriert, darunter vier Reiserückkehrer und neun Kontaktpersonen. Bei mehr als der Hälfte der Personen, 17 von 30, ist die Quelle der Corona-Infektion unbekannt. Aktuell sind damit in der Stadt Offenbach 179 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Die 7-Tage-Inzidenz steigt nach Angaben der Stadt auf 92,9. Der Wert ist höher als der, den das Robert Koch-Institut am Morgen gemeldet hatte. Das Institut hatte eine Corona-Inzidenz von 89,9 für die Stadt Offenbach gemessen. Die Zahl der Todesfälle durch das Coronavirus liegt in der Stadt weiterhin bei 11. Es werden drei Personen im Krankenhaus behandelt, bei einer Person ist der Zustand kritisch, wie die Stadt Offenbach meldet.

Die Corona-Inzidenz in Offenbach ist erneut gestiegen. Die Stadt nähert sich der 100er-Marke.

Sprunghafter Anstieg der Fallzahlen – Neue Regeln für Corona-Hotspots

+++ 11.30 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder haben sich auf strengere Maßnahmen in Corona-Hotspots geeinigt. Schon bei einer 7-Tage-Inzidenz ab 35 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner soll unter anderem eine ergänzende Maskenpflicht gelten. Die verschärfte Maskenpflicht soll überall dort gelten, wo Menschen „dichter oder länger“ zusammenkommen, heißt es in einem Entwurf für die Beschlussvorlage der Corona-Konferenz der Ministerpräsidenten und der Kanzlerin.

Corona in Offenbach: Bundesweit verschärfte Maßnahmen - Maskenpflicht unter freiem Himmel

Damit wird gegebenenfalls auch unter freiem Himmel ein Mund-Nasen-Schutz fällig. In Offenbach gilt die Maskenpflicht zusätzlich zu Geschäften zum Beispiel schon auch auf dem Wochenmarkt, auf Flohmärkten, in öffentlichen Verkehrsmitteln (auch am Bahnsteig), oder mit Ausnahme des Unterrichts auch an Schulen.

Außerdem dürfen in Risikogebieten – in Regionen, in denen es innerhalb von sieben Tagen mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner gibt – zukünftig nur noch maximal zehn Personen aus zwei verschiedenen Haushalten an privaten Feiern teilnehmen. Ab einer Inzidenz von 50 soll dann auch bundeseinheitlich eine Sperrstunde ab 23 Uhr in der Gastronomie in Kraft treten. Diese ist in Offenbach auch bereits in Kraft.

Im Kreis Offenbach breitet sich das Coronavirus wieder stark aus. Nun geben Bund und Länder neue Regeln für Corona-Hotspots vor.

Aktuelle Corona-Fallzahlen: Sprunghafter Anstieg - mehr Fälle als je zuvor

+++ Donnerstag, 15.10.2020, 07.38 Uhr: Die Stadt Offenbach liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit bei einer 7-Tage-Inzidenz von 89,8 pro 100.000 Einwohner (Stand 15.10.2020, 0 Uhr). Damit bleibt Offenbach in der höchsten Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts (ab 75).

Auch in Frankfurt ist die 7-Tage-Inzidenz mit 69,2 Fällen pro 100.000 Einwohner hoch. In Hessen meldete das RKI 662 Neuinfektionen innerhalb eines Tages und damit einen sprunghaften Anstieg. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 23.481 Fälle registriert. An oder mit Corona gestorben sind bisher 569 Personen, zwei mehr als gestern. 

+++ 19.05 Uhr: Im Kreis Offenbach sind seit gestern 22 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Diese verteilen sich auf zehn Kommunen im Kreisgebiet: Dietzenbach (3 Neuinfizierte), Dreieich (2), Egelsbach (1), Hainburg (1), Langen (1), Mühlheim (2), Neu-Isenburg (3), Obertshausen (2), Rodgau (1) und Rödermark (6). Die Infektionen lassen sich oftmals auf Feiern zurückführen. Dazu kommen immer mehr Fälle, in denen sich Familienmitglieder bei positiv getesteten Haushaltmitgliedern während der Quarantäne anstecken.

Insgesamt sind damit 1.546 Personen im Kreis Offenbach als infiziert registriert. Abzüglich der Genesenen und der Todesfälle gibt es nun 236 aktive Fälle.

Main-Kinzig-Kreis meldet 31 neue Corona-Fälle

Im Main-Kinzig-Kreis gibt es 31 neue laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Die neuinfizierten Personen wohnen in Maintal (9), Hanau (6), Wächtersbach (2), Gelnhausen (3), Gründau (3), Schlüchtern, Nidderau, Erlensee, Linsengericht, Freigericht, Bad Orb, Sinntal und Bruchköbel. Der Zahl von 31 Neuinfizierten gegenüber stehen neun Personen, die ihre akute Infektion überstanden haben.

Insgesamt haben sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis nachweislich 1617 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Als wieder genesen gelten 1272 Personen. Damit gibt es 292 aktive Fälle, davon werden sechs Menschen stationär behandelt. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis insgesamt 53 Menschen gestorben.

Corona in der Region: Ministerium gibt aktuelle Fallazhlen bekannt

+++ 15.15 Uhr: Das hessische Ministerium für Soziales und Integration hat in seinem täglichen Bulletin den aktuellen Stand der Corona-Infektionen im Land bekanntgegeben. Insgesamt sind in Hessen innerhalb der letzten 24 Stunden 509 weitere Infektionen gemeldet worden. Fünf Menschen sind in Hessen an oder mit dem Coronavirus verstorben.

Offenbach bleibt Corona-Hotspot - Viele Fälle nicht nachvollziehbar

+++ 14.25 Uhr: Das Gesundheitsamt in Offenbach meldet am Mittwoch (14.10.2020) 30 Corona-Neuinfektionen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nach Angaben des Gesundheitsamtes bei 86,7 Fällen auf 100.000 Einwohner. Bei 17 Corona-Fällen in der Stadt ist die Infektionsquelle bekannt. Damit konnte die Stadt nur etwas mehr als die Hälfte, nämlich rund 57 Prozent, der Infektionen zurückverfolgen. In drei Fällen wird derzeit noch ermittelt. Das ist in Hessen jedoch keine Seltenheit - Die Gesundheitsämter geraten immer mehr an ihre Grenzen. Der Verband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes stellt deshalb nun die Strategie der Nachverfolgung infrage.

Landesvorstand Jürgen Krahn fragt in dem Zusammenhang: „Ist es sinnvoll, allen Verdachtsfällen nachzujagen oder wenden wir uns den kranken Leuten zu? Verbrennen wir weiter Laborkapazitäten oder schalten wir langsam in den Modus medizinischer Vernunft um und kümmern uns um die Infizierten, Kranken und Schutzbedürftigen?“ Im landesweiten Vergleich steht Hessens größter Hotspot, die Stadt Offenbach, allerdings noch eher gut da: Im Schnitt sei lediglich bei 29,4 Prozent der Infektionen die Corona-Ansteckung nicht mehr nachvollziehbar. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 86,7 Fällen auf 100.000 Einwohner.

Warnung vor neuer Corona-Betrugsmasche in Offenbach

+++ 12.30 Uhr: In Offenbach hatten Einbrecher mit einer neuen Betrugsmasche Erfolg. Die Betrüger nutzten die Unsicherheit, die durch die Corona-Krise in der Bevölkerung entsteht, für ihre Zwecke. Mit einem angeblichen Schreiben vom Bundesministerium für Gesundheit haben die Unbekannten eine Familie aus ihrer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Offenbach gelockt, um dort einzubrechen und Beute zu machen.

