Und dann bloß kein Notfall

+
Die ambulante Notfallversorgung und auch die Entbindungsabteilung wird während des Umzugs komplett aufrecht erhalten.

Offenbach (mcr) ‐ Der einen Umzug, der anderen Stau: Der Klinikumzug am Wochenende wird aller Voraussicht nach nicht ohne Verkehrsbehinderungen im direkten Umfeld des Areals über die Bühne gehen.

Lesen Sie dazu außerdem:

Im Klinikum grassiert das Umzugsfieber

Die Klinikleitung verbindet ihre Vermutung, dass die Verkehrswege vor allem in Abschnitten des Starkenburgrings, der Brinkstraße, Lortzingstraße, Beethovenstraße, Frühlingsaustraße, Rosenaustraße und Sprendlinger Landstraße zeitweise verstopfen könnten, mit dem Appell an Autofahrer, diese Bereiche zu meiden.

Der Ausnahmezustand beginnt morgen um 7 Uhr. Dann fällt der Startschuss für den Transport von mehr als 600 Patienten aus dem Altbau in die Pflegestationen des benachbarten Neubaus. Bis gegen 19 Uhr sollen zwei Drittel, also rund 450 Patienten, ihre neuen Zimmer bezogen haben. Am Sonntag, ebenfalls ab 7 Uhr, folgen bis voraussichtlich 14 Uhr weitere 170 Patienten.

In Einsatz oder Bewegung sein werden an beiden Tagen weit mehr als 1 000 Menschen. Schon die Zahl der Helfer alleine übersteigt das übliche Maß durch verdoppelte Personalstärken in der Pflege, im Operationsbereich, in der Anästhesie und Zentralen Notaufnahme. Hinzu kommen Rettungshelfer, Wachdienste und viele Freiwillige. Um Störungen zu vermeiden, bleibt das gesamte Klinikgelände einschließlich des Parkhauses für Besucher, Anlieferer, Taxis und Neugierige gesperrt.

Und: Parallel zum Patienten-Umzug läuft der Gütertransport weiter. Er wird über die Seitenstraßen abgewickelt, was dort für weitere Risiken und Nebenwirkungen sorgen wird. Für Autofahrer, die an den Zufahrten zum Klinikgelände angehalten und abgewiesen werden, kann es in den umliegenden Straßen wiederholt zu Verkehrsbehinderungen kommen.

Die ambulante Notfallversorgung und auch die Entbindungsabteilung wird komplett aufrecht erhalten. Jeder Notfallpatient kann fachärztlich versorgt werden. Nur in den wenigen Stunden des Intensivpatienten-Umzugs ist die Kapazität der Notaufnahme eingeschränkt. Dennoch wird die Bevölkerung gebeten, sich an beiden Tagen im Notfall möglichst direkt an andere Krankenhäuser der Umgebung zu wenden.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare