Earth Hour

Auch in Offenbach wurde es dunkel

Offenbach - Eine Stunde Licht ausschalten für den Klimaschutz: Auch Offenbach hat sich an der diesjährigen Earth Hour beteiligt und ein Zeichen für den Umwelt- und Klimaschutz gesetzt.

Einmal im Jahr schalten auf Initiative der Umweltschutzorganisation WWF Millionen Privatpersonen und tausende Städte rund um den Globus für eine Stunde das Licht aus. Im Fokus der Earth Hour standen dieses Jahr die zahlreichen Arten, die durch die Klimakrise bedroht sind. Geht die Erderwärmung so weiter wie bisher, läuft jede sechste Art Gefahr auszusterben. Ab 20. 30 Uhr Ortszeit lagen bei der Earth Hour offizielle Gebäude und berühmte Bauwerke überall auf der Welt im Dunkeln – auch in Offenbach. Dazu setzten unzählige Kerzenmeere und einfallsreiche Aktionen ein deutliches Zeichen für den Klima- und Umweltschutz.

Dorothee Rolfsmeyer, städtische Klimamanagerin beim Umweltamt und Initiator der Aktion in Offenbach, findet dennoch: „Es geht im Klimaschutz nicht nur um die großen Schritte, bereits die kleinen Dinge können in der Menge einen großen Unterschied machen“. So soll die Earth Hour dazu anregen im Alltag aktiv zu werden, das kann schon das Lichtausschalten sein, wo es sonst ungenutzt weiterbrennt. Daher haben Offenbacher Klimapaten auf dem Wochenmarkt zum Mitmachen aufgerufen.

Licht aus! Vorher-Nachher-Fotos der "Earth Hour"

An einem Stand inmitten der übrigen Marktbeschicker informierten sie über Einsparmöglichkeiten bei Leuchtmitteln. Imposante Ausstellungsstücke kamen von der Firma Manroland, die bei der Sanierung ihrer Beleuchtung in verschiedenen Teilen der Firma Einsparungen im niedrigen sechsstelligen Bereich pro Jahr erreicht hat. Der Vorteil bei Maßnahmen im Bereich Beleuchtung ist eine schnelle Amortisationszeit.

Bei einem vom Umweltamt angebotenen Gewinnspiel war der thematisch passende Gewinn für Offenbacher Teilnehmende ein Insektenhotel – das geht an den Weltladen Bürgel. (pso)

"Earth Hour": Dunkelheit wirbt für den Klimaschutz

Rubriklistenbild: © dpa

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