Etwa ein Jahr nach den Ausschreitungen

G20-Krawalle: Polizei fasst Verdächtige aus Offenbach und Frankfurt

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Beim G20-Gipfel ist es in Hamburg zu heftigen Ausschreitungen zwischen Polizei und Randalierern gekommen.

Frankfurt - Fast ein Jahr nach den Ausschreitungen während des G20-Gipfels in Hamburg hat die Polizei vier Verdächtige aus dem Raum Frankfurt gefasst.

Sie sollen in den Morgenstunden des 7. Juli 2017 an Straftaten des "Schwarzen Blocks" beteiligt gewesen sein, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Bei der anscheinend genau geplanten Aktion hatten rund 220 Vermummte mit Steinen und Brandsätzen auf Gebäude geworfen sowie zahlreiche Autos angezündet. Zwei der vier Verdächtigen waren zur Tatzeit Jugendliche. Ob der 24-jährige aus Frankfurt und die drei in Offenbach Gefassten im Alter von 17, 18 und 21 Jahren auch in die Vorbereitungen zu den Krawallen involviert waren, müsse die Polizei noch ermitteln. Die Sonderkommission "Schwarzer Block" in Hamburg vollstreckte am Mittwoch nach 13 Wohnungsdurchsuchungen in mehreren Bundesländern insgesamt sechs Haftbefehle. (dpa)

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