Laut Polizei warfen die Einbrecher den Brief bei einer Familie im Spessartring in Offenbach ein. Darin stand: „Sie hatten Kontakt zu einer positiv auf Corona getesteten Person. Bitte kommen Sie in den nächsten Tagen um 19 Uhr mit der ganzen Familie nach Frankfurt in die Uniklinik, um das zu klären.“ Das alles ist frei erfunden. Die Familie fuhr zur vereinbarten Zeit los. Weil sie ein komisches Gefühl hatten, drehten sie auf halbem Weg wieder um. Aber es war zu spät.

Zum Corona-Test aus dem Haus gelockt und Diebesgut im Wert von 5.500 Euro erbeutet

Laut Polizei hatten die Einbrecher bereits Schmuck und Taschen im Wert von 5.500 Euro aus der Wohnung geklaut, wurden dann aber von der Rückkehr der Wohnungsbesitzer überrascht und waren in einem BMW X5 mit Wiesbadener Kennzeichen Hals über Kopf geflohen. Hierbei wurden sie offenbar von Zeugen beobachtet. Gesucht werden nun mindestens zwei männliche Täter. Die Polizei Südosthessen hat die Beschreibung eines Tatverdächtigen veröffentlicht:

  • etwa 1,70 Meter groß
  • schwarze Haare
  • schwarze Kleidung

Von dem Komplizen des gesuchten Mannes liegt bislang keine Beschreibung vor. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter etwa ab 18 Uhr vor dem Haus gewartet hatten, bis die Familie die Wohnung verließ. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Offenbach unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

Corona-Lage in Offenbach angespannt - Inzidenz deutlich gestiegen

+++ Mittwoch, 14.10.2020, 07.38 Uhr: Die Corona-Lage in Offenbach bleibt weiter angespannt. Nach den aktuellen Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) ist der Inzidenz-Wert in der Stadt noch einmal deutlich angestiegen und liegt nun bei 87,4 Fällen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage (Stand 14.10.2020, 0 Uhr). Damit bleibt Offenbach in der höchsten Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts.

Auch in Frankfurt ist die 7-Tage-Inzidenz mit 71 Fällen pro 100.000 Einwohner hoch. In Hessen meldete das RKI 509 Neuinfektionen innerhalb eines Tages und damit einen sprunghaften Anstieg. Seit Beginn der Pandemie wurden in Hessen 22.819 Fälle registriert. An oder mit Corona gestorben sind bisher 567 Personen, fünf mehr als gestern.

Corona im Kreis Offenbach: Anstieg bei Infektionen - Kein Grund zur Beunruhigung

+++17.01 Uhr: Im Kreis Offenbach ist die Zahl an Corona-Infizierten um 16 Personen angestiegen. Somit sind jetzt 1.526 Corona-Fälle im Kreis Offenbach bekannt. Die meisten Neuinfektionen konnten auf positiv getestete Familienmitglieder zurückgeführt werden. Im Main-Kinzig-Kreis stieg die Zahl der Corona-Infizierten um 15 Personen. Die-7-Tage-Inzidenz liegt mit 29 weiterhin unverändert auf einem erhöhten Niveau. Währenddessen stieg die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Darmstadt-Dieburg erstmals über 20 an. Das sei aber noch kein Grund zur Beunruhigung, so Landrat Peter Schellhaas. „Eine Inzidenz von 22 ist kein Grund zur Beunruhigung, aber es zeigt sich, dass das Coronavirus da ist und dass auch bei uns ein Anstieg an Infektionen zu verzeichnen ist.“

Corona-Pandemie: Stadt Offenbach bleibt weit über der höchsten Warnstufe

+++12.58 Uhr: Die Stadt Offenbach liegt mit einer 7-Tage-Inzidenz von 79,1 Fällen auf 100.000 Einwohner weiter über der höchsten Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts. Wie die Stadt mitteilte, meldet das Gesundheitsamt 13 neue Infektionsfälle mit dem Coronavirus. Darunter seien vier Reiserückkehrer und drei Kontaktpersonen. „Bei sechs weiteren Personen wird die Ursache der Erkrankung noch recherchiert“, heißt es. Aktuell infiziert sind derzeit 143 Menschen, als Genesen gelten 582. Insgesamt wurden bislang 736 positiv auf Corona getestet.

In Offenbach bleiben die Corona-Infektionszahlen weiterhin hoch.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am Morgen einen niedrigeren Inzidenz-Wert für Offenbach von 69,1 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die Abweichung kann mit einer Verzögerung der Meldeketten zusammenhängen.

Corona: Inzidenz-Wert in Offenbach weiterhin hoch - Aktuelle Fallzahlen

Update vom Dienstag, 13.10.2020, 07.13 Uhr: Die Stadt Offenbach liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) derzeit bei einer 7-Tage-Inzidenz von 69,1 pro 100.000 Einwohner (Stand 13.10.2020, 0 Uhr). Mit diesem Wert ist die Stadt zwar unter den kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen weiterhin an der Spitze, jedoch nicht mehr in der höchsten Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts (ab 75).

Die Zahlen des RKI können jedoch aufgrund von Verzögerungen bei den Meldeketten von den Angaben der Stadt abweichen. In Hessen sind seit gestern 271 registrierte Neuinfektionen mit dem Coronavirus dazugekommen. Die Gesamtzahl der bisher bestätigten Fälle steigt damit auf nun 22.310. Neue Todesfälle gab es laut RKI nicht. Neben Offenbach sind auch Frankfurt (62,1), der Main-Taunus-Kreis (56,6) und der Kreis Groß-Gerau über der Warnstufe von 50 Neuinfektionen.

Corona-Zahlen steigen auch im Main-Kinzig-Kreis weiter an

+++ 17.11 Uhr: Auch im Main-Kinzig-Kreis setzt sich der Anstieg der Corona-Fallzahlen fort. So meldet das Gesundheitsamt 30 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus und einen Anstieg des Inzidenzwert auf 29 für den Main-Kinzig-Kreis.

Die Infizierten wohnen in Hanau, Maintal (je 8), Wächtersbach (3), Bruchköbel, Erlensee, Hasselroth (2), Birstein, Großkrotzenburg, Gründau, Langenselbold und Steinau. Wegen eines positiv getesteten Corona-Falls in einer Geflüchtetenunterkunft in Langenselbold wurden insgesamt zehn Personen unter Quarantäne gestellt. 

Bundeswehrsanitäter sollen noch heute in Offenbach eintreffen

+++ 15.11 Uhr: Das Gesundheitsamt Offenbach meldet zwei neue Corona-Infektionsfälle, bei denen es sich um Reiserückkehrer handeln soll. Aktuell sind in Offenbach damit 139 Menschen mit dem Corona-Virus infiziert. Wie das Gesundheitsamt Offenbach weiter mitteilt, sei gestern zudem eine 51-jährige Person mit multiplen Vorerkrankungen verstorben.

Eine Sprecherin der Stadt Offenbach bestätigte indes, dass die angeforderten Sanitäter der Bundeswehr noch im Laufe des Tages eintreffen sollen. Wann und wo diese letztlich zum Einsatz kämen, sei nach Auskunft der Stadt Offenbach jedoch noch nicht abschließend geklärt.

Kreis Offenbach: Viele Corona-Neuinfektionen gehen auf Familienfeiern zurück

Auch im Kreis Offenbach steigt die Zahl der Corona-Infektionen weiter an. Wie der Kreis Offenbach mitteilt, habe es seit gestern 17 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gegeben, die sich oftmals auf Familienfeiern zurückführen ließen. Diese verteilten sich auf die Kommunen Dietzenbach (7 Neuinfizierte), Dreieich (2), Egelsbach (1), Heusenstamm (1), Langen (1), Mühlheim (2), Neu-Isenburg (1), Obertshausen (1) und Rödermark (1).  

