Erste Waren schon im Regal

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Entlang der Flanierwege des KOMM-Einkaufszentrums werden Parkett und Fliesen verlegt, letzte Strippen gezogen und die Lüftung eingestellt. In vielen Läden sind die neuen Mieter bereits mit dem Einrichten beschäftigt. Heute in drei Wochen ist Eröffnung des Hoffnungsträgers in der Innenstadt.

Offenbach - Vor und in Offenbachs neuem Einkaufszentrum KOMM herrscht rege Betriebsamkeit. Eindrucksvoll präsentiert sich mittlerweile die mit viel Glas transparent gehaltene Fassade zum Aliceplatz hin. Von Thomas Meier +++Fotostrecke+++

Die Große Marktstraße ist zur Fußgängerzone umgestaltet, und erste anliegende Lokale haben hier ihre Tische und Stühle herausgestellt. Dennoch: Wer das geschäftige Gewusel der Bauarbeiter, Techniker und Dekorateure beobachtet, kann kaum glauben, dass am 24. September Eröffnung gefeiert werden soll.

Alles im grünen Bereich“, lacht Henning Zimmermann, seit März diesen Jahres Projektleiter für den neuen Konsumtempel und bereits seit drei Jahren aktiv mit am KOMM-Aufbau beteiligt.

Der Architekt und frühere Kickers-Spieler ist voller Optimismus - nicht nur für die rechtzeitige Fertigstellung, sondern auch für Offenbach: „Genau das hat der Stadt doch noch gefehlt. Alle, mit denen ich arbeite, denken so: Mit dem KOMM kommt der Aufschwung für die Innenstadt.“

Noch sind die Rolltreppen im neuen und lichtdurchfluteten Einkaufstempel à la Christo verpackt.

Irgendwie muss die Luft im neuen Einkaufstempel euphorisierend wirken, denn allem Stress zum Trotz sind sämtliche Bauarbeiter im Innern gut drauf. Der Elektriker pfeift sich eins auf seiner Leiter, der Fliesenleger flachst mit dem Nebenmann und der Lüftungsbauer schraubt beschwingt die letzten Rohrverbindungen zu.
Im Erdgeschoss reihen sich Dutzende von Müllcontainer aneinander. Bald sollte der letzte Bauschutt abgefahren worden sein.
Seit Tagen beziehen die Mieter des Zentrums ihre neuen Räumlichkeiten, einige sind schon seit Wochen mit dem Innenausbau beschäftigt. Die Bio-Lebensmittelkette Tegut etwa hat bereits alle Regalwände stehen, einiges vom Sortiment ist eingelagert. Klar, dass die frische Ware erst ganz kurz vor Eröffnung angeliefert wird.

Wie sich der Biomarkt hinter dicken Schutzfolien gegen die offenen (und noch staubigen) Galerien abschottet, so auch der Textilhändler H&M, und dies gleich über drei Stockwerke. Seit kurzem wird hier ebenfalls die Ware in Regalen und auf Tischen drapiert.

Bilder vom KOMM kurz vor der Eröffnung

Trubel im neuen Einkaufszentrum

Von den rund 16 000 Quadratmetern Verkaufs- und Bewirtungsfläche sind 92 Prozent vermietet, zirka 50 Geschäfte und Lokale werden bald die Kundschaft umwerben. Im Obergeschoss ist noch eine große Fläche der Makler-Kategorie 1A frei. Hier soll nach Willen der Projektentwicklung ein weiterer gastronomischer Betrieb Einzug halten, bietet sich der Raum mit seiner breiten Glasfront und dem schönen Ausblick auf den Aliceplatz doch förmlich dazu an.

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