Zweifel bei Registrierung als Flüchtling

Medienbericht: Dolmetscherin hegte Verdacht gegen Franco A.

Offenbach - Im Fall des terrorverdächtigten Bundeswehroffiziers Franco A. aus Offenbach sollen nach einem Medienbericht bei seiner Registrierung als vermeintlicher Flüchtling durchaus Unstimmigkeiten aufgefallen sein.

Der anwesenden Dolmetscherin seien Zweifel gekommen, berichtet der "Spiegel". Die Frau marokkanischer Herkunft habe allerdings nicht gewagt, diese zu äußern. Denn A. habe angegeben, aus einer christlich-jüdischen Familie zu stammen - und sie habe "nichts gegen einen Israeli" sagen wollen, habe die Frau später erklärt. Das Nachrichtenmagazin beruft sich auf Schilderungen einer Vertreterin des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) im Rechtsausschuss des Bundestags.

Alles zum Bundeswehrskandal um Franco A.

Franco A. war 2016 als syrischer Flüchtling anerkannt worden, obwohl er noch nicht einmal Arabisch spricht. Er hatte angegeben, er spreche französisch. Die Ermittler des Generalbundesanwalts glauben, Franco A. habe als Flüchtling getarnt Anschläge auf Politiker begehen wollen. Die BAMF-Vertreterin nannte laut "Spiegel" seine Registrierung als Flüchtling "ein Zusammentreffen mehrerer eklatanter Fehler, mangelnder Routine und extremer Belastung aller Mitarbeiter".

Mit dieser Ausrüstung kämpft unsere Bundeswehr

Rubriklistenbild: © dpa

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