Corona-Krisenstab der Stadt Offenbach: Vorerst keine neuen Maßnahmen

+++ 13.37 Uhr: Nach der Sitzung des Corona-Krisenstabs für die Stadt Offenbach am Montag (12.10.2020) steht die Entscheidung fest. Es wird vorerst keine neuen Maßnahmen für die Stadt geben. Wie ein Sprecher der Stadt mitteilte, solle zuerst zehn Tage lang abgewartet werden, wie sich die aktuellen Maßnahmen bewähren.

Die hohe Inzidenz in der Stadt sei nicht auf größere Veranstaltungen zurückzuführen. Daher gestalte sich die Nachverfolgung von Corona-Kontakten in Offenbach besonders schwierig. Daher solle das Personal der Stadt ab Dienstag (13.10.2020) von 16 Sanitätern der Bundeswehr unterstützt werden. Diese waren von der Stadt am Wochenende angefordert worden.

Zuletzt war die Corona-Inzidenz in Offenbach leicht zurückgegangen. Während sie am Sonntag (11.10.2020) bei 80,6 gelegen hatte, betrug sie am Montag (12.10.2020) noch 77,6. Damit liegt die Stadt aber noch immer über der höchsten Warnschwelle des Landes Hessen von 75.

Corona: Inzidenz in Offenbach weiter auf höchster Warnstufe - Krisenstab tagt

+++ 10.31 Uhr: Ein Krisenstab soll am Montag (12.10.2020) über das weitere Vorgehen in der Corona-Situation in der Stadt Offenbach beraten. Bereits am Sonntag (11.10.2020) hatte das Gremium zusammengesessen. Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 77,5 nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die Stadt weiterhin über der höchsten Warnstufe des Landes Hessen. Diese ist bei einem Wert von 75 erreicht.

Bei der Sitzung am Sonntag hatte der Krisenstab der Stadt vorerst keine weiteren Maßnahmen beschlossen. Zunächst war unklar, ob in der Sitzung am Montag neue Maßnahmen für Offenbach beschlossen werden.

Gegen 15.30 Uhr ist eine Pressekonferenz von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sozialminister Kai Klose (Grüne) geplant. Ob dabei neue Corona-Maßnahmen für ganz Hessen beschlossen werden und ob das Hessische Sozialministerium die Führung der Situation in Offenbach übernimmt, wie es das Eskalationskonzept des Landes vorsieht, ist noch unbekannt.

Corona-Inzidenz in Offenbach weiter auf höchster Stufe

Update vom Montag, 12.10.2020, 07.37 Uhr: Der Inzidenz-Wert der Stadt Offenbach liegt mit 77,5 weiter über der höchsten Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts. Das geht aus aktuellen Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) hervor (Stand 12.10.2020, 0 Uhr). Auch Frankfurt (65,4) und der Kreis Groß-Gerau (51,1) haben mit Neuinfektionen zu kämpfen. In Hessen wurden bisher 22.039 Corona-Infektionen registriert, das sind 128 mehr als noch am Vortag. Zudem wurden zwei neue Todesfälle bestätigt.

Corona: Offenbach reißt höchste Warnstufe – Reaktion der Stadt überrascht

+++ 17:16 Uhr: In den letzten zehn Tagen haben sich die aktiven Fälle in Offenbach verdoppelt. Seit dem 9. Oktober gelten neue weitergehende Kontaktbeschränkungen, die nach Überschreiten der vierten Warnstufe eingeführt wurden. Jetzt hat die Zahl der Neuinfektionen die fünfte und letzte Warnstufe erreicht, die Stadt sieht überraschenderweise aber keinen weiteren Handlungsbedarf. In einer Pressemitteilung gab das Rathaus Offenbach bekannt, dass zwar am Wochenende „medizinisches Personal der Bundeswehr“ zur Unterstützung angefordert wurde, zusätzliche Maßnahmen allerdings vorerst nicht ergriffen werden. Die angeforderten Kräfte sollen in der Kontaktnachverfolgung und bei der Durchführung von Corona-Tests helfen und seien „im Kampf gegen das Virus unerlässlich“

Corona-Infektionen in Offenbach: Vorerst keine weiteren Maßnahmen

Die Stadt stehe in Gesprächen mit dem hessischen Sozialministerium, heißt es weiter in der Pressemitteilung. Dieses kann laut dem Eskalationskonzept des Landes Hessen die Steuerung der medizinischen Lage beim Brechen der fünften Warnstufe übernehmen, sieht dazu aber bisher keine Veranlassung. Seitens des Landes würden keine weitergehenden Maßnahmen erwartet. „Das Land hat anerkannt, dass wir nach Überschreiten der 50er Inzidenz schnell und konsequent gehandelt haben. Gemeinsam behalten wir die Lage in Offenbach weiter täglich im Blick“, sagte Gesundheitsdezernentin Sabine Groß. Aus dem Ministerium hieß es dazu: „Wie beobachten die Situation sehr genau. Die Stadt Offenbach hat aus unserer Sicht alle notwendigen Maßnahmen ergriffen.“

Zwischen den 11 größten Städten und Bundeskanzlerin Angela Merkel sei vereinbart worden, dass „möglichst einheitlich bei der Eindämmung des Corona-Virus“ vorgegangen werden soll. Außerdem sollen die Kontrollen der Corona-Regelungen intensiviert werden. In der Nacht auf Sonntag sollen schon sechs Bars geschlossen worden sein, weil sie die Sperrzeit nicht einhielten. Außerdem wurden die Feierlichkeiten einer Hochzeit aufgelöst, weil die Teilnehmerzahl die Grenze von 25 Personen überschritt. Auch die Maskenpflicht und die Einhaltung der Quarantäne standen im Fokus der Kontrollen.

Maßnahmen in Offenbach sollen Überbelastung der Krankenhäuser verhindern

Stadtrat Paul-Gerhard Weiß betonte, dass die Maßnahmen durch die Stadt Offenbach eine Überlastung des Gesundheitswesens verhindern sollen. Dabei nahm er vor allem Bezug auf die Kontaktbeschränkungen. „Soziale Kontakte sind unverzichtbar im Leben“, so Weiß. „Aber es sollten während der Pandemie weniger Kontakte stattfinden als in normalen Zeiten. Wie wir schon zu Beginn der Krise gesagt haben: Es ist besser, sich mit demselben kleinen Freundeskreis zu treffen als ständig mit anderen Menschen.“

Ein großes Plakat mit der Aufschrift „Distanz ! Corona stoppen !“ prangt am Ortseingang Offenbach über einer Straßenkreuzung.

+++ 15:56 Uhr: In Offenbach meldet das Gesundheitsamt seit Freitag 34 neue Corona-Infektionsfälle, darunter drei Reiserückkehrer, 12 Kontaktpersonen und einen weiteren Fall im Zusammenhang mit dem Ausbruch im DHL-Verteilzentrum in Obertshausen. Bei 18 weiteren Personen wird die Ursache der Corona-Erkrankung noch recherchiert. Aktuell gibt es in Offenbach 142 Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 80,6 Fällen auf 100.000 Einwohner. Damit hat Offenbach auch die höchste Warnstufe überschritten.

Sechs Personen werden in Offenbach im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand ist überwiegend stabil. In häuslicher Quarantäne sind 136 positiv getestete Personen. Ebenfalls in häuslicher Quarantäne sind 492 weitere Personen, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind.

