Chef der Polizeigewerkschaft kritisiert

„Unbeschreibliche Frauenfeindlichkeit“

+

Offenbach - Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) beklagt eine wachsende Gewalttätigkeit gegen Beamtinnen im Streifendienst.

Viele junge Muslime in Deutschland pflegten eine tiefe Staatsverachtung, sagte der Bundesvorsitzende der DPolG, Rainer Wendt: „Besonders schwer haben es Frauen in der Polizei, weil diesen jungen Muslimen eine unbeschreibliche Frauenfeindlichkeit anerzogen wurde.“

Lesen Sie dazu auch den Kommentar von Chefredakteur Frank Pröse.

Wendt verwies auf 32.000 Übergriffe gegen Polizeibeamte im Jahr 2012. Das sei ein dramatischer Anstieg. Viele Beleidigungen seien dabei überhaupt nicht berücksichtigt, weil sie gar nicht erst angezeigt würden. „Die Polizisten sagen sich: Es lohnt sich sowieso nicht, denn die Gerichte verfolgen es nicht konsequent genug.“ Wendt forderte vom Staat, sich Respekt und Autorität zurückzuholen. Familien und Schulen seien zu stärken. „Diese Institutionen müssen besser in die Lage versetzt werden, die Kinder zu erziehen“. Heini Schmitt, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, sagte auf Anfrage unserer Zeitung: „Die zunehmende Respektlosigkeit betrifft auch männliche Kollegen, Frauen in der Polizei aber noch stärker.“ Migranten würden zudem häufig in Gruppen auftreten, „was das Problem weiter verschärft“. Dabei beobachtet er auch, dass viele Täter ihre Wohnung als „quasi rechtsfreien Raum“ betrachten. Die Forderung des Polizeigewerkschaftlers: „Die selbsternannten Weltverbesserer, die ständig einen ,Rassismus’ in die Polizei hineinreden wollen, sollen den Mund halten und die Augen aufmachen!“

Auch in Nordrhein-Westfalen beklagte eine Polizistin (ihre Eltern kommen aus Griechenland) vor wenigen Wochen die Aggression straffälliger Migranten. Viele Polizisten stimmten ihr zu. 

psh

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion