Das Einzige, was tabu ist, ist Geld

+
Handeln und Tauschen ohne Geld war im Kammergebäude angesagt.

Offenbach ‐  Das Mütterzentrum sucht jemand, der Gardinenstangen anbringt, der Verein Soziale Plastik braucht Hilfe bei der Installation einer Toilette, die italienische Gemeinde wünscht sich Unterstützung bei der Gestaltung eines Plakats. Von Denis Düttmann

Alles Wünsche, die durchaus in Erfüllung gehen könnten – wenn sich nur der richtige Partner findet.

Zum dritten Mal trafen sich Vertreter von gemeinnützigen Vereinen und Unternehmen auf dem sozialen Marktplatz „Gute Geschäfte“ im Foyer der Industrie- und Handelskammer (IHK). Die Vereine präsentieren ihre Anliegen und suchen den Kontakt zu Unternehmen, die mit Beratung,  Arbeitskraft oder Sachspenden weiterhelfen. Ist man sich handelseinig, werden Umfang und Modalitäten des Engagements schriftlich festgehalten.

„Es geht gar nicht so sehr um die rein materiellen Werte, sondern um die Netzwerke und Kontakte, die hier geknüpft werden“, sagt Sigrid Jacob vom Freiwilligenzentrum Offenbach, die den Marktplatz mit zahlreichen Partnern aus der Region organisiert. 30 Vereine und 33 Unternehmen aus Stadt und Kreis nehmen am sozialen Basar teil.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare