Finanzspritze für die Kreativen

Offenbach ‐ In Zukunft sollen es die Kreativen in Offenbach leichter haben. Und es sollen mehr werden. Hauptsächlich in der östlichen Innenstadt und dem Nordend. Von Katharina Skalli

Förderrichtlinien für kreative Freiberufler und Kleinunternehmen sollen der Kreativwirtschaft in diesen Quartieren auf die Sprünge helfen, Entwicklungspotenziale wecken und die Areale beleben. 600.000 Euro beträgt das Projektvolumen aus dem „Hessichen Programm zur Förderung regionaler Wettbewerbsfähigkeit “. 300.000 Euro davon kommen von der Europäischen Union, genauer gesagt aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Die andere Hälfte tragen die Stadt, Verbände soziale Träger und die Geförderten selbst.

„Wir wollen die qualifizierten Kreativen an diesen Standort binden und sie unterstützen, ihre Existenz hier zu sichern“, sagt Bürgermeistern Birgit Simon, auf deren Initiative die Förderrichtlinien im Magistrat verabschiedet wurden.

Von der Unterstützung sollen Projekte mit innovativem Charakter profitieren, die noch am Anfang ihrer Gründung stehen aber denen bereits konkrete Pläne oder Aufträge zugrunde liegen.

Weitere Informationen und Richtlinien sind auf der Internetseite der Stadt zu finden.

Die lokalen Richtlinien sind nun Grundlage für den Startschuss und die Auswahl der Empfänger. Bis zu 10 000 Euro können Freiberufler und Kleinunternehmen beantragen. Bis 2013 soll so gefördert werden. Bis dahin rechnet Schulze-Böings Amt mit bis zu 60 Anträgen.

Rubriklistenbild: © Jörg-Siebauer / Pixelio

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