Erst putzen, dann zur Party

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Mutter Natur rächen mit dem dem Rechen - zur letzten von fünf Offenbacher „Sauberhaft“-Veranstaltungen ein Leichtes. Vor allem, weil nach dem großen Putz die große Party an den Kulturwaggon lockte.

Offenbach ‐ Normalerweise feiert man erst eine Feier und dann wird aufgeräumt. Bei der „Sauberhaften Street Party“ am Kulturwaggon war es genau anders herum. Von Denis Düttmann

Mit Müllsack und Greifzange zogen Feierwillige über das Mainvorgelände und sammelten Müll ein. Erst später am Abend zelebrierten sie mit Livemusik das Finale der hessenweiten Aktion „Sauberhafte Stadt“.

Seit März waren bei fünf Aktionen insgesamt rund 2500 Offenbacher in der Stadt unterwegs und räumten auf. „Wir haben es geschafft, Offenbacher aus den unterschiedlichsten Bereichen der Gesellschaft zu mobilisieren“, sagte Stadtrat Paul-Gerhard Weiß. „Neben der tatsächlichen Müllbeseitigung trägt die Aktion auch zur Bewusstseinsbildung in der Bevölkerung bei.“ Besonders habe es ihn gefreut, dass so viele Migranten mitgemacht haben.

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