Freie Wähler für mehr Sicherheit

Offenbach - Die Freien Wähler (FW) fordern eine konsequentere Verfolgung von Belästigungen, Verschmutzungen und Vandalismus. Damit beziehen sie sich auf die Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums für 2014, die für gewöhnlich Mitte März präsentiert wird.

Dort zeichne sich zwar beim Rückgang der Straftaten und bei der Aufklärung ein eindeutig positiver Trend ab; die Statistik berücksichtige aber nicht das Sicherheitsgefühl des Bürgers. Außerdem müsse man zu lange auf Sicherheitskräfte warten, die Polizeipräsenz sei zu gering. Die Gefahrenabwehrverordnung müsse konsequent umgesetzt werden. Es gebe alltäglich Bedrohungen im privaten und öffentlichen Raum, die ein Gefühl der Hilflosigkeit und Unsicherheit schafften. Die FW sehen einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen erhöhter Polizeipräsenz und erhöhtem Sicherheitsgefühl.

Außerdem komme die Präsentation der Statistik für 2015 zu spät, betont Marcus Karl, Diplom-Verwaltungswirt und Polizeibeamter a. D., bei den FW zuständig für die Themen Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit: „Es ist für die Meinungsbildung der Bürger besser, wenn Ergebnisse vor dem 6. März präsentiert würden“, meint Karl. Nachbesserungsbedarf sehen die FW auch bei öffentlichen Anlagen oder Landschaftsschutzgebieten. Diese seien oft in einem katastrophalen Zustand.

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