ESO warnt vor falschen Kanalprüfern

Offenbach (mad) - Hausbesitzer aufgepasst: Wenn’s an der Haustür klingelt und sich Handwerker als von der Stadt oder dem Stadtdienstleister ESO beauftragte Firmen vorstellen, die den Kanal vom Grundstück bis zu Straße unter die Lupe nehmen wollen, handelt es sich um Trittbrettfahrer, warnt der ESO.

Hintergrund: Eine von der Landesregierung geplante Verordnung sieht vor, dass Eigentümer Zuleitungskanäle kontrollieren lassen müssen. Durch einen entsprechenden Nachweis soll der Zustand der Verbindung vom Haus zum städtischen Kanalsystem dokumentiert werden.

Um diesen Nachweis fordern zu können, muss aber erst eine entsprechende Verordnung erlassen werden. Die gibt es noch nicht, weshalb der ESO von voreiligen Untersuchungen abrät. Bereits heute nutzten Unternehmen die geplante Verordnung, um Aufträge zu akquirieren. Der ESO weist ausdrücklich darauf hin, dass derzeit keine Unternehmen mit Kontrollen beauftragt sind. Sobald die Verordnung gilt, informiert der ESO über Möglichkeiten und berät zum weiteren Vorgehen.

Rubriklistenbild: © Archiv

Kommentare