Auch im Kreis Offenbach kamen seit gestern 21 Corona-Fälle neu hinzu, die auf neun Kommunen im Kreisgebiet – Dietzenbach (1 Neuinfizierter), Dreieich (5), Egelsbach (2), Hainburg (1), Heusenstamm (2), Langen (2), Neu-Isenburg (5), Obertshausen (1) und Rodgau (2) – verteilt sind. Die Infektionen im Kreis lassen sich oftmals auf Familienfeiern zurückführen. Dazu kommen immer mehr Fälle, in denen sich Familienmitglieder bei positiv getesteten Haushaltmitgliedern während der Quarantäne anstecken.

+++ 15:29 Uhr: Das hessische Ministerium für Soziales und Integration hat in ihrem täglichen Bulletin den aktuellen Stand der Corona-Infektionen bekannt gegeben. Insgesamt sind in Hessen seit gestern 325 weitere Fälle gemeldet worden, eine Person ist an dem Virus gestorben.

Corona in Hessen: Offenbach erreicht fünfte Warnstufe

Die Stadt Offenbach hat – gemessen an der Einwohnerzahl – besonders viele Fälle zu verzeichnen. Die 7-Tage-Inzidenz hat mit 80,4 die fünfte und letzte Warnstufe erreicht. Aber auch in den anderen Kreisen und Städten der Region nehmen die gemeldeten Fälle weiter zu.

  • Stadt Offenbach: Infizierte 721 (+19), Todesfälle 10, 7-Tage-Inzidenz 80,4
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1.507 (+23), Todesfälle 46, 7-Tage-Inzidenz 41,9
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 4.185 (+51), Todesfälle 72, 7-Tage-Inzidenz 63,6
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 516 (+10), Todesfälle 18, 7-Tage-Inzidenz 34,4
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1.562 (+39), Todesfälle 55, 7-Tage-Inzidenz 29,2
  • Odenwaldkreis: Infizierte 507 (+7), Todesfälle 63, 7-Tage-Inzidenz 14,5
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 810 (+10), Todesfälle 22, 7-Tage-Inzidenz 21,1
  • Kreis Bergstraße: Infizierte 705, Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 18,1

+++ 14:00 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis meldet 23 neue Corona-Fälle. Die neuen Infektionen wurden aus Maintal (8), Langenselbold (7), Gründau (2), Hanau (2), Bruchköbel, Erlensee, Neuberg und Nidderau (jeweils eine Person) gemeldet. Insgesamt gibt es damit 1.541 nCorona-Fälle im Main-Kinzig-Kreis, 237 davon gelten als aktiv. Der Inzidenzwert ist auf nun 26 gestiegen.

Einer der neuen Fälle sei bei der Kita Horthaus in Erlensee aufgetreten. Personal und Kinder einer Gruppe mussten sich daher in Quarantäne begeben. Die Kita wurde vorsorglich vorübergehend geschlossen.

Corona im Main-Kinzig-Kreis: Die nächsten Wochen sind entscheidend

Den Großteil der Neuinfektionen führt das Gesundheitsamt auf private Feiern und Ansteckungen im Familienkreis zurück. Mit einem weiteren Anstieg der Fallzahlen sei aufgrund von Folgeansteckungen zu rechnen. Das Gesundheitsamt weist nochmals eindringlich auf die Abstands- und Hygieneregeln hin, gerade im Bezug auf private Feiern.

„Ich kann jeden verstehen, dem der Sinn nach Feiern und Gemeinschaft steht, am liebsten so wie in der Zeit vor Corona“, sagte Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Weiter ruft sie dazu auf, gerade jetzt äußerst wachsam zu sein. Man solle sensibel dafür werden, einige Dinge ganz bewusst zu verschieben und sie später nachzuholen. „Denn die nächsten Wochen entscheiden darüber, wie sich das weitere Infektionsgeschehen im Herbst entwickeln wird.“ 

Update vom Sonntag, 11.10.2020, 10.55 Uhr: Die Stadt Offenbach hat als erste Stadt in Hessen die höchste Warnstufe des Eskalationskonzeptes des Landes erreicht. Mit mit dem Wert von 80,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen übersteigt die Stadt deutlich die nächste Marke von 75 Das Eskalationskonzept des Landes sieht für diese Stufe vor, dass der Planungsstab COVID-19 des hessischen Sozialministeriums die Steuerung der Lage übernimmt.

Um über das weitere Vorgehen zu beraten, tagt am Sonntagmorgen zunächst der Verwaltungsstab der Stadt, sagte Oberbürgermeister Felix Schwenke (SPD) gegenüber dem „Hessischen Rundfunk“. Aus dem Sozialministerium hieß es, man sei im engen Kontakt mit der Stadt.

Schon am Samstag war Offenbach mit einer Inzidenz von 70,6 weit oben im deutschen Vergleich. Nur zwei Bezirke in Berlin (Neukölln 133,9; Mitte 90,9) und der Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen (80,3) lagen darüber.

Corona: Offenbach vor der höchsten Warnstufe - Auch im Kreis steigen die Zahlen deutlich

+++ 17.29 Uhr: Die Gesamtzahl der Menschen im Kreis Offenbach, bei denen das Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, ist weiter stark angestiegen. Seit gestern kamen 31 Fälle neu hinzu, die auf neun Kommunen im Kreisgebiet – Dietzenbach (8 Neuinfizierte), Dreieich (6), Egelsbach (1), Hainburg (2), Langen (5), Mühlheim (1), Neu-Isenburg (3), Obertshausen (3) und Rödermark (2) – verteilt sind.  Damit sind laut dem Kreis inzwischen insgesamt 1.475 Personen als infiziert registriert.

Die aktuellen Infektionen lassen sich oftmals auf Familienfeiern zurückführen. Dazu kommen aber auch immer mehr Fälle, in denen sich Familienmitglieder bei positiv getesteten Haushaltmitgliedern während der Quarantäne anstecken. Insgesamt gibt es im Kreis Offenbach abzüglich Genesener und Toter aktuell 223 aktive Fälle, die allen Altersklassen zuzuordnen sind

Corona im Kreis Offenbach: 7-Tage-Inzidenz reißt Warnschwellenwert

Die zahlreichen Coronafälle beschäftigen das Gesundheitsamt sehr. Derzeit werden in den beiden Krankenhäusern im Kreis zwölf an COVID-19 Erkrankte versorgt. Die 7-Tage-Inzidenz nach dem Robert Koch-Institut liegt für den Kreis Offenbach bei 39,6. Damit wurde der zweite Warnschwellenwert des Landes Hessen erstmals überschritten. 

+++ 15:45 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Zahlen zu den Corona-Neuinfektionen für Hessen veröffentlicht. Gemessen an der Bevölkerungszahl sind weiterhin vor allem die Städte Frankfurt (123 neue Fälle) und Offenbach (21 neue Fälle) betroffen. Die 7-Tages-Inzidenz der beiden Städte nähert sich der höchsten Warnstufe 5. Auch im Landkreis Offenbach und in Darmstadt nehmen die gemeldeten Fälle immer weiter zu. Dort gilt inzwischen die Warnstufe 3.

Coronavirus in Hessen – Großstädte im Rhein-Main-Gebiet besonders betroffen

Insgesamt sind seit gestern 494 neue Corona-Infektionsfälle in Hessen gemeldet worden. In den Kreisen Darmstadt-Dieburg und Main-Kinzig sind jeweils eine weitere Person an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben.

