Übergriffe auf Stände in Offenbacher Innenstadt 

Deutliche Abfuhr für AfD-Antrag

Offenbach - Das Manöver der AfD war durchsichtig und die anderen Fraktionen ließen sich nicht vor deren Karren spannen: Sie erteilten am Donnerstagabend in der Stadtverordnetenversammlung dem AfD-Antrag eine Abfuhr, wonach das Parlament eine Art Resolution gegen Gewalt im Wahlkampf verabschieden sollte.

AfD-Fraktionschefin Christin Thüne führte zunächst aus, dass bundesweit die Gewalt gegen Politiker zunehme, um dann sogleich Übergriffe auf AfD-Stände in der Offenbacher Innenstadt sowie weitere angebliche Sachbeschädigungen auf AfD-Eigentum zu schildern. Ausdrücklich warf sie dabei den Jusos vor, daran beteiligt gewesen zu sein.

Die sozialdemokratische Stadtverordnete Heike Habermann wies die Vorwürfe gegen die SPD-Nachwuchsorganisation entschieden zurück und betonte im Übrigen mit Blick auf das AfD-Begehren, das Parlament werde sich nicht für etwas aussprechen, was eine Selbstverständlichkeit sei.

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Der bei der AfD hospitierende Republikaner Hans-Joachim verstieg sich daraufhin in den Vorwurf, im Parlament herrsche „Meinungsdiktatur“ und war der Ansicht, wer den Antrag ablehne, decke generell Gewalttaten und schüre insbesondere Gewalt gegen die AfD. (mad)

Rubriklistenbild: © dpa

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