Gefährlicher Eichenprozessionsspinner

Schutz vor giftiger Raupe

Offenbach - Ab kommender Woche will die Stadt ihre Eichenbestände vor den Raupen des Eichenprozessionsspinners schützen.

Das Ordnungsamt befürchtet, dass die Raupe sich sonst im Stadtgebiet verbreiten könnte. Ihre Härchen können bei Kontakt mit der menschlichen Haut schwere allergische Reaktionen auslösen.

Das Mittel Neem Protect (Wirkstoff aus dem Samen des Neem-Baumes) wird insbesondere auf die Eichen rund um Kitas, Schulen, Sportanlagen, Altenheimen, und Friedhöfen gesprüht. Das Ordnungsamt betont, dass es sich dabei nicht um ein Gift handelt. Es ist für Menschen und andere Säugetiere ungefährlich.

Fachgerecht Gartenwege anlegen

Die Bekämpfungsmaßnahmen sollen je nach Wetterlage in zwei Wochen abgeschlossen sein. Auch wenn es sich nicht um eine giftige Substanz handelt, wird den Anrainern empfohlen, während des Besprühens Fenster und Türen geschlossen zu halten und den Aufenthalt im Freien zu vermeiden. Fragen zur Bekämpfungsaktion beantwortet Alexander Kratz vom Ordnungsamt unter 069/8065-3166. (pso)

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