  • Stadt Offenbach: Infizierte 702 (+21), Todesfälle 10, 7-Tage-Inzidenz 70,4
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1.484 (+65), Todesfälle 46, 7-Tage-Inzidenz 39,6
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 4.134 (+123), Todesfälle 72, 7-Tage-Inzidenz 65,2
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 506 (+14), Todesfälle 18, 7-Tage-Inzidenz 35,0
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1.523 (+14), Todesfälle 55 (+1), 7-Tage-Inzidenz 22,6
  • Odenwaldkreis: Infizierte 500, Todesfälle 63, 7-Tage-Inzidenz 7,2
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 800 (+12), Todesfälle 22 (+1), 7-Tage-Inzidenz 18,5
  • Kreis Bergstraße: Infizierte 705 (+10), Todesfälle 3, 7-Tage-Inzidenz 19,6

Update vom Samstag, 10.10.2020, 10.07 Uhr: Da die Corona-Fallzahlen zunehmend ansteigen, hat der Kreis Offenbach nun eine Allgemeinverfügung beschlossen. Diese soll dabei helfen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen und die 7-Tage-Inzidenz zu senken. Die Maßnahmen sollen ab Samstag (10.10.2020) gelten.

Die neuen Maßnahmen beinhalten unter anderem strengere Regeln für private Veranstaltungen ab einer Teilnehmendenzahl von 25. Innerhalb von Gaststätten werden die Regeln zum Tragen einer Maske verstärkt und Kinn- oder Mikrovisiere werden im öffentlichen Raum nicht mehr als gültige Mund-Nasen-Bedeckung akzeptiert. Hier finden Sie eine Auflistung der konkreten Maßnahmen.

Corona: 7-Tage-Inzidenz in Offenbach steuert auf kritischen Wert zu

+++ 15.41 Uhr: Die Gesamtzahl der Personen im Kreis Offenbach, bei denen das Corona-Virus nachgewiesen wurde, ist weiter stark angestiegen. 1.445 Personen sind inzwischen als infiziert registriert. Seit Donnerstag (08.10.2020) kamen 29 Fälle hinzu. Die von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Dietzenbach (7 Neuinfizierte), Dreieich (6), Hainburg (1), Langen (2), Mühlheim (7), Neu-Isenburg (2), Obertshausen (1), Rodgau (2) und Rödermark (1).

Die Zahl der Genesen ist weiter gestiegen. Es sind zwölf Personen mehr als am Vortag und damit 1.189 Personen insgesamt. In der Gesamtzahl sind sowohl die wieder Genesenen als auch die inzwischen 46 Verstorbenen mitgezählt. Aktiv sind 17 Personen mehr als am Vortag mit dem Corona-Virus infiziert. Die 210 aktiven Fälle sind mehr als je zuvor im Kreis Offenbach. Derzeit werden in den beiden Krankenhäusern im Kreis sieben Corona-Patienten versorgt. Die 7-Tage-Inzidenz wurde am heutigen Freitag aufgrund technischer Probleme nicht berechnet. Am Donnerstag lag sie für den Kreis Offenbach bei 32,6. Ab Samstag, 10. Oktober, 0:00 Uhr, tritt eine Allgemeinverfügung mit Einschränkungen in Kraft.

Coronavirus: 14 neue Corona-Fälle im Main-Kinzig-Kreis

+++ 15.33 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Freitag (09.10.) insgesamt 14 neue laborbestätigte Corona-Fälle gemeldet. Damit ist die 7-Tage-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis von 21 auf 23 leicht gestiegen. Die von den Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Hanau (4), Freigericht (2), Langenselbold (2), Gründau, Maintal, Sinntal, Gelnhausen, Großkrotzenburg und Rodenbach. Einer der Covid-19-Fälle ist Mitglied der Schulgemeinde der Beruflichen Schulen Gelnhausen.

Die Zahl der Menschen, die sich bislang im Main-Kinzig-Kreis nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist somit auf 1518 gestiegen. Die Viruserkrankung überwunden haben mittlerweile 1250 Menschen. Die Zahl der „aktiven“ Fälle steigt auf 216. Zwölf Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis werden stationär behandelt. Unverändert liegt die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit Covid 19 gestorben sind, bei 52.

Insgesamt 500 Corona-Fälle im Odenwaldkreis

+++ 15.01 Uhr: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle im Odenwaldkreis ist um drei auf insgesamt 500 gestiegen (Stand 09.10., 12:15 Uhr). 429 Personen sind genesen, zwei mehr als bisher. Die Zahl der Todesfälle beträgt unverändert 63. Die 7-Tage-Inzidenz liegt im Odenwaldkreis bei 9,3 (Stand 09.10., 00:00 Uhr). Eine Person aus dem Odenwaldkreis wird in einem Krankenhaus außerhalb des Kreisgebietes stationär behandelt.

In Reichelsheim im Odenwaldkreis hat die Gemeinde einen Kindergarten vorübergehend geschlossen. Grund war das positive Testergebnis eines Kindes. Da es sich aber wegen eines Falls in der Familie zum Zeitpunkt des eigenen positiven Ergebnisses bereits in Quarantäne befand, geht das Gesundheitsamt nicht davon aus, dass sich das Virus in dem Kindergarten verbreitet hat. Zur Sicherheit wurden Abstriche von allen Kindern sowie den Erzieherinnen und Erziehern genommen. Von ihnen muss sich derzeit keiner in Quarantäne begeben, da sie nach der Infektion des Kindes keinen Kontakt zu diesem hatten.

Corona: Offenbach und Frankfurt sind Risikogebiete

+++ 14.27 Uhr: Das Land Bayern setzt nun auch Frankfurt und Offenbach auf seine Liste der innerdeutschen Corona-Risikogebiete. Ab Samstag (00.00 Uhr) dürfen Menschen, die in Frankfurt oder Offenbach wohnen oder sich in einem der beiden Städte aufgehalten haben, in Bayern nicht mehr in Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen oder auf Campingplätzen beherbergt werden. Bei Verstößen drohen 5000 Euro Geldbuße. Die Risikoliste soll zunächst bis zum 13. Oktober gelten.

+++ 13.25 Uhr: Die Corona-Lage in Offenbach spitzt sich weiter gefährlich zu. Das Gesundheitsamt meldet für Offenbach am Freitag 12 Neuinfektionen, darunter sieben Kontaktpersonen und ein weiterer Fall im Zusammenhang mit dem Ausbruch im DHL-Verteilzentrum in Obertshausen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt mittlerweile bereits bei 70,6 Fällen auf 100.000 Einwohner. Damit ist Offenbach nicht nur deutlich über der Marke von 50 (Warnstufe rot), sondern nähert sich bereits der letzten Warnstufe des Corona-Eskalationskonzeptes des Landes Hessen.

Die Warnstufe 5 (dunkelrot) wird ab einer Inzidenz von 75 Fällen pro 100.000 Einwohner erreicht. Das würde für Offenbach bedeuten, dass der Planungsstab „COVID-19“ des Hessischen Sozialministeriums die Steuerung der medizinischen Lage in der Stadt übernehmen würde. Das wiederum könnte in der gesamten Region zu nochmals verschärften Maßnahmen führen.

Corona-Zahlen schnellen in die Höhe - Aktuelle Fallzahlen

Update vom Freitag, 09.10.2020, 10:27 Uhr: In Hessen steigt die Zahl der registrierten Neuinfektionen mit dem Corona-Virus weiter an. Laut aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) hat es innerhalb eines Tages hessenweit 430 neue Corona-Fälle gegeben. Der Schwerpunkt liegt weiterhin in Frankfurt, wo es im Vergleich zum Vortag zu 149 neuen Corona-Infektionen kam. Auch in Offenbach gab es 28 neue Corona-Fälle.

