Freier soll Schneider ablösen

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Die CDU schickt Peter Freier ins Rennen um den OB-Sessel.

Offenbach  ‐ Die  CDU  schickt ihren Fraktionsvorsitzenden Peter Freier als Kandidaten ins Rennen um das Oberbürgermeisteramt. Damit legen sich die Unionschristen als erste Partei fest. Von Martin Kuhn

Zur Direktwahl sind die Offenbacher im Herbst 2011 aufgerufen; voraussichtlich im September. So hat der 44-jährige Freier mehr als ein Jahr Zeit, für sich und seine Politik zu werben. Der gebürtige Offenbacher gibt sich bereits kämpferisch: „Ich setze auf Sieg und nicht auf Platz.“

Stefan Grüttner, Offenbacher Parteivorsitzender und Chef der hessischen Staatskanzlei, betont vor Journalisten, Kreisvorstand und Fraktion hätten sich bewusst für Freier entschieden: „Gesucht war jemand, der Offenbach kennt, der weiß, wo es Probleme gibt und wie die Leute denken.“

Und welche Schwerpunkte würde der 44-Jährige setzen? Ganz oben auf seiner Liste stehen – was bei einem CDU-Politiker nicht überrascht – die Wirtschaftsförderung in Offenbach und die Konsolidierung der Stadtfinanzen durch neue Einnahmequellen. „Das ist ein Schwachpunkt des jetzigen Oberbürgermeisters und der Koalition. Offenbach nutzt definitiv nicht seine Möglichkeiten.“ Zudem seien Sauberkeit und Sicherheit stets ein Thema.

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