„Fans werden zufrieden sein“

Offenbach ‐ Der Vorsitzende des Stadtwerke-Aufsichtsrats, der die Vergabe des Stadionneubaus an einen Generalunternehmer zu verantworten hat, ist rundum optimistisch. Von Thomas Kirstein

„Mit dem zu Verfügung stehenden Geld werden wir ein zukunftsträchtiges Stadion bekommen“, sagt Oberbürgermeister Horst Schneider. Welcher Bewerber (von ursprünglich fünf kamen zwei in die engere Wahl) den Zuschlag bekommen hat, darf auch er nicht verraten. Würde die zweiwöchige Einspruchsfrist verletzt, könnten Regressforderungen auf die Stadt zukommen. Den „Treuesten der Treuen“ auf der Steh-Gegengeraden übermittelt Schneider aber schon mal eine Botschaft: „Sie werden sehr, sehr zufrieden sein.“ 20 Fanclubs hatte dieser Tage gefordert, der Ersatz für die bisherige Waldemar-Klein-Tribüne müsse mindestens 10.000 Stehplätze vorsehen.

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Vier Stunden tagte der Aufsichtsrat am Montag, bevor er der Stadtwerke-Tochter Stadiongesellschaft Bieberer Berg seine Empfehlung vorlegte. Das bevorzugte Modell, so der OB, entspreche hinsichtlich Raumprogramm, Architektur und Ausstattung den Offenbacher Anforderungen. Am 12. Januar soll es vormittags beim künftigen Namensgeber, der Spardabank Hessen, der Presse vorgestellt werden, abends in Offenbach den Fans. „Die sehen dann, wie das Stadion von der Bieberer Straße aus wirken wird - und erfahren, wie sie künftig stehen“, meinte Horst Schneider.

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