Während für den Main-Kinzig-Kreis 35 neue Corona-Infektionen im Vergleich zum Vortag gemeldet werden, gab es im Landkreis Offenbach in den vergangenen 24 Stunden keine neuen Corona-Fälle.

Aufgrund steigender Neuinfektionen mit dem Corona-Virus wird vielerorts an das Verantwortungsbewusstsein der Bürger appelliert.

Höchster Wert an neuen Corona-Infektionen im Main-Kinzig-Kreis seit April

+++ 18.29 Uhr: Der Main-Kinzig-Kreis und der Kreis Offenbach haben neue Daten zu den Corona-Infektionen in den jeweiligen Kreisen veröffentlicht. Im Main-Kinzig-Kreis sind nach Angaben der Kreisverwaltung am Donnerstag 26 neue Corona-Infektionen registriert worden. Das ist demnach der höchste Wert seit April. Die 7-Tage-Inzidenz stieg im Kreis damit auf 21. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hatte am Donnerstagmorgen noch einen Wert von 15,2 ermittelt.

Die meisten neuen Corona-Infektionen gab es im Main-Kinzig-Kreis in Hanau (11), gefolgt von Gründau (3) und Bruchköbel, Freigericht, Maintal und Schöneck mit je 2. In Nidderau, Neuberg, Schlüchtern und Sinntal wurde je ein Fall registriert. Aktiv sind 202 Corona-Fälle im Main-Kinzig-Kreis, acht Personen werden stationär wegen einer Covid-19-Infektion behandelt.

Im Kreis Offenbach breitet sich das Coronavirus wieder stark aus. Bald gelten neue Beschränkungen.

Corona-Ausbruch in Pflegeheim im Kreis Offenbach

Im Kreis Offenbach wurden ebenfalls 26 neue Corona-Infektionen registriert. Dort stieg die 7-Tage-Inzidenz auf 32,6. Infolge dessen hatte der Kreis bereits am Nachmittag umfangreiche neue Corona-Maßnahmen bekannt gegeben. Aktiv leiden im Kreis Offenbach 193 Personen an einer Covid-19-Erkrankung, davon werden elf in Krankenhäusern versorgt.

In einem Pflegeheim in Neu-Isenburg sind sechs Menschen von einer Corona-Infektion betroffen. Dort wurde unter anderem ein Besuchsverbot erlassen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Die Bewohnerinnen und Bewohner sind in ihren Zimmern unter Quarantäne. Alle Bewohnerinnen und Bewohner sowie die Beschäftigten sollen unverzüglich getestet werden, um mögliche Infektionsketten nachzuvollziehen.

+++ 15.15 Uhr: Der Kreis Offenbach hat eine neue Allgemeinverfügung zu Corona-Maßnahmen erlassen. Notwendig werden die neuen Maßnahmen nach Angaben der Kreisverwaltung, weil die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Offenbach bei 32,6 liegt. Bei einem Wert von 35 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen liegt die dritte Corona-Warnschwelle des Landes Hessen. Bereits jetzt liegt der Kreis Offenbach diesem Wert sehr nahe und: „Ein Ende des Anstiegs der Fallzahlen ist derzeit nicht abzusehen“, so die Kreisverwaltung. Um die Ausbreitung des Coronavirus im Kreis Offenbach einzudämmen, gelten daher ab Samstag (10.10.2020) um 0.00 Uhr bis einschließlich Montag, den 26.10.2020, die folgenden Maßnahmen:

  • Für Feiern ab 25 Personen sind ein Hygienekonzept und Teilnehmerlisten notwendig. Maximal 50 Personen sind dabei in geschlossenen Räumen, maximal 100 unter freiem Himmel erlaubt. Diese Regelung gilt auch für Training und Wettkämpfe im Sport.
  • Die Maskenpflicht wird verschärft. Bei allen anderen Zusammenkünften und Sportveranstaltungen sowie in Gastronomie- und Übernachtungsbetrieben muss außer am eigenen Sitzplatz eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Es wird dringend emfpohlen, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren.
  • Kinn- und Mikrovisiere werden im Kreis Offenbach zur Erfüllung der Maskenpflicht nicht mehr akzeptiert. Es müssen Alltagsmasken oder Gesichtsvisiere getragen werden.
  • Nicht beschränkt werden Jahreshauptversammlungen und Arbeitstreffen von Parteien und Vereinen, ebenso wenig berufliche Zusammenkünfte wie Kongresse. Allerdings muss auch hier ein Hygienekonzept vorgelegt werden, die maximale Personenzahl liegt in diesem Rahmen bei 250.

Corona im Kreis Offenbach: Neue Maßnahmen nicht ausgeschlossen

Die Verwaltung des Kreises Offenbach macht deutlich, dass weitergehende Beschränkungen infolge der Corona-Pandemie nicht ausgeschlossen sind. Sollte die 7-Tage-Inzidenz über 50 steigen, könnten beispielsweise soziale Kontakte stärker eingeschränkt werden. Die neue Corona-Verfügung gilt für den gesamten Kreis Offenbach, da „hinsichtlich der Neuinfektionen keine schwerpunktmäßige Betroffenheit einzelner Einrichtungen, Betriebe oder abgrenzbarer Lebensbereiche identifiziert werden kann“, so die Kreisverwaltung.

Eine Schließung von Schulen oder Kinderbetreuungseinrichtungen ist vorerst nicht vorgesehen, erklärte die Erste Kreisbeigeordnete des Kreises Offenbach Claudia Jäger (CDU). Deren Schließung sowie ein weiterer „Lockdown“ soll mit den aktuell beschlossenen Maßnahmen verhindert werden.

Neue Maßnahmen im Kreis Offenbach? Krisenstab berät

+++ 14.05 Uhr: Das Gesundheitsamt meldet für die Stadt Offenbach am Donnerstag (08.10.) 22 neue Corona-Infizierte, darunter sind wieder 15 Kontaktpersonen und ein weiterer Fall im Zusammenhang mit dem Ausbruch im DHL Verteilzentrum in Obertshausen. Bei sechs weiteren Personen wird die Ursache der Erkrankung noch recherchiert. 

Nach Angaben der Stadt werden aktuell sechs Personen im Krankenhaus behandelt, ihr Zustand sei stabil. 106 positiv getestete Personen sind in häuslicher Quarantäne. Dazu befinden sich außerdem 531 weitere Personen in Quarantäne, weil sie Kontakt zu einem positiv Getesteten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind.

Aktuell gibt es in Offenbach 112 Menschen, die mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 68,3 Fällen auf 100.000 Einwohner.

Eskalationsstufe rot: „Offenbach auf Corona-Risikoliste“

+++11.43 Uhr: Laut der Stadt Offenbach lag die 7-Tage-Inzidenz zuletzt bei 56 Fällen auf 100.000 Einwohner und damit über der vierten (roten) Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts. Andere Bundesländer haben nun auf die steigende Zahl der Neuinfektionen reagiert und auch Offenbach auf die Corona-Risikoliste gesetzt.

Bürger aus Offenbach und vier weiteren deutschen Städten müssen nach derzeitigem Stand einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie von Freitag (09.102020) an als Touristen in Schleswig-Holstein übernachten wollen. Neben Offenbach sind Bremen sowie die nordrhein-westfälischen Städte Hamm, Remscheid und Solingen betroffen, wie aus der Homepage der Landesregierung hervorgeht. Entscheidend ist der Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb der vergangenen sieben Tage. Die genannten Städte hätten die Zahl erreicht oder lägen nahe daran, schreibt die Landesregierung.

