IHK-Experten helfen bei  Bürgschaften

Offenbach - (ku) Christian Füllbier hatte einen Traum. Er wollte sich selbstständig machen. „Dazu brauchte ich eine öffentliche Bürgschaft bei der Bürgschaftsbank Hessen“, sagte Füllbier.

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach habe ich in mein Vorhaben früh eingebunden und deren gutachterliche Stellungnahme diente dem Bewilligungsausschuss der Bürgschaftsbank unter anderem als Entscheidungsgrundlage.“ Der Unternehmer eröffnete einen Jack Wolfskin Store in Offenbach im Shoppingcenter KOMM.

Unternehmen in Offenbach stellen sich den aktuellen Herausforderungen, wie die IHK erklärte. „Dazu gehören insbesondere der Erhalt der Wachstumsfähigkeit, die Liquiditätssicherung oder das Management von drohenden und bestehenden Krisen.“ Hinzu kämen Gründungen, die eine große Herausforderung darstellen würden. „Je nach Ausgangssituation kann es gute Gründe geben, öffentliche Förderprogramme in Anspruch zu nehmen.“ Dazu zählten auch Bürgschaften der Bürgschaftsbank Hessen, um Investitions- und Betriebsmittelkredite abzusichern.

Maximal 1,5 Millionen Euro Kreditsumme

Ansprechpartner der IHK: Holger Winkler ist unter 069/8207-226 und unter der Adresse winkler@offenbach.ihk.de zu erreichen.

Die Bank übernimmt gegenüber Kreditinstituten Bürgschaften für Existenzgründer und Unternehmer aus Hessen, wenn deren Vorhaben Erfolg versprechend sind. „Öffentliche Bürgschaften können Unternehmen insbesondere eine wichtige Hilfestellung bei fehlenden Sicherheiten geben und ermöglichen damit erst das ein oder andere Vorhaben“, erläuterte Holger Winkler, Referent für Starthilfe und Unternehmensförderung bei der IHK. Es können Bürgschaften für Investitionsfinanzierungen bis zu 80 Prozent und für Betriebsmittelfinanzierungen bis zu 60 Prozent der Kreditsumme und maximal 1,5 Millionen Euro (bei Bewilligungen 2009 und 2010) übernommen werden.

Kommentare