Offenbacherin und Mühlheimer gelten weiter als vermisst

Offenbach - Weiterhin herrscht keine Klarheit für die Angehörigen der Costa-Vermissten aus Offenbach und Mühlheim. Nach dem Fund mehrerer Leichen steht eine Identifizierung der Toten noch aus. 

Nach dem Fund mehrerer Leichen im Wrack des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ in Italien warten die hessischen Angehörigen mehrerer vermisster Urlauber weiter auf eine Identifizierung.

„Bislang haben wir keine Nachricht, um wen es sich bei den Toten handelt“, teilte die Polizei am Donnerstagmorgen mit. Es werden noch drei Menschen aus Hessen vermisst: Die ebenfalls aus Offenbach stammende Schwester einer ums Leben gekommenen Frau und ein Ehepaar aus Mühlheim am Main. Nach der Havarie des Schiffes sind bislang insgesamt 30 Tote geborgen worden, von zwei Passagieren fehlt weiter jede Spur.

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Die „Costa Concordia“ hatte am 13. Januar mit mehr als 4200 Menschen an Bord vor der toskanischen Ferieninsel Giglio einen Felsen gerammt und war dann gekentert. Gegen den Kapitän Francesco Schettino wird unter anderem wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Havarie und Verlassen des Schiffes während der Evakuierung ermittelt. Er steht unter Hausarrest.

Rubriklistenbild: © dpa

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