Corona in Offenbach: Stadt auf Schleswig-Holsteins Corona-Risikoliste

Wer von diesem Freitag an als Tourist aus solchen Gebieten in den Norden kommen will, muss bei Ankunft in einem Hotel oder einer Ferienwohnung einen maximal 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorlegen. Ausgenommen davon sind Familienbesuche und Pendelverkehre zu beruflichen Zwecken. Diese Entscheidung hatte die Landesregierung am Mittwoch verkündet. Die bisherige generelle 14-tägige Quarantänepflicht entfällt.

Kreis Offenbach berät über eventuelle Einschränkungen - Steigende Corona-Neuinfektionen

Donnerstag, 08.10.2020, 9:30 Uhr: Ein Krisenstab soll am Donnerstag (08.10.2020) über eventuelle Einschränkungen im Kreis Offenbach beraten. Für den Kreis meldet das Robert-Koch-Institut eine aktuelle Inzidenz von 32,6. Unter den kreisfreien Städten und Landkreisen in Hessen liegt die Stadt Offenbach mit einer 7-Tage-Inzidenz von 51,4 weiterhin vorne. Die Stadt Offenbach reagierte bereits mit der Verschärfung zahlreicher Maßnahmen. Während der ersten Welle der Pandemie habe das Gesundheitsamt bei Corona-Fällen meist drei bis fünf Kontaktpersonen ermittelt - zuletzt seien es oft mehr als 80 gewesen.

Corona in der Region Offenbach / Hanau: Kinderbetreuungseinrichtung bleibt zu

Am Donnerstag (08.10.2020) bleibt die Kinderbetreuungseinrichtung „Die Schlosszwerge“ in Heusenstamm komplett geschlossen. Aufgrund des Kontaktes mit einer positiven Person benötigt das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach für die Nachverfolgung der Kontakte mehr Zeit, so dass die Kinderbetreuung zunächst geschlossen bleibt. 

+++18.01 Uhr: Auch im Kreis Offenbach steigen die Corona-Zahlen. Seit gestern kamen 25 Neuinfektionen dazu, heißt es in einer Mitteilung des Kreises. Die meisten aus Neu-Isenburg (6) und Dreieich (5). Mit einer 7-Tage-Inzidenz von 30,2 nähert sich der Kreis der zweiten Warnstufe des hessischen Eskalationskonzepts (35). Insgesamt wurden bisher 1.393 Infektionen bestätigt. Aktiv an Corona erkrankt sind derzeit 179 Personen. Über eventuelle Einschränkungen will der Krisenstab am Donnerstag beraten.

Corona-Fälle im Main-Kinzig-Kreis - Aktuelle Zahlen

+++17.21 Uhr: Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am heutigen Mittwoch zwölf neue laborbestätigte Corona-Fälle gemeldet. Die betroffenen Personen kommen aus Hanau (6), Erlensee (2), Bruchköbel, Maintal, Gelnhausen sowie Schöneck. An der Georg-Büchner-Schule in Erlensee wurden am vergangenen Wochenende Kontaktpersonen eines Corona-Falls häuslich isoliert. Aus diesem Umfeld ist nun ein weiterer positiv getesteter Fall ermittelt worden. Das Gesundheitsamt hat eine weitere Kontaktpersonen-Nachverfolgung eingeleitet.

Seit dem Beginn der Pandemie haben sich 1478 Menschen im Main-Kinzig-Kreis mit dem Coronavirus infiziert. Davon gelten 1248 Personen als genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit Covid 19 bleibt unverändert bei 52. Vom Gesundheitsamt werden aktuell 178 „aktive“ Fälle betreut. Acht Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis müssen derzeit stationär behandelt werden.

Immer mehr Corona-Fälle in Frankfurt und Offenbach

+++16.07 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Im Kreis Offenbach gibt es 27 neue Fälle. Auch in Frankfurt leiden immer mehr Menschen am Coronavirus. Dort ist die Zahl der bestätigten Fälle um 23 auf 3.767 gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz in Frankfurt liegt bei 46,3. In der Stadt Offenbach hat sie sich laut Sozialministerium auf 49,0 erhöht. Die Stadt selbst spricht von einem Wert von 56. Unterschieden bei den Angaben können auf Verzögerungen bei den Meldeketten zurückzuführen sein.

  • Stadt Offenbach: Infizierte 644 (+11), Todesfälle 10 (+0), 7-Tage-Inzidenz 49,0
  • Kreis Offenbach: Infizierte 1.400 (+27), Todesfälle 46 (+0), 7-Tage-Inzidenz 30,1
  • Stadt Frankfurt: Infizierte 3.767 (+23), Todesfälle 72 (+0), 7-Tage-Inzidenz 46,3
  • Stadt Darmstadt: Infizierte 474 (+8), Todesfälle 18 (+0), 7-Tage-Inzidenz 23,1
  • Main-Kinzig-Kreis: Infizierte 1.474 (+17), Todesfälle 54 (+0), 7-Tage-Inzidenz 17,6
  • Odenwaldkreis: Infizierte 495 (+1), Todesfälle 63 (+0), 7-Tage-Inzidenz 4,1
  • Kreis Darmstadt-Dieburg: Infizierte 764 (+11), Todesfälle 21 (+0), 7-Tage-Inzidenz 13,4
  • Kreis Bergstraße: Infizierte 676 (+7), Todesfälle 3 (+0), 7-Tage-Inzidenz 15,9

Corona: Stadt Offenbach erlässt weitere Maßnahmen

+++14.05 Uhr: Für Offenbach meldet das Gesundheitsamt 20 neue Corona-Fälle. Aktuell sind 98 Personen in Offenbach mit dem Coronavirus infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 56 Fällen auf 100.000 Einwohner. Somit hat die Stadt die vierte (rote) Stufe des hessischen Eskalationskonzeptes überschritten. Die Stadt Offenbach erlässt deshalb weitere Maßnahmen und Einschränkungen.

Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke plädiert an die Vernunft der Bürger, um ein Entgleiten der Corona-Situation zu vermeiden. Eine der Maßnahmen ist laut Schwenke daher, dass sich ab sofort in Offenbach nur noch fünf Menschen treffen dürfen oder maximal zwei Haushalte. Dies gilt auch für die Gastronomie. Zudem ist die zulässige Zahl von Gästen bei öffentlichen Veranstaltungen auf 100 reduziert worden. Die Sperrzeit von 23 bis 6 Uhr für Bars, Kneipen, Restaurants und Bistros tritt ebenfalls wieder in Kraft. Zu privaten Feiern im öffentlichen Raum, etwa in einer Gaststätte, dürfen höchstens 25 Menschen kommen. Bei privaten Feiern zu Hause oder etwa in Vereinsheimen werde eindringlich geraten, diese auf maximal zehn Personen zu beschränken.

+++13.31 Uhr: Im Odenwaldkreis gibt es drei neue Corona-Infektionen. Die Anzahl der positiven Testergebnisse steigt damit auf 497 (Stand 07.10., 12.15 Uhr). 427 Personen gelten als genesen. Das sind vier mehr als am vergangenen Montag. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 63. Das Land Hessen errechnet für den Odenwaldkreis eine 7-Tage-Inzidenz von 4,1.

Corona-Situation in Offenbach weiter kritisch

Update vom Mittwoch, 07.10.2020, 08.05 Uhr: Die Corona-Situation in Offenbach ist weiter kritisch. Das Robert-Koch-Institut meldet für die Stadt Offenbach (Stand 07.10., 0 Uhr) eine 7-Tage-Inzidenz von 49,7 und damit nur knapp unter der Marke von 50. Damit weist die Stadt unter den Kreisen und kreisfreien Städten nun die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen auf. In der Nachbarstadt Frankfurt am Main hat sich der Wert ganz leicht entspannt. Dort liegt die Inzidenz am Mittwoch bei 47,0.

+++18.20 Uhr: Im Kreis Darmstadt-Dieburg ist eine Erzieherin der evangelischen Kita Pfarrgarten in Ober-Ramstadt positiv auf Corona getestet worden. Laut Kreis müssen insgesamt 34 Kinder und 14 Erzieherinnen und Erzieher in Quarantäne. Weil der normale Betrieb in der Einrichtung nicht aufrechterhalten werden kann, bietet die Kita einen Notfallbetrieb an. Die Infektion hat laut Kreis außerhalb der Kita stattgefunden.

Corona-Zahlen aus dem Main-Kinzig-Kreis: Gesundheitsamt meldet Neuinfektionen

+++16:50 Uhr: Für den Main-Kinzig-Kreis hat das zuständige Gesundheitsministerium heute 18 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Betroffenen wohnen in Bruchköbel, Maintal (je 3), Gelnhausen, Hanau (je 2), Bad Orb, Bad Soden-Salmünster, Erlensee, Gründau, Langenselbold, Linsgengericht, Nidderau und Schlüchtern. Betroffen ist auch der Kindergarten St. Laurencius in Bad Soden-Salmünster, wo das Gesundheitsamt für 13 Personen vorsorglich häusliche Quarantäne angeordnet hat. Das Gesundheitsamt berichtet von derzeit 169 „aktiven“ Corona-Fällen im Main-Kinzig-Kreis, von denen sechs Patienten stationär behandelt werden.

Corona im Kreis Offenbach: Keine Entspannung in Sicht

Auch im Kreis Offenbach scheint keine Entspannung in Sicht zu sein. Innerhalb eines Tages wurden elf neue Erkrankungen gemeldet, womit die Infektionszahlen auf 1.368 gestiegen sind. Aktiv sind damit derzeit 172 Personen mit dem Corona-Virus infiziert, von denen 16 Personen in Krankenhäusern versorgt werden. Die 7-Tage-Inzidenz für den Kreis Offenbach liegt bei 27,7.

+++15:28 Uhr: Das hessische Sozialministerium hat die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. In der Stadt Offenbach gibt es einen weiteren Todesfall. Die 7-Tage-Inzidenz ist dort auf 45,9 angestiegen. Viele Neuerkrankungen vermeldet der Main-Kinzig-Kreis. Dort ist die Zahl der bestätigten Fälle um 17 auf 1.457 gestiegen.

Corona in Offenbach und Hanau: Neue Infektionen

+++14:42 Uhr: Das Gesundheitsamt Offenbach meldet elf neue Infektionsfälle mit dem Coronavirus in Offenbach. Darunter sollen sich ein Reiserückkehrer und vier Kontaktpersonen befinden. Bei sechs weiteren Personen werde die Ursache der Erkrankung derzeit noch recherchiert.

Aktuell gibt es in Offenbach 94 Menschen, die mit dem Corona infiziert sind. Nach Angaben der Stadt Offenbach werden derzeit sechs Infizierte im Krankenhaus behandelt. Neben 88 positiv getesteten Personen befinden sich zudem 473 weitere Personen, die Kontakt zu einem positiv Getesten hatten oder aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind, in häuslicher Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 46,1 Fällen auf 100.000 Einwohner und damit kurz vor nächsten Warnstufe.

Maske auf: Offenbach steht kurz vor der nächsten Warnstufe (Symbolbild).

Corona in der Region Offenbach und Hanau: Lage wird ernst

Update von Dienstag, 06.10.2020, 07.05 Uhr: In Offenbach hat sich die Corona-Lage in den letzten Tagen dramatisch zugespitzt. Am Montag hatte das Gesundheitsamt der Stadt noch gemeldet, die Inzidenz läge bei 40,4 Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage. Jetzt ist die Zahl nochmal gestiegen. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet, hat sich die 7-Tage-Inzidenz in Offenbach jetzt auf 46,6 erhöht. Damit gibt es in Hessen nur eine andere Stadt, die eine Höhere Inzidenz aufweist. Frankfurt am Main kommt auf einen Wert von 47,1 Infektionen mit dem Coronavirus.

Für Offenbach und Frankfurt wird es jetzt ernst. Denn beide kratzen bereits an der vorletzten Corona-Warnstufe. Ist die erreicht, was ab einem Wert von 50 der Fall ist, dann sind strenge Corona-Maßnahmen vorgesehen. Wie im Eskalationskonzept von Hessen angegeben, folgen ein „konsequentes Beschränkungskonzept“ und gegebenenfalls Mobilitätseinschränkungen der Bürger.

Corona rund um Offenbach: Stadt nähert sich vorletzter Eskalationsstufe

+++18:18 Uhr: In einer Kita und einer Schule im Kreis Darmstadt-Dieburg gibt es Corona-Alarm. Dem Kreis zufolge wurde eine Mitarbeiterin der Kita Regenbogen in Roßdorf positiv auf das Virus getestet. Betroffene Kinder und Betreuer seien bereits informiert und in Quarantäne. Die Einrichtung müsse nach aktuellem Stand nicht schließen.

An der Albrecht-Dürer-Schule in Weiterstadt wurde eine Schülerin positiv getestet. Ein Ausbruchsgeschehen liege nach aktuellem Stand nicht vor. Auch hier wurde die Schulgemeinde unmittelbar informiert.

Eskalationsstufe drei überschritten: Offenbach und Frankfurt warten auf neue Maßnahmen.

Corona rund um Offenbach: Stadt nähert sich vorletzter Eskalationsstufe 

Erstmeldung vom Montag, 05.10.2020: Offenbach – In Frankfurt und Offenbach, den beiden Corona-Hotspots in Hessen, ist mittlerweile Eskalationsstufe drei überschritten. In Offenbach ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen auf 40,4 gestiegen. Das hat die Stadt am Montag mitgeteilt und berief sich dabei auf die neuesten Erkenntnisse des Gesundheitsamtes. Im Moment zählt Offenbach 88 Menschen mit Symptomen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

Kurz vor Warnstufe 4: Neue Maßnahmen für Frankfurt und Offenbach

Am Wochenende sind in Offenbach demnach 27 neue Corona-Infizierte registriert worden. Darunter vier Reiserückkehrer und 15 Kontaktpersonen. Aktuell befinden sich 505 Personen in häuslicher Quarantäne, weil sie nachweislich in Kontakt mit einer positiv getesteten Person waren oder aus einem Risikogebiet nach Offenbach zurückgekehrt sind.

Am Dienstag (06.10.2020) wollen die Gesundheitsämter und die zuständigen Dezernenten in Frankfurt und Offenbach über neue Verhaltensregeln in ihren Städten entscheiden. Die Pressekonferenz ist nach aktuellem Stand für den 06. Oktober um 14.00 Uhr geplant.

Nach den Zahlen des hessischen Sozialministeriums (Stand 05.10.2020, 14 Uhr) legt die 7-Tage-Inzidenz in Offenbach aktuell nur bei 35,2. Die unterschiedlichen Werte zwischen Ministerium und den Angaben der kreisfreien Städte und Landkreise können auf Verzögerungen bei den Meldeketten zurückzuführen sein. Ein Überblick über die Regionen. (mit dpa)

Rubriklistenbild: © Roberto Pfeil / dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare