Pott-Kopie steht nun im Museum

Offenbach (mad) ‐ Okay, das Original ist es nicht. Aber das wäre wohl auch zu viel verlangt. Außerdem: Die Fans geben sich mit Sicherheit auch mit der originalgetreuen Kopie zufrieden.

Seit Montagabend steht eine Nachbildung des DFB-Pokals von 1970 in den Räumen des Kickers-Fan-Museums (Goethestraße 62). Gesponsert hat den Pott der Offenbacher Kernkraftwerks-Spezialist Areva, dessen Standortleiter Stephan Krüger den Pokal an Thorsten Franke und sein Team vom Museum übergab.

13 ehemalige Spieler hatten bereits im Oktober ihre Erinnerungen an den Pokal-Sieg auf dem Bieberer Berg aufleben lassen. Eine Überraschung war für die Spieler dabei, dass auch der DFB-Pokal seinen Weg nach Offenbach zurück gefunden hatte - in Form einer Nachbildung, die nun im Museum verbleiben wird.

Möglich wurde dies durch die Initiative von Stadt und Areva. „Ich hoffe, dieser Pokal ist Ansporn für Fans und Profis gleichermaßen, an den Erfolg der Kickers in den 70er Jahren anzuknüpfen“, meint Stephan Krüger.

Weitere Informationen zum Museum gibt es auf der Internetseite des Museums.

Gelegenheit dazu haben die Kickers bereits am nächsten Dienstag, wenn der Club aus Nürnberg am Bieberer Berg im DFB-Pokal-Achtelfinale auf die Kickers trifft. Das wird auch kein leichtes Spiel für Standort-Chef Krüger. Der Firmensitz der Areva NP GmbH ist nämlich in Erlangen bei Nürnberg, und das Unternehmen ist Hauptsponsor des Clubs. „Wir fühlen uns aber an unserem Standort Offenbach auch den Kickers verbunden. Möge das bessere Team gewinnen“, so Krüger.

Tragende Worte zum Anlass findet Oberbürgermeister Horst Schneider: „Der Pokalsieg der Kickers ist ein Stück Offenbacher Stadtgeschichte und rund um den Bieberer Berg fest im kollektiven Gedächtnis verankert.“

Das Kickers-Fan-Museum wurde am 7. März 2007 eröffnet. Gegründet allein mit dem privaten Bestand an OFC-Erinnerungsstücken von Thorsten Franke, wirkt das Museum mittlerweile als Anziehungspunkt für Kickers-Utensilien aller Art, die dem Museum deutschlandweit zur Verfügung gestellt werden. Von Schals, Wimpeln und Aufnähern über Original-Trikots von Ex-Spielern, alten Zeitungsausschnitten, Bildmaterial bis hin zu Videomaterial aus allen Dekaden seit den 1950er-Jahren konnte das Museum sein Angebot für den Besucher ständig erweitern.

Rubriklistenbild: © Georg

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