Dritte Gesamtschule fast perfekt

Offenbach - (tk/tm) Von Parteifreundin zu Parteifreund wird Optimismus verbreitet. Schuldezernent Paul-Gerhard Weiß (FDP) hat telefonisch eine ermutigende Auskunft von Hessens Kultusministerin Dorothea Henzler (FDP) erhalten.

„Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Geschwister-Scholl-Schule (GSS) schon ab nächstem Schuljahr vierzügig als Integrierte Gesamtschule arbeiten wird.“ Die Ministerin wird der seit Jahren immer wieder gestellten Forderung zustimmen. Es fehlt nur der Segen des Hauptpersonalrats der hessischen Lehrer.

Laut Ministeriumssprecher Dr. Nicolas Wolz muss sich die Pädagogenvertretung noch mit der Vorlage befassen, mit einer Entscheidung rechnet er für diesen Monat.

Seit 2002 kämpft die Stadt - beziehungsweise die entsprechende Mehrheit; die CDU kann sich weniger mit einer weiteren Gesamtschule anfreunden - darum, neben Edith-Stein- und Schillerschule eine dritte Integrierte Gesamtschule (IGS) zu bekommen. Geschwister-Scholl-Rektorin Fanni Lange-Mülot versichert: „Wir stehen voll hinter dem Unterfangen“. Derzeit läuft die GSS als Haupt- und Realschule noch dreizügig. Wird sie IGS, geht sie vierzügig ins neue Schuljahr.

Eine deutliche Entspannung erhoffen sich Schulträger und Schulamt deshalb fürs neue Schuljahr. Ohne Umwidmung der Scholl-Schule müssten rund 130 Jungen und Mädchen abgewiesen werden, die als weiterführenden Bildungsgang eine Gesamtschule gewählt haben. Zwar kann die GSS nicht alle 130 Schüler aufnehmen, doch die meisten von ihnen.

„Räumlich ist die Scholl-Schule für die Umwidmung gewappnet“, sagt Weiß. Für die benötigte Anzahl von Lehrern muss das Staatliche Schulamt Sorge tragen. Derzeit werden an der GSS rund 700 Schüler von 45 Lehrern unterrichtet.

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