Rotary-Clubs der Region bieten ihre traditionelle Berufsberatung erstmals online an

Berater genoss über das Internet eine „fantastische Atmosphäre“

Pandemie-bedingt wurde der Berufsinformationstag der Rotarier und der IHK ins Internet verlegt. Von links bei der Eröffnung der Veranstaltung für Oberstufenschüler: Dr. Volker Dorsch (Rotarier, besorgte die technische Umsetzung), Markus Weinbrenner (Hauptgeschäftsführer IHK), Christian Steguweit (Rotarier).
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Pandemie-bedingt wurde der Berufsinformationstag der Rotarier und der IHK ins Internet verlegt. Von links bei der Eröffnung der Veranstaltung für Oberstufenschüler: Dr. Volker Dorsch (Rotarier, besorgte die technische Umsetzung), Markus Weinbrenner (Hauptgeschäftsführer IHK), Christian Steguweit (Rotarier).

Die aus der Corona-Not geborene Premiere ist gelungen – so sehr, dass aus der Notlösung durchaus ein Zukunftsmodell für die traditionelle Berufsberatung von Rotarier und IHK werden könnte. Anstatt zu viert oder fünft am Tisch leibhaftig vor einem Experten zu sitzen, haben rund 500 angehende Abiturienten aus Stadt und Kreis erstmals die Möglichkeit, über eine Videoschaltung bei rund 70 Fachleuten Informationen einzuholen.

Offenbach - Rotary-Pressemann Claus Weyers, selbst als Repräsentant der Marketing-Branche dabei, ist noch immer ganz begeistert von der technischen Umsetzung eines einfachen Zugangs über Links auf einer Website und dem problemlosen Umgang der jungen Leute damit. „Ich habe praktisch zwei Stunden lang durchweg auf Fragen geantwortet“, fasst er zusammen.

Auch seine Mitstreiter – aus Unternehmen, Medizin, Handwerk, Mode, Polizei, Bundeswehr und vielen Bereichen mehr – geben eine positive Rückmeldung vom Interesse der Schüler, die in Online-Gruppen von bis zu fünfzehn so gar nicht die anfangs befürchtete Distanz aufkommen ließen.

„Mein Eindruck war fast, als ob die den ganzen Tag nichts anderes machen“, sagt Claus Weyers zu dem unkomplizierten Umgang mit Mikrofon und Kamera. „Eine fantastische Atmosphäre!“, schwärmt er.

Der Kommunikationsspezialist hat die Schüleranliegen in drei Kategorien eingeordnet: welche, die sich speziell um den Beruf, die Ausbildung und den Weg dorthin befassen; Bitten um allgemeine Ratschläge zu Berufsleben und Berufswahl, zur der Zeit nach der Schule; und das einholen spezieller Tipps für das Erstellen von Präsentationen für die Schule.

Das neue Format hat nach Weyers Einschätzung das Potenzial für eine Wiederholung auch ohne Corona-Druck. Aber beschlossen haben die Rotary-Clubs Offenbach am Main, Offenbach Einhard und Dreieich/Neu-Isenburg dazu noch nichts.

Von Thomas Kirstein

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