Pläne fürs Filetstück

Fürs Allessa-Gelände soll Förderprogramm angezapft werden

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Offenbach - Das ehemalige Allessa-Gelände, die mit insgesamt 32 Hektar größte freie Gewerbefläche in der Stadt, ist einer der wichtigen Bausteine des im Masterplan vorgesehenen Stadtumbaus.

Damit auf dem 2010 aufgegebenen Produktionsstandort zwischen Mühlheimer und Mainstraße langfristig der geplante Innovationscampus entstehen kann, ist eine Reihe vorbereitender Maßnahmen nötig: Neben der Neutrassierung der Mainstraße sollen auf dem Gelände selbst neue Wege geschaffen werden, ist eine bessere Anbindung Richtung Laskabrücke und damit an die angedachte Verbindungsstraße zur B 448 geplant. Um das finanzieren zu können, will die Stadt das Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ anzapfen, ein Antrag dazu ist in der Vorbereitung. Die Umsetzung der auf dem Werksgelände verfolgten Planungsziele ist nur in Kooperation mit dem Eigentümer Clariant möglich, eine entsprechende Kostenteilung wurde bereits 2010 vereinbart, heißt es. Mit 3,76 Millionen Euro aus dem Förderprogramm hat die Stadt bereits den Umbau des alten MAN-Geländes angepackt. Dieses Projekt startete 2005 und hatte eine zehnjährige Laufzeit mit einjähriger Verlängerung.

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