Einbruchsopfer haben ihren Schmuck zurück

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Könnte von uns sein: Das Ehepaar Lange gehörte zu den Besuchern des Polizeipräsidiums in Offenbach, die sich Hoffnung machten, gestohlenen Schmuck zurück zu bekommen. Die Kriminaloberkommissare Heinz Maaß (links) und Peter Trier zeigten und berieten.

Offenbach (hf) - 154 Gegenstände erkannten die Besucher wieder, elf weitere Tatorte konnten Beutestücken zugeordnet werden. „Unter dem Strich ein Erfolg“, freuen sich die Ermittler der Kriminalpolizei nach der Ausstellung von Schmuckstücken im Polizeipräsidium Südosthessen.

Dort waren zwei Tage lang Münzen, Uhren und Schmuckstücke zu begutachten, die wohl allesamt aus Einbrüchen einer einzigen Bande stammten. Sichergestellt wurden die Pretiosen bereits Anfang Mai von der Kripo Marburg, die seit Dezember 2011 gegen fünf mutmaßliche Wohnungseinbrecher ermittelte. Da einige Spuren in die hiesige Region führten, wurden die Schmückstücke auch in Offenbach gezeigt.

Im Vorfeld hatten die Beamten 900 Haushalte in Stadt und Kreis Offenbach, in Hanau und im Main-Kinzig-Kreis sowie im angrenzenden bayrischen Raum angeschrieben, die von Wohnungseinbrüchen betroffen waren. Darüber hinaus wurde in den Medien auf die „Wanderausstellung“ der Beuteschmuckstücke hingewiesen, so dass etwa 300 Besucher im Präsidium erschienen.

Erfolgreiche Aushändigung vieler Gegenstände

Die Hälfte davon war aufgrund der Anschreiben erschienen, die Mehrzahl der restlichen Besucher reagierte auf die Medieninfos. „Von den 154 erkannten Schmuckstücken konnten wir bereits 63 sofort aufgrund eines eindeutigen Eigentumsnachweises aushändigen“, teilt die Kripo mit.

Bei den restlichen 91 Preziosen bedarf es noch einer Überprüfung – aber auch sie sollten bald wieder in den Händen der Eigentümer landen. Die aufgrund der Ausstellung zugeordneten Tatorte liegen in Offenbach, Neu-Isenburg und Obertshausen sowie in Schöneck, Hasselroth, Erlensee, Freigericht, Niedermittlau, Ronneburg und Bad Vilbel. Zudem freuen sich die Kriminalbeamten über Hinweise, die für die weiteren Ermittlungen, die noch andauern, hilfreich sein könnten.

Einbruch und Sicherheit

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