Honeywell-Bau wird aber vorgehalten

Erstmal keine neuen Flüchtlinge

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Symbolbild

Offenbach - Die zweite Flüchtlingsunterkunft am Kaiserlei wird entgegen ursprünglicher Planungen noch nicht im Februar für die Unterbringung von Asylsuchenden benötigt.

Wie Sozialminister Stefan Grüttner am Samstag auf dem Kreisparteitag der Offenbacher CDU mitteilte, wird das ehemalige Honeywell-Gebäude zwar wie vorgesehen hergerichtet, diene aber bis auf Weiteres nur als Reserve-Einrichtung. In der schon existierenden Erstaufnahme am Kaiserlei, die für etwa 900 Flüchlinge ausgelegt ist, befinden sich derzeit zirka 500 Menschen. Anders als bei der ersten Unterkunft, so Grüttner weiter, werde das Land den Betrieb des alten Honeywell-Gebäudes nach Umbau sofort übernehmen. Die Stadt Offenbach bekomme die Kosten für die Herrichtung erstattet, sei dann aber nicht mehr in der Verantwortung für das Objekt. Ähnliche Vorhalte-Einrichtungen wie in Offenbach würden an fünf weiteren Standorten in Hessen geschaffen, berichtete der Minister. Diese Kommunen seien dann im Falle einer weiteren Flüchtlingsswelle bei der Zuweisung ganz hinten auf der Liste. Die Vereinbarung zwischen dem Land Hessen und der Stadt Offenbach zur Nutzung des Honeywell-Baus wurde bereits im November getroffen.

Flüchtlingsunterkunft am Kaiserlei: Bilder

mad

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