Bitte um Unterstützung

Einwanderung: Offenbach ruft um Hilfe

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Offenbach - Die zunehmende Einwanderung aus Südosteuropa nach Offenbach belastet die Stadt finanziell. Deswegen bittet die Stadt den Bund und das Land Hessen um Hilfe.

Nach dem Hilferuf zahlreicher Städte an die Bundesvorsitzenden von CDU, CSU und SPD zur Bewältigung der Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien hat Offenbach präzise Forderungen formuliert. Die Stadt verlangte unter anderem, dass Zuwanderer - anders als bisher - nur noch für dauerhaft in Deutschland lebende Mädchen und Jungen Kindergeld bekommen. Für die Zahlung müsse ein Residenzprinzip eingeführt werden, hieß in einer Mitteilung. Dafür solle das Kindergeldgesetz geändert werden.

Zudem solle die Bundesagentur für Arbeit das Personal in den Kindergeldkassen aufstocken, um den Missbrauch von Leistungen zu verhindern. Vom Land Hessen erwartet Offenbach nach eigenen Angaben mehr Unterstützung beim Vorgehen gegen Vermieter, die Wohnungen überbelegen und überhöhte Mieten verlangen.

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In einem Freitag veröffentlichten Brief hatten 16 Städte, darunter auch Offenbach, finanzielle Soforthilfe wegen der Armutszuwanderung aus Bulgarien und Rumänien gefordert. Mit dem Schreiben hatten sich die 15 Oberbürgermeister und ein Stadtrat an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Sigmar Gabriel (SPD) gewandt.

(dpa)

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