SPD fordert Konsequenz bei Turnhalle

Waldhof - Die Bieberer SPD bedankt sich bei den aktiven Waldhofer Bürgern für ihren Einsatz zum Bau der Waldhofer Grundschule.

An vorderer Stelle nennt sie die Mitglieder des Arbeitskreises Waldhof, den ehemaligen Stadtverordneten Peter Janat sowie die Waldhofer Sozialdemokraten Erich Herrmann und Wolfgang Reuter. Sie hätten unbeachtet von der Öffentlichkeit einen wertvollen Dienst an der Allgemeinheit geleistet und den nun fertigen Neubau ermöglicht, erklärt Vorsitzender Jens Walther.

Mehr als 30 Jahre sei Unterricht in Waldhof in morschen Holzbaracken erteilt worden – eine Zumutung für die Kinder. „Das hat endlich ein Ende“, so der Kassierer der SPD Bieber und ehemalige Schüler der Waldhofschule, Tobias Lauterbach. „Jetzt werden die Schüler in einem ordentlichen Gebäude unterrichtet. Wir freuen uns, auch wenn es für die älteren Jahrgänge leider zu spät kommt.“

Als die Schule Waldhof in ein Bauprogramm einbezogen war, hätten die Vorarbeiten gestockt, das Objekt Waldhof schien dem Rotstift der Bürokraten zum Opfer zu fallen. Den Bürgern riss der Geduldsfaden. Der Arbeitskreis, unzählige Einzelpersonen, Vereine und Gruppen liefen von Pontius zu Pilatus und gaben nicht eher Ruhe, bis die Blockade durchbrochen war. „Daraus müssen Lehren gezogen werden“, so Walther. „Beim Bau der Turnhalle muss konsequent vorgegangen werden, da darf kein Zweifel aufkommen. Da in Offenbach die finanziellen Möglichkeiten begrenzt sind, soll niemand das Gefühl haben, sein Stadtteil sei benachteiligt.“ (vs)

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