Ministerin übergibt Förderbescheide

Geld für die Aufwertung

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Umweltministerin Priska Hinz überreichte gestern Nachmittag die Förderbescheide an Oberbürgermeister Horst Schneider und Bürgermeister Peter Schneider.

offenbach - Rund 2,6 Millionen Euro erhält Offenbach vom Land Hessen für drei Stadtentwicklungsprogramme. Die Förderbescheide übergab Umweltministerin Priska Hinz, die zugleich für Stadtentwicklung zuständig ist, gestern Nachmittag im Rathaus an die Verwaltungssspitze Oberbürgermeister Horst Schneider und Bürgermeister Peter Schneider.

Zwei Förderbescheide stammen aus dem Programm „Soziale Stadt“ und sind für das Mathildenviertel (504.000 Euro) beziehungsweise fürs Senefelderquartier (117.000 Euro) gedacht. Der Innenstadtkern nimmt zudem seit 2008 am Programm „Aktive Kernbereiche“ teil und das Areal des ehemaligen MAN-Roland-Hauptwerks ist Teil des Programms „Stadtumbau“. Für Oberbürgermeister Horst Schneider ist die Unterstützung des Landes ein wichtiger Baustein, um die Stadtentwicklung voranzutreiben. „Stadtentwicklung gerade in unserer besonderen sozialen Situation zu betreiben, ist eine Grundvoraussetzung dafür, den Standort Offenbach attraktiver und die Stadt als solche lebenswerter zu machen“, so Schneider. Und das wiederum sei eine wichtige Voraussetzung dafür, dass Offenbach für neue Gewerbetreibende interessant werde und sich die Einnahmesituation der Stadt nachhaltig verbessert.

Ziel des Programms „Aktive Kernbereiche“ ist die gestalterische und funktionale Aufwertung der Innenstadt. Derzeit laufen dort die Projekte Sanierung des Stadthofs und Fassadenverschönerung. Im Förderantrag 2014 genannt sind die Ausfinanzierung des Marktplatz-Umbaus, der Umbau der Kaiserstraße sowie die Fortsetzung des Fassadenprogramms.

Wofür die Deutschen ihr Geld ausgeben

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Das Programm „Stadtumbau“ zielt auf die Umstrukturierung brach liegender Flächen in ein lebendiges Quartier. Derzeitig läuft im Senefelderquartier die Planung für den mehr als 7 000 Quadratmeter großen Quartierspark. Beantragt wurden für die letzten dort geplanten Projekte: die förderrechtliche Ausfinanzierung des Parks, vor allem der darin integrierten Pergola als denkmalrechtliches Ausgleichsbauwerk, ein Baukostenzuschuss für die geplante Kita sowie Mittel für Anpassungsarbeiten an umliegenden Straßen.

Zum Programm „Soziale Stadt“ zählen Wohnumfeldmaßnahmen zur Quartiersstärkung in der Östlichen und Südlichen Innenstadt. Im Förderantrag vorgesehen sind für den Standort Mathildenviertel als letztes Projekt die Umgestaltung des Block-Innenbereichs auf dem ehemaligen Friedelgelände in einen Quartierspark. Im Senefelderquartier geht es um die Kosten für Bürgerbeteiligung und Öffentlichkeitsarbeit für ein Entwicklungskonzept der kommenden zehn Jahre.

Land und Bund stellen in diesem Jahr rund 19,2 Millionen Euro für das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“ zur Verfügung. Insgesamt werden 27 Standorte in 24 Städten und Gemeinden in Hessen gefördert. Die Kommunen beteiligen sich mit weiteren rund 9,6 Millionen Euro an der Umsetzung des Programms.

mad

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