Die Familie muss mit

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Fleißige Helfer: Gemeinsam mit den Betreuern wollen die Kinder bis Ende der Woche die Arche fertig haben.

Offenbach - (adr) Fleißig gewerkelt wird derzeit auf der Kinder- und Jugendfarm in der Rheinstraße. Zusammen mit dem Nachwuchs wollen die Betreuer Bernd Spohn und Khalid Khadri bis Ende der Woche eine hölzerne Arche erbauen. Wer Lust hat mitzuhelfen, kann das noch heute und morgen von jeweils 15 bis 18 Uhr.

Die Idee für den Bau des Schiffes entstand durch die Wanderausstellung „Vor uns die Sintflut“, die noch bis zum 28. Juni auf dem Parkplatz des Wetterparks gastiert. Animiert wurden die Farmbetreiber dabei besonders durch den Hingucker der Ausstellung, die „Arche Nova“. Zu dem Spitznamen kam das zuletzt als Postschiff eingesetzte Boot durch seinen flachen, bauchigen Rumpf, der es einer Arche Noah in Kleinformat ähneln lässt.

Bereits mehr als 2 400 Besucher lockte die Wanderausstellung schon an, freut sich die Vorsitzende der Naturfreunde, Annelie Hüpenbecker. Ihr Verein holte die Schau auf den Buchhügel.

Die Bauaktion „Wir sitzen alle in einem Boot“ auf der Kinder- und Jugendfarm gehört zum Rahmenprogramm der Ausstellung. Die Idee, sich zu beteiligen, hatten die Farmbetreiber, um die Kinder für das Thema zu interessieren. Und genug Platz für ein solches Vorhaben bietet das Gelände ohnehin. Die rund 500 Euro, die für die vier Meter lange, zwei Meter breite und zwei Meter hohe Arche benötigt wird, stellt der Verein zu Verfügung, erzählt Mitarbeiterin Karin Schmitz-Roeckerath.

Und das Bauprojekt stößt auf großes Interesse bei den Kindern. Auch wenn nicht alle wissen, was eine Arche überhaupt ist, wollen sie alle weiter mit anpacken, um die neue schiffsförmige Hütte bis zum Ende der Woche fertig zustellen.

Die Meinungen über das, was man überhaupt an Bord eines solchen Schiffes nimmt, gehen weit auseinander. Während dem achtjährigen Jan die Vogelspinne am wichtigsten ist, bevorzugen seine zwei Freunde Daniel und Dennis, beide zehn Jahre alt, Fische und Pferde.

Ganz wichtig sind den Kids auch ihre Familien: Die würde keiner zurücklassen.

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