Funke sprang tatsächlich über

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Feuerwehr löschte während des OFC-Spiels Fugenbrand auf der Stehtribüne.

Offenbach ‐ „Der Berg brennt“ ist üblicherweise die Beschreibung der Fans, wenn die Stimmung bei einem Heimspiel besonders gut ist. Da die Kickers gegen Dynamo Dresden nicht gerade ein spielerisches Feuerwerk abbrannten, wollte wohl ein Dritter den Funken überspringen lassen. Von Martin Kuhn

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Um 15.01 Uhr, zu Beginn der zweiten Spielhälfte, brannte der Berg in Form eines Dehnungsfugenbrandes der gut besuchten Waldemar-Klein-Tribüne tatsächlich. Eine konkrete Gefahr für die Zuschauer konnte wegen des sofortigen Eingreifens der Feuerwehr ausgeschlossen werden.

Die bei allen „Risikospielen“ am Stadion positionierten Feuerwehrleute (direkt hinter der Stehtribüne) nahmen den Fugenbrand wahr, weil im oberen Teil des Blocks 2b Rauch zwischen den Betonteilen der Tribünenkonstruktion austrat. Ein Trupp der Freiwilligen Wehr Rumpenheim suchte den Brandherd und löschte inmitten der Zuschauer, während diese weiter das Geschehen auf dem Rasen verfolgten – was unwesentlich spannender war. Die Berufsfeuerwehr unterstützte die Löscharbeiten mit einem weiteren Fahrzeug und der Drehleiter.

Um 15.25 Uhr war der brennende Abfall gelöscht, der sich vermutlich durch eine unachtsam weggeworfene Zigarettenkippe entzündet hatte. Der Einsatz war um 15.40 Uhr, noch vor Spielende, beendet, so dass die meisten Fans von dem Einsatz nichts mitbekommen haben dürften. Vielleicht lag’s aber auch am späten Siegtreffer von Mirnes Mesic...

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