Geldstrafen und Festnahmen

EM-Party und Auto-Korso: Darauf sollten Fans achten

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Offenbach (dr) - Ein toter Fan in Frankfurt, Kopfverletzungen einer 17-Jährigen in Rodgau, durch Pyrotechnik verrauchte Tunnel und Straßen in etlichen Städten und Gemeinden: Darauf sollten Fans achten, damit sich solche Schreckensmeldungen in der Region nicht wiederholen.

Die Polizei will kein „Spielverderber“ sein, muss jedoch darauf achten, dass die Feiern in einem akzeptablen Rahmen bleiben. Ein böses Ende hat letzte Woche beispielsweise eine Jubel-Fahrt in Langen genommen: Im Lutherplatz-Kreisel verlor ein 32-jähriger Quad-Fahrer nach dem Deutschlandspiel die Kontrolle über sein Vehikel - mit Folgen.

„Gerne lassen wir die Fans nach einem gewonnenen Spiel feiern. Dabei kann es auch mal lauter werden. Und auch die eine oder andere Straße kann dabei kurz in Beschlag genommen werden. Auf keinen Fall dürfen durch die Jubelfeten aber gefährliche oder gar strafbare Situationen entstehen“, sagt Polizeidirektor Claus Spinnler. Auch in den nächsten Abenden werden die Beamten deshalb wieder in Stadt und Kreis Offenbach präsent sein und auch einschreiten, wenn die Freude in Übermut umschlägt und andere Fans oder gar Unbeteiligte gefährdet werden.

So ist etwa das Abbrennen von Bengalos und Feuerwerkskörpern verboten. Die bengalische Fackeln erzeugen Temperaturen von mehreren tausend Grad sowie Gase, die der Gesundheit schaden können. Im Extremfall könnte der kurze Spaß auch richtig teuer werden. Erfahren Sie in unserer Klickstrecke auf was Sie bei Ihrer nächsten EM-Party und beim Auto-Korso achten sollten.

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