ESO ist im Herbst besonders gefordert

Die mit dem Laub kämpfen

+
Mit leisen Elektro-Laubbläsern, die 2012 erstmals zum Einsatz kamen, ist der ESO in Sachen Laub unterwegs.

Offenbach - Herbstzeit ist Laubbläserzeit. Deshalb sind die Mitarbeiter des ESO in diesen Tagen wieder – bewaffnet mit geräuscharmen Elektropustern – in der Stadt unterwegs. Sie helfen mit, das herabgefallene Laub von insgesamt rund 28 000 Bäumen im Stadtgebiet zu beseitigen.

Sie unterstützen dabei ihre Kollegen, die in Kehrmaschinen sitzen und wegen der großen Mengen Laub teilweise dreimal so häufig ihre Reinigungstouren unterbrechen müssen, um die gesammelten Blätter abzuladen. Damit die Transportwege der Reinigungsfahrzeuge möglichst gering gehalten werden, sind im Stadtgebiet zusätzliche Abladestellen eingerichtet. An diesen Sammelstellen wird das Laub von größeren Fahrzeugen oder Containern aufgenommen.

Insgesamt reinigt der ESO etwa 130 der 220 Kilometer des Offenbacher Straßennetzes. Die Kosten sind in der Straßenreinigungsgebühr enthalten. Aufgrund des herbstlichen Mehraufwands weist der Stadtdienstleister darauf hin, dass es vereinzelt zu Verschiebungen in den gewohnten Reinigungsrhythmen kommen kann. An den Straßen, die nicht in das Aufgabengebiet der ESO fallen, sind die Anwohner selbst für die Reinigung verantwortlich. Der ESO bittet Bürger, die das Laub selbst entsorgen, dieses nicht auf die Fahrbahn oder auf öffentliche Flächen zu fegen. Hierbei verstopfen unter Umständen Sinkkästen und es droht beim nächsten Regen eine Überschwemmung.

Bilder vom goldenen Wochenende im Herbst

Bilder von einem goldenen Wochenende im Herbst

Das zusammengefegte Laub kann auf dem ESO- Wertstoffhof abgeliefert werden. Bis zu einem Kubikmeter wöchentlich ist das sogar kostenlos. Darüber hinaus dient Laub als Nährstoff für den eigenen Garten. Es bietet Winterschutz für Beete oder dient als Unterschlupf für Igel und andere heimische Kleintiere.

nn

Mehr zum Thema

Kommentare