Verletzte Frau entlastet ihren Ehemann

Offenbach - Eine lebensgefährlich verletzte Offenbacherin hat ihren Ehemann entlastet. Sie war mit Stichverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Der 42-Jährige hatte seine Frau am vergangenen Freitag ins Klinikum gebracht und gesagt, die 38- Jährige sei bei einem Spaziergang in einen Rechen gefallen. Die Ärzte zweifelten angesichts der Stichwunden an der Erklärung und riefen die Polizei.

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Diese ging von einer Messerattacke aus, nahm den Mann fest und ermittelte wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung. Als die Frau wieder ansprechbar war, bestätigte sie die Version ihres Mannes, wie die Polizei in Offenbach am Montag berichtete. Der 42-Jährige ist wieder auf freiem Fuß, die Polizei ermittelt weiter. Die Frau ist inzwischen außer Lebensgefahr.